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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : detektor mit grafik ???????


endert
13.11.2003, 16:38
hallo
alle zusammen ich habe mal eine frage gibt es metalldetektoren mit einen display das die umriße der im boden befindlichen gegenstände anzeigt ???????????:D

CoinHunter
13.11.2003, 18:32
Aber sicher doch........

endert
13.11.2003, 18:56
das ist eine gute antwort besonders mit dem slogan wissen ist macht nichts wissen macht auch nichts
abgesehen davon war das eine ernstgemeinte frage

mistermethan
13.11.2003, 19:23
Moin!

Ich glaube das gibt es (noch) nicht, mit Grafik-Display schon, aber nicht den von Dir gewünschten Eigenschaften. Es ist ja u.U. schon schwierig aus einem Sonarbild sowas rauszuinterpretieren!

MfG Marc´O

123Kerl
13.11.2003, 21:18
nabend an Alle,

endert, frag mal im Garrett-forum nach.Garrett stellt sowas her, glaube GTI2500-weiss aber nich, ob das wirklich funzt.

123Kerl

Indy
13.11.2003, 21:38
Neneeeeee !!!
Auch die liebe Fa. GARETT hat sowas leider noch nicht im Angebot !!!
Der GTI-2500 zeigt zwar immerhin zusätzlich zum Leitwert noch die ungefähre Größe und Tiefe des Objektes an. Diese Daten sind auch ein klarer Vorteil beim Identifizieren und Ausgraben, aber es sind auch nur Anhaltspunkte !

Einen Detektor, wie Du ihn beschreibst, Endert, den gibt es bis jetzt leider nur in den Wunschträumen der Sucher ! :D

Indy
13.11.2003, 22:42
Achja, eine Sache ist mir noch eingefallen:
http://www.schatzsucher.net/compu0.htm
:eek

Lurchi
14.11.2003, 01:17
Also bei diesen Preisen....
müsste eigentlich eine automatische Funderkennung mit Datierung der Fundstücke und Wertbericht der letzten vergleichbaren Auktionen dabei sein....
Entweder ein Geheimtipp ( wer mit was solche Funde macht redet lieber nicht darüber ..) oder......:rolleyes:
Gruss Lurchi

Indy
14.11.2003, 08:36
Hahaaaaa ! Lurchi, wenn Dir schon bei diesen Preisen das Wasser in die Augen kommt, dann schau doch mal hierher:
www.schatzsuchermagazin.de
:confused: :eek :D :rolleyes:

rubberduck
14.11.2003, 09:08
mein neuer sollte aber auch die Schaufel rausholen und buddeln können, wenn er das dreckige Teil dann noch in ein Tütchen packt wäre auch ich zufrieden:dance :dance :dance

endert
14.11.2003, 09:21
hallo
alle zusammen bei den teilweise sarkastischen antworten war es trotzdem eine für den heutigen stand der technik nicht so eine umögliche frage
vielen dank trotzdem für das rege interesse
mfg mike

schnuffi
14.11.2003, 09:32
würde mal den neuen Explorer ausprobieren, der kostet einiges weniger und hat auch eine gute Anzeige :-)

endert
14.11.2003, 10:31
sehr gute und adequate antwort von schnuffi danke!!!!!!!!!!!!
das teil kostet 1400,00 €

Rotti
14.11.2003, 10:49
Hey hey, alles easy!

Kein Grund sich in die Wolle zu kriegen ;).
So ein Gerät wäre wirklich der Bringer. Die Mär vom "Bildschirmdetektor" kursiert auch immer mal wieder, ist aber letztenendes Humbug. Zumindest im bezahlbaren und transportablen Bereich.
Ein Gerät mit einer Leitwertanzeige ist im Moment das Höchste der Gefühle, da gibt es sowohl von Whites, Minelab und Tresoro als auch von Garrett und Fisher welche.
Sind aber eher die Geräte so ab circa 700 Euro aufwärts.
Sie bewahren einen genaugenommen vor dem Ausgraben von Folie ,oder dem 27. immergleichen Objekt (Patronenhülse, Bierdeckel, Drahtstück) , mehr leider nicht.
Vom 2500er Garrett werden immer mal wieder Wunderdinge berichtet, aber zaubern kann der letztlich auch nicht. Hatte allerdings noch keinen in den Fingern, daher am Besten mal unter Garrett nach den Erfahrungen eines Besitzers fragen. Ich denke mal, wenn er wirklich Sooooo umwerfend wäre, würde kaum einer was Anderes verwenden, trotz des hohen Preises.

Hoffe, geholfen zu haben!
CU

endert
14.11.2003, 11:12
hallo
rotti
hier kriegt sich keiner in die wolle !!!!!!!!!!
wie geht es deinen hund ??????????
ich habe jetzt auch einen labrador dogge mischling
mit den suchgeräten ist das so eine sache ich denke mal das die sache mit der darstellung alles softwareabhängig ist

schnuffi
14.11.2003, 11:39
1400?

nein, 1280,-

CoinHunter
14.11.2003, 19:58
Original geschrieben von endert
hallo
rotti
hier kriegt sich keiner in die wolle !!!!!!!!!!
wie geht es deinen hund ??????????
ich habe jetzt auch einen labrador dogge mischling
mit den suchgeräten ist das so eine sache ich denke mal das die sache mit der darstellung alles softwareabhängig ist

Hallo Endert,

ich will mal versuchen Dir zu erklären warum das mit unseren heutigen Mitteln unmöglich ist.

Wie Du vielleicht weist kann man mit einem Lichtmikroskop nur Objekte bis zu einer bestimmten Größe anschauen. Werden die Objekte kleiner oder unscharf abgebildet, braucht man größere Auflösungen als beim Lichtmikroskop, zum Beispiel ein Raster-Elektronenmikriskop. Das kommt daher, dass sichtbares Licht ein Wellenlänge im Nanometerbereich hat. Um nun ein Teil abzubilden darf es nicht kleiner als eben diese Wellenlänge sein. Ist es doch kleiner, wird es von der Lichtwelle nicht getroffen, sie wird nicht reflektiert und Du kannst es nicht sehen. Sollte Tal oder Berg der Lichtwelle so verlaufen, dass das Objekt doch getroffen wird, kann nur ein Teil der Welle reflektiert werden und das Objekt ist nur unscharf oder als Schatten zu erkennen. Das Objekt kann auch eine bestimmte Farbe annehmen, wenn es von weißem Licht getroffen wird und die Struktur gerade noch so groß ist wie eine bestimmte Wellenlänge von farbigem Licht. Das Objekt würde dann in der Farbe dieser Wellenlänge zu sehen sein. Siehe zum Beispiel Seifenblasen. Die Haut der Seifenblase ist gerade so dick wie die Wellenlänge der Lichtfarbe in der sie schillert. Wellen dieser Lichtfarbe werden also noch vollkommen reflektiert und andere, kurzwelligere eben nicht. Die werden verschluckt oder durch "stehende Wellen" ausgelöscht.

Und was hat das nun mit einem Metalldetektor zu tun?

Ganz einfach:

Beide, eine Lichtquelle und ein Metalldetektor senden elektromagnetische Wellen aus, aber von unterschiedlicher Wellenlänge. Bestimmte Bereiche der elektromagnetischen Schwingungen nehmen wir als sichtbares Licht wahr. Licht hat aber wie bereits oben beschrieben ein Wellenlänge im Nanometerbereich und kann nicht in den Boden eindringen, weil das Spektrum des Lichtes jeh nach Oberfläche (Material) total verschluckt oder fast ganz reflektiert wird. Die Oberfläche wäre dann schwarz oder weiß. Werden nur Teile des Spektrums verschluckt, erscheint das Objekt farbig.

Kommen wir nun wieder zum Metalldetektor:

Üblich sind Frequenzen bis etwa 15kHz(es gibt auch noch höhere Frequenzen bis 150kHz). Das wäre dann ein Wellenlänge von 20km. Um nun das Objekt abbilden zu können müsste es also eine Ausdehnung von mehr als 20km haben. Nur dann könnte man die Form erkennen. Mann hätte bei dieser Größe aber nur einen einzigen Bildpunkt. Um es sicher erkennen zu könne bräuchte man eine ganze Anzahl von Bildpunkten um mehr Schärfe zu bekommen. Es müsste also ein vielfache Ausdehnung der Größe von 20km haben. Ist das Teil kleiner als eben diese 20km kommt es wieder darauf an, wie das Teil von Wellental oder Wellenberg getroffen wird. Ein Teil der elektromagnetischen Schwingung wird reflektiert und sagt überhaupt nichts über Größe und Form des Objektes aus, da die Struktur zu klein ist. Und genauso arbeiten unsere Detektoren. Der reflektierte Teil der Schwingung wird empfangen und ausgewertet. Anhand der Phasenlage des reflektierten Teils der Welle kann man bestimmen ob es ein Eisen- oder Nichteisenmetall oder um es anders auszudrücken hoch- oder niederkonduktiv, ist.

Um es noch einmal deutlich zu machen : sichtbares Licht etwa 400-700nm. 1nm = 0,000000001m, dagegen 20km = 20000m.

Wäre unser Auge geeignet Wellenlängen von 20km wahrzunehmen, würden wir die im Boden liegenden Teile
"sehen". Wir bräuchten nur den den Sendeteil des Detektors, ähnlich wie eine Taschenlampe. Da das aber nicht so ist, brauchen wir auch noch die Empfangsspule des Detektors. Sie ist also quasi unser "technisches Auge". Aber wie oben beschrieben kann sie das Objekt wegen des Verhältnisses Größe zur Wellenlänge, nur "unscharf abbilden".

Ich gebe zu die Vergleiche hinken ein wenig, sind aber so physikalisch gegeben.

Gruß CoinHunter

mistermethan
15.11.2003, 03:36
Mensch,
ich hatte zwar in Physik keine 6 aber jetzt bin ich bafffff...
Aus diesem Blickwinkel hab ich´s noch nie betrachtet, Danke Herr Professor :freu :freu !!!

Marc´O

endert
15.11.2003, 09:05
hallo alle zusammen
sehr gute erklärung lob !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ich habe die sache mit unser heutigen technik zu sehr pauschalisiert
ohne logischen hintergrund
das kommt daher weil ich nur einen md 309 habe sozusagen als einsteigergerät das reicht jetzt bei weitem nicht mehr aus
aufgrund dessen bzw meiner unkenntnis über angebotenen metalldetektoren hatte ich dieses forum eingestellt
trotzdem vielen dank für das rege interesse
mfg mike

Indy
15.11.2003, 10:24
@Coinhunter:
Endlich ein Mensch mit technischem Hintergrundwissen !
Noch eine Frage drauf von einem Physik-Versager:
Wie wäre es mit einem Gerät, daß auf Ultraschallbasis arbeitet ?
Ich gebe zu, daß die meisten Leute, auf Ultraschallbildern nicht mal ihr Ungeborenes erkennen, aber manche der Bilder sind doch auch erstaunlich genau ?
Warum wird diese Technik nicht zum Bau von Detektoren verwandt ? Ist es nicht das Gleiche in einen Bauch zu "sehen" oder in den Boden ???

CoinHunter
15.11.2003, 14:42
Auf diese Frage habe ich eigentlich gewartet. Auch auf Ultraschall trifft das gesagte zu. Auch hier wird durch die Wellenlänge eine unscharfe Reflektion an der Grenzschicht erzeugt. Beim durchdringen der Grenzschichten werden unterschiedliche
"Bilder" reflektiert. Durch Variation der Frequenz und des Abstrahlwinkels wird ein unscharfes Bild des Objektes erzeugt und wieder zusammengesetzt. Wie Du treffend bemerkt hast, ist darauf für den Laien erst mal nicht viel zu erkennen, weil immer noch unscharf. Auf die Detektortechnik übertragen würde das bedeuten, dass der Detektor aufgesetzt werden und eine homogene Verbindung mit dem Untergrund haben muss. Ähnlich wie das Gel, dass beim Ultraschall angewendet wird. Der Suchkopf müsste natürlich entsprechend mit einer Anzahl von Ultraschallwandlern ausgerüstet sein. Unmöglich wäre das aber nicht. Der Batterieverbrauch wäre allerdings enorm. Die abzustrahlende Leistung läge bei mehreren Watt. Die Ultraschalltechnik wird ja bei der Unterwassersuche auch eingesetzt, mit entsprechendem Verlust der Bildschärfe. Auch Infrarot wäre eine Möglichkeit, mit allen zuvor aufgezeigten Nachteilen. Immerhin muss die Wärmeabstrahlung ja das Objekt erreichen. Wie schlecht die Wärme "geleitet" wird sieht man ja zum Beispiel an einem Haus. Die Suchtiefe stände in keinem Verhältnis zur aufgebrachten Leistung, verglichen mit den üblichen Detektoren. Grundsätzlich gilt für elektromagnetischen Schwingungen(nicht Ultraschall) : Je näher an der Wellenlänge des Lichts, umsomehr verhält es sich wie das Licht. Aber ein Detektor auf Ultraschallbasis wäre schon eine gute Idee, mit allen genannten Nachteilen.

Gruß CoinHunter

123Kerl
16.11.2003, 01:53
@CoinHunter

kann nur Danke sagen, gibt anscheinend doch Menschen mit "Wissen" unter uns(mache mich wahrscheinlich lächerlich, da Lehrstoff Erstsemester Physik) :-)

stay evil, DR.EVIL

mistermethan
16.11.2003, 02:11
Original geschrieben von Indy

Wie wäre es mit einem Gerät, daß auf Ultraschallbasis arbeitet ?


Moins alle miteinander!

Auch das war wieder gut erklärt! Und da wir nicht alles Abiturienten sind tut sowas eben Not! Danke also!:yeap
Allerdings wäre der Ultraschall-Detektor schon eine lustige Idee, ich sehe uns schon mit solchem Gerät und einem 5l Faß Glibber-Gel den Waldboden bearbeiten...:freu :freu

Marc´O

CoinHunter
16.11.2003, 11:28
Original geschrieben von mistermethan
Moins alle miteinander!

Auch das war wieder gut erklärt! Und da wir nicht alles Abiturienten sind tut sowas eben Not! Danke also!:yeap
Allerdings wäre der Ultraschall-Detektor schon eine lustige Idee, ich sehe uns schon mit solchem Gerät und einem 5l Faß Glibber-Gel den Waldboden bearbeiten...:freu :freu

Marc´O

:dance :freu :yeap :clap

o.W.

Gruß CH