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-   -   Tesoro - Fabrik zu verkaufen (http://www.schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=94947)

Archaeos 21.05.2019 16:22

Tesoro - Fabrik zu verkaufen
 
Nach Tesoro Pleite, will jemand die Räumlichkeiten der Firma übernehmen? Kostet "nur" 1.4 Millionen Dollar.

Hier ein Youtube - Video, das den Firmensitz zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=jcnnb9P8_3Q

Die Söhne von Jack Gifford hatten offensichtlich nicht das Talent ihres Vaters geerbt. Der letzte große Wurf bei Tesoro war der Lobo Supertraq. Das ist mittlerweile 20 (oder mehr) Jahre her.

Sorgnix 22.05.2019 13:48

:eek


... ach Du meine Güte.
Die Bude ist ja nur Bruch ...
20 Jahre nix gemacht.
Das Teil erinnert eher an eine Heimwerker-Klitsche ... :rolleyes:


Für den Preis?
Und dann erstmal sanieren??


... also stünde das Ding hier im Land, ich glaub, wir hätten es auf den Haufen geschoben ...



Nein Danke - mit der Offerte stürzt Du mich nicht ins Unglück ... :eek :D ;)




Gruß
Jörg

chabbs 22.05.2019 14:56

Aber da sieht man doch schön, woran es bei Tesoro zuletzt mangelte...

Spürhund 22.05.2019 14:57

Ne Jörg - das ist American Standard ! :D
Ich ha schon einige Firmen in den USA von innen gesehen und so kleine Butzen/Bastelbuden sind dort alle ähnlich .... :eek

Die Stückzahlen haben wohl nicht gereicht zur Verlagerung der Produktion nach China ? :suspekt:

U.R. 22.05.2019 16:12

......und die "Lebenslange Garantie" erfährt nun ihr unrühmliches Ende.:suspekt:

Waren doch schöne Suchstöcke, aber wenn die Erben kein Interesse zeigen geht so ein Geschäft nun mal baden.

Habe hier auch so ein Fall, Vater hat Immobilien gekauft/erarbeitet, nach dem Ableben hat der Sohn sofort mit dem Kapitalvernichten angefangen.

Colin 22.05.2019 16:46

Tag zusammen,

von den Gerüchten hatte ich schon im Oktober o. November letzten Jahres in einem renomierten Englischen Forum gelesen...wollte ich auch posten..ist aber scheinbar irgendwie durchgegangen..?! :rolleyes:

Schon Schade das einer der ehemaligen Marktführer so in den Ruin getrieben wurde. Das war aber ja irgendwie abzusehen, da leider mit Fortschritt über die Jahre, äußerst gehaushaltet wurde..bzw. keiner statt fand. Wo man nun vor Tatsachen gestellt wird.. weiß man ja auch warum..! :(

Meinem Vorschreiber anschließend...ja, gab doch mal eine Drei Generationen Regel..die 1. schafft es an, die 2. hält es am Leben..u. die 3. verscherbelt es! :rolleyes:


Mittlerweile lässt man irgendwie die 2. bereits aus..hier im Umland schon länger zu spüren! :cry

R.I.P Tesoro...


Irgendwie traurige Grüße,

Colin

chabbs 22.05.2019 16:53

Zitat:

Zitat von Colin (Beitrag 948859)

Meinem Vorschreiber anschließend...ja, gab doch mal eine Drei Generationen Regel..die 1. schafft es an, die 2. hält es am Leben..u. die 3. verscherbelt es! :rolleyes:

Komme ja selber aus einer Unternehmerfamilie. Da wir genau das vermeiden wollten, haben wir die Firma fremd übergeben, damit Papa in Rente kann :)

Und dabei zeigte sich auch: es ist sehr leicht ein Unternehmen zu gründen. Es wieder loszuwerden oder zu übergeben ist sehr, sehr schwer.

Ich glaube, ich würde meinen Lebtag kein Unternehmen übernehmen. Sei es innerhalb der Familie oder außerhalb.

jabberwocky6 23.05.2019 05:17

Mein Ur-Ur-Großvater hatte auch ein Unternehmen. Dann machte er eine bedeutende Erfindung und steckte zur Vermarktung derselben jede Menge Geld in das Unternehmen. Dann mußte er notgedrungen aus dem Unternehmen eine Aktiengesellschaft machen.

Seine 5 Kinder lebten alle noch recht feudal in eigenen Villen mit Bediensteten. Allerdings waren schon da kaum mehr Aktien in der Familie. Vom Unternehmen gab es noch 500 Mark pro Monat "in Anerkennung der Verdienste ihres Vaters".

Die nächste Generation hatte noch ihr gutes Auskommen, wurde jedoch sehr alt und hat ihr Vermögen in den Altersheimen liegenlassen.

Meine Eltern hatten schon nichts mehr vom Segen, werden jedoch gelegentlich zu besonderen Anlässen vom Unternehmen als Ehrengäste eingeladen (wohl, weil das Unternehmen seine Verbundenheit zur Gründerfamilie zeigen will).

Und ich habe davon absolut nichts mehr und habe nicht mal ein Produkt des Unternehmens, weil das außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten liegt.

So was finde ich dann auch irgendwie traurig. Aber gut, man überlebt auch so. Aber manchmal denke ich schon darüber nach, wie es wäre, wenn das Unternehmen in Familienbesitz geblieben wäre... Ich hätte es auch nicht so verlottern lassen wie Familie Tesoro :D

Sorgnix 23.05.2019 10:31

:grbl


"was Du ererbst von Deinen Vätern,
erwirb es, um es zu besitzen"
Goethe
so ich nicht irre.




In erster Linie wollen wir doch alle aber von unser eigen Arbeit leben, oder?? ;)


;) ;)




Gruß
Jörg


(... auch, wenn man - auch ICH - vom leichten, (vermeintlich!!) sorgenfreien Leben träumt ... :uii )

Archaeos 23.05.2019 14:24

Komisch, dass niemand vom Personal spricht, das in der Fabrik arbeitete und das seinen Arbeitsplatz verloren hat.
Auf der alten Webseite von Tesoro war ein Gruppenbild mit 23 Personen drauf, wenn ich mich nicht verzählt habe: http://web.archive.org/web/201702252...mpanygroup.gif

Entwicklungsarbeit wurde in den vergangenen 20 Jahren kaum mehr betrieben. Das letzte Modell (Mohawe) ist der Beweis dafür.


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