Schatzsucher.de

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-   Dies und das (http://www.schatzsucher.de/Foren/forumdisplay.php?f=21)
-   -   Notstromaggregat - wenn es mal Dunkel wird ... (http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=98565)

Sorgnix 25.09.2022 20:48

Zitat:

Zitat von Lucius (Beitrag 992466)
:give me a
Aber genauer mit den scheinbar unpassenden Empfehlungen beschäftigen tust du dich auch nicht.
.

Na, DEN kann ich aber ganz genüßlich zurückgeben :D :freu

=> :give me a

Warum soll ich jetzt das Rad neu erfinden, wenn da einer mit nur EINEM Satz von der Seite
ein völlig neues Thema aufmacht?? :confused
Wenn Du wenigstens so nett gewesen wärst, und ein wenig "Tiefe" anhand eines Beispiels
geliefert hättest. Etwas zu Vor- und Nachteilen, dann kann man sich ja VIELLEICHT
mal damit beschäftigen. Aber so??

Das kommt ungefähr genauso, wenn Du z.B. auf die Idee kommst, ne Schatzsucherzeitschrift oder was
mit Geschichte herausgeben zu wollen - und die halbe Welt rät Dir am Rande, doch bitte auch
gleich noch einen Bildband mit Kochrezepten für Eunuchen oder ein Handbuch für Schwarzangler
dranzuhängen ... :clap

Worum es eigentlich ging:
Zitat:

Zitat von Sorgnix (Beitrag 992461)
Nur eben eine Antwort auf die EIGENTLICHE Frage nicht.

... aber ist schon gut.
Es ging mal um die Überbrückung einer kurzzeitigen Mangellage. Blackout wg. mir.
Etwas, was vielleicht nach drei Tagen wieder vorbei ist. Vor mir aus auch 2 Wochen.
Aber die komplette Technik des Hauses auf Links drehen, das kommt frühestens 2037 ...

Ich wollte mit nem Fiat 500 mal kurz zu Aldi - nicht mit nem 40 Tonner auf Weltreise ...

Aber mir wird am Ende nichts anderes übrig bleiben.
Ich pinsele meine Bude von innen HIMMELBLAU - und außen ROSA. Mit LILA Blümchen drauf.
Das hält zumindest Atomraketen ab. Und vielleicht wird´s dann drinnen von alleine Warm.
Kommt auf den angelockten Besuch an ...

:p

;)
Jörg

Eisenknicker 25.09.2022 22:40

Zur LPG kann ich dir immer noch nichts sagen :nono
Theoretischer Black Out würde bei mir einfach aussehen - so wie immer Weltweit. Sieht man übrigens auch in den aktuellen Nachrichten aus der Infrastruktur beraubten Städten im Osten. Wasser Entnahme aus dem Bach/Brunnen, Wärme durch das verbrennen von Holz oder Holzähnlichen Resten.

Bei zwei , drei Tagen ohne "Saft" macht es sogar die Mutti mit dem Grill -umgedacht als Offen - die Suppe klar. Handy hat ja dann Powerbank als Mitversorgung ja aber selbst im tiefsten Osten ohne Strom funktionieren die Auflade Stationen hierfür bestens z.B. Solar, Notstromaggregate. Nix zu essen aber Handy funzt immer. :bussl

Columbo 26.09.2022 06:26

Zitat:

Zitat von Eisenknicker (Beitrag 992476)
...aber Handy funzt immer. :bussl

Wenn die Sendemasten ohne Strom sind nicht!:neenee

Sorgnix 26.09.2022 09:25

genau DAS ist das Problem heute :rolleyes:
Die Leute können sich den "Mangel" gar nicht mehr vorstellen ...

"Früher", da hatte die Post ein eigenes Stromnetz, da funktionierte auch das Telefon.
Heute vorbei, weil immer ein Router dazwischen hängt. Und die Telefone kriegen das eh
nicht mehr auf die Reihe. Dazu brauchte es ja mehr oder weniger ne Wählscheibe ... :D

Nur der Anfang des Mangels war seinerzeit das "Klopapier".
Es kündigt sich langsam an, was fehlende Chips bedeuten werden. Fehlendes Gas, Öl und Strom
wird auch erst so richtig bewußt wenn es zu spät ist ... :popcorn:

Das wird aber alles nicht unbedingt weh tun. Weil manche es nicht bemerken werden.
Die sind dann nämlich binnen kürzester Zeit schon abgetreten ... :eek
Dialyse-Patienten, Diabetiker, Beatmungspatienten - manch Akku-Laufzeit ist recht kurz bemessen.
Und Tanks für Notstromaggregate in Krankenhäusern sind auch nicht für "Wochen" ausgelegt ...

Da ist die nicht gehamsterte Nudel wohl das geringere Problem ...

;)
Jörg

mun_depot 26.09.2022 10:14

Zitat:

Zitat von Sorgnix (Beitrag 992482)
"Früher", da hatte die Post ein eigenes Stromnetz, da funktionierte auch das Telefon.

Meine persönliche Erfahrung dazu: früher, es war Ende der 1970er oder Anfang der 80er, war bei uns in Sachsenhausen/Frankfurt ein Stromausfall von ca. 1 Stunde. Das private Wählscheibentelefon ging erst noch und im späteren Verlauf dann auch nicht mehr.

Im KH und Notfallversorgung kommt dann die Triage zur Anwendung. Das haben wir ja spätestens im Laufe der Corona-Krise dazugelernt, wer es bis dahin noch nie gehört hatte.

Die aktuelle Netzfrequenz ist ein guter Indikator für die Stromversorgungsquantität und wird von den Netzbetreibern ständig im Auge behalten um auch ständig das Netz regeln zu können.
Hier mal eine Beispielseite mit Anzeige der aktuellen Netzfrequenz und Störfallgrenzwerten:
https://www.netzfrequenz.info/aktuel...zfrequenz-full

Ein paar allgemeine Gedanken zum Überleben ohne Strom und zur Anwendung von Notstromversorgung hat nun auch der gute Horst Lünning in sein YT-Programm aufgenommen. Vieles davon ist uns ja hier schon bekannt, aber vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung dabei:
Vorbereitung auf die kommende Krise - Gas, Strom, Ablauf, Hintergründe

Zappo 26.09.2022 11:41

Zitat:

Zitat von Sorgnix (Beitrag 992482)
....Es kündigt sich langsam an, was fehlende Chips bedeuten werden. Fehlendes Gas, Öl und Strom wird auch erst so richtig bewußt wenn es zu spät ist ... :popcorn

Da rächt sich eben, dass man Grundversorgung mit dem betreibt, was ich mal so salopp unter "modern" abheften will. Ohne Anbindung an Netze und Hightech geht eben nichts mehr - dabei ist und war das nie wirklich nötig.

Das war früher eventuell ein wenig aufwendiger - aber jemanden, der zum Wasserwerk radelt und nen Schieber aufdreht, den kann man nicht aus fernen Landen sabotieren.

Nöh, das ist fahrlässiges Überlassen wichtiger Einrichtungen an eine störungsanfällige Technik. Eigentlich das Gegenteil von modern :)

Aber was man wirklich braucht, ist denn doch Nahrung* und Wasser. Leben ohne Gas, Öl oder Strom kann man als Privater durchaus.

Gruss Zappo

*wahrscheinlich verhungern wir vorm vollen Aldi, weil die elektronische Kasse nicht aufgeht ......

Sorgnix 26.09.2022 13:26

Zitat:

Zitat von Zappo (Beitrag 992486)
...
*wahrscheinlich verhungern wir vorm vollen Aldi, weil die elektronische Kasse nicht aufgeht ......

So weit wollte ich ja gar nicht abdriften ...

Aber Nahrungstechnisch wird es etwas übel werden.
"Früher", 45, als halb Nordhausen zu Fuß (!) die 37 Km sogar bis in unser kleines Dorf lief
um ein paar Kartoffeln oder ne Mettwurst abzugreifen, da bestand zumindest die
Chance, etwas zu bekommen. Bei entsprechend Gegenleistung ... :rolleyes:

Denn es arbeiteten damals noch über die Hälfte in der Landwirtschaft oder hatten zumindest
einen Nebenerwerbsbetrieb und ein Schwein auf dem Stall, ein paar Hühner im Garten.

Heute??
Hier im Dorf gibt es noch 3 Groß- und 2 Nebenerwerbsbauern. Und 3 bis 4 "Hobbybetriebe".
Die berühmte Hausschlachtung aus meiner Jugendzeit, wo im Dorf 400 und mehr Schweine pro Jahr geschlachtet
wurden, ist vorbei! 400 Schweine mal 4 Zentner - 80.000 Kg Wurst und Fleisch ... - bei damals 2.200 Einwohnern
(und die kauften auch damals schon parallel im Supermarkt ein ...)

... OHNE Rinder, Kühe, Schafe, Geflügel zur Ergänzung des Speiseplans ...
Heute leben im Dorf noch ca. 280 Kühe, ca. 40 Schweine (4-Beinige ...) - das reicht
für die Dorfbevölkerung allein noch nicht mal für ein Jahr ...
Und da wollen im Notfall die "Städter" noch zum "Stoppeln" aufs Land??

Wenn in den Großbetrieben wg. Energiemangel die Hühner nach 3 h reihenweise von der Stange kippen,
die Schweine wg. nicht funktionierender automatischer Fütterungsanlagen sich gegenseitig
niedermachen,
wg. dem Streß nach einem Tag gemeinschaftlich die Hufe Richtung Decke strecken,
die Kühe vor Schmerzen gröhlen, weil sie nicht gemolken werden können,
dann dauert es nicht mehr lange, und der Abdecker stellt den Abtransport der Kadaver
ein - weil er nicht mehr nachkommt.

Dann wird für den einen oder anderen Wurstfreund aus der Stadt recht schnell Schmalhans der Küchenmeister ...
Also ICH möchte da nicht im Ballungsraum leben ... :rolleyes:
(und neben ner Schweinezuchtanlage auch nicht)


Übrigens: Ich meine mich zu erinnern, schon zu Jahresbeginn mal vorgeschlagen
zu haben, doch mal langsam etwas Gemüse im Garten anzubauen. Oder zum Herbst ein
wenig Obst einzulagern bzw. einzukochen.
Wenn im März der Magen knurrt, nutzen einem die jetzt am Boden liegenden Äpfel nichts ...

Hab am WE zumindest Weintrauben zum keltern gebracht.
Und meine Mettwurst lagert bzw. hängt SICHER :p


angstmachenderweise
;)
Jörg

... eigentlich nach nem Gas-Aggregat suchend :popcorn:

Eisenknicker 26.09.2022 22:11

"Übrigens: Ich meine mich zu erinnern, schon zu Jahresbeginn mal vorgeschlagen
zu haben, doch mal langsam etwas Gemüse im Garten anzubauen. Oder zum Herbst ein
wenig Obst einzulagern bzw. einzukochen.
Wenn im März der Magen knurrt, nutzen einem die jetzt am Boden liegenden Äpfel nichts ..."

Habe ich erledigt! :D

Kohl wird bald geerntet für das Sauerkraut Fass (Vitamin C) . Äpfel werden zum Alkohol(Cidre) bzw. Apfelkuchen verarbeitet. Tomaten werden auf jegliche Art kurzfristig nach der Ernte benutzt. So eine (OK - die größte) 0,5 kg Fleischtomate x 40 :eek
Kartoffeln habe ich dieses Jahr nur etwas gemacht aber die größte Ernte jemals an zwei Sträuchern(!) Johannisbeeren wird zum Aufgesetzten für die jährliche Feierlichkeit in Phöl...

Das mit einlagern klappt immer noch nicht bei mir bis auf das Sauerkraut aber zu Not ziehe ich um nach Südafrika :D

2augen1nase 27.09.2022 07:50

Also ich lese hier schon eine ganze Weile mit und kann leider unmittelbar zu dem Thema nicht sonderlich viel beitragen - hab wenig Erfahrung mit Aggregaten. Nur eben für die Baustelle, mit den klassischen Bezindingern und da hielten eigentlich auch meine Billiggeräte bisher gut durch. Natürlich nie im 24h Dauereinsatz...

Mein erstes Aggregat ist nur verreckt, weil ich wohl zuviel Öl nachgefüllt hatte...:cry

Aber:

Alles was mit Gas betrieben wird - da wäre ich tenendziell mal vorsichtig.

Warum:

Ich habe ja über längere Zeit einen Gabelstapler gesucht und auch immer mal mit einem Gasstapler geliebäugelt - einfach weil unser damaliges bulgarisches Eisenschwein bei jedem Anlassen die ganze Halle eingenebelt hatte (Diesel)

Von Gas wurde mir von Fachleuten aber immer wieder auch abgeraten - eben weil ich nicht täglich damit fahren würde und weil ich den Stapler häufig auch nur kurz brauche. Die sagten mir immer wieder, dass in dem Gas eine Art Öl enthalten wäre (?) was sich in den Brennstoffleitungen / dem Vergaser usw. niederschlägt und diese mit der Zeit verstopft - wäre nur bei Langzeitbetrieb ausgeschlossen...

War eine gute Entscheidung beim Diesel zu bleiben - weiß ich aber auch nur, weil ich mir irgendwann mal für ein Projekt nen Gasstapler geliehen habe und dann festgestellt habe, dass der ja täglich fast ne komplette Flasche Gas verbrauchte - das war schon heftig...

Mag sein, dass ich das Problem falsch geschildert habe - aber defintiv gibt es bei Gasstaplern dieses Problem - und wieso sollte das bei anderen Aggregaten anders sein? Zumindest würde ich in der Hinsicht mal recherchieren.


Gut - die Lagerfähigkeit von Diesel ist ja auch nicht mehr so gegeben, irgendwann bildet sich unten in den Kanistern / Fässern ein komisch glibschiger Schleim - allerdings ist ein Kraftstoffilter auch vom Laien mal fix getauscht und obendrein ein Cent-Produkt, was man sich ja durchaus auch auf Lager legen kann...


Ich spare es mir, mich da verrückt zu machen und eine vermeintliche Autarkie herstellen zu wollen - was nützt es bei einem echten Blackout, dann noch zwei drei Tage Strom zu haben? Mein Kachelofen macht auch ohne Strom warm, kochen kann man auf dem Lagerfeuer (vorausgesetzt man hat was zum Kochen da) und wenn es wirklich hart auf hart kommt, haben wir im Land ja auch ein bisschen Infrastruktur, die dann erstmal eingreifen wird - Feuerwehr, THW, im schlimmsten Fall die Bundeswehr...

Klar, man kann sich immer seine eigenen Gedanken machen und wenn man damit besser schläft - umso besser. Aber ich halte es nicht für nötig und momentan setzen sich nur deswegen viele damit auseinander, weil die Angst der Menschen eben schon immer gut war, schnell viel Geld zu verdienen...:)

DaddyCool 27.09.2022 13:50

Zitat:

Zitat von 2augen1nase (Beitrag 992511)
Ich spare es mir, mich da verrückt zu machen und eine vermeintliche Autarkie herstellen zu wollen - was nützt es bei einem echten Blackout, dann noch zwei drei Tage Strom zu haben? Mein Kachelofen macht auch ohne Strom warm, kochen kann man auf dem Lagerfeuer (vorausgesetzt man hat was zum Kochen da)

Die beiden Themen heißen "Kühlschrank" (wobei sich das Thema Außentemperatur derzeit ja auch eher nach unten orientiert, aber 12 Grad tagsüber ist für viele Produkte schon kontraproduktiv und das könnte Dein Lagerfeuer schon zum obsoleten Gegenstand machen.), "Heizung" (16 Grad zur Vermeidung von Schimmelbildung im Gebäude) und eventuell Kommunikation (selbst CB-Funkgeräte brauchen ein bisschen Saft).

Da beugt der kluge Mann, in diesem Fall unser aller geliebter Chef, schon richtig vor.


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