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Zappo 14.06.2018 08:57

Zitat:

Zitat von Frank Enstein (Beitrag 934688)
Du bisch wol nie usm Schwoabnländle ruaschkumma;)))........

Obacht - vermintes Gelände. Ich bin aus BADEN. Ich behaupte ja auch nicht, Du bist ein Slawe :)

Trotzdem: Ich neige dazu, Kalkulationen bei Bauvorhaben auf Grundlage von handelsüblichen Handwerkerpreisen zu machen - und DANN einzuberechnen, inweiweit man durch Eigenleistung, Nachbarschaftshilfe und Wiederverwendung was sparen kann - und wieviel. Und sich über die Einsparungsmöglichkeiten realistische Vorstellungen zu machen.

"Zu etwas raten" wird aber spätestens dann ne nicht zu bewältigende Herausforderung, wenn der eine oder andere Baustoff VLG-Ware ist, die Dielen aus dem Abrisshaus kommen und der Kumpel gegen nen Kasten Bier ein ganzes Dach deckt. Da kann Aussenstehender nicht mehr mit.

Das ist so wie über die Anschaffung eines Autos zu diskutieren und dann den Mercedes vom Onkel geschenkt kriegen.

Ich hab hier auch einige Selbstbau-Lowbudget-Projekte. Als Beispiele, "wie man was macht" eignen sich die halt nur sehr begrenzt.

Gruß Zappo

2augen1nase 14.06.2018 09:07

Nur mal kurz zum Verständnis:

Mir geht es um das Dach der hinteren Werkhalle - und die hat eine Raumgröße von 50m2....

Abbruch mache ich selbst und war in der Summe jetzt nicht enthalten, beim Dachstuhl will ich ebenfalls selbst mit anpacken und meinen befreundeten Zimmermann mit ranholen.

Laut meinem Dachdecker den ich mal befragt habe kostet ein Zinkdach ca. 60€ / m2 - wird ein bisschen abhängig sein wie kompliziert / aufwendig die Anschlüsse herzustellen sind. So gesehen glaube ich nicht, dass ich jetzt mit meiner Schätzung so krass daneben liege.

Nochmal zum Thema Dämmung:

Meines Wissens nach ist eine außen aufgebrachte Dämmung immer besser, als eine Innendämmung - zumal man bei einer Innendämmung oftmals noch Sparren aufdoppeln muss um um die entsprechend nötigen Dämmwerte zu erreichen. Wenn ich nur mal drüber nachdenke, was für ein zusätzlicher Aufwand bei einer Innendämmung erfolgt, nämlich: Sparren evtl. aufdoppeln, alte geputzte Decke rausreissen und entsorgen, Unterkonstruktion herstellen + ausgleichen, neue Decke reinziehen (Trockenbau oder wieder Putz), bin ich ganz schnell dabei zu behaupten, eine Aufdachdämmung wäre in den Gesamtkosten sogar die billigste Variante - zudem gibt es da keine Wärmebrücken...

Davon abgesehen ist mein Werkstattdach sehr wahrscheinlich mit Lehm gefüllt - und das Gewicht des Daches brauche ich aus Schallschutzgründen, eine Innendämmung käme also als Zwischensparrendämmung ohnehin nicht in Frage und würde ich die drunter hängen, könnte ich wahrscheinlich zuschauen wie mir mein Dachstuhl in kürzester Zeit vergammelt.

Bitumenschindeln sind ja aktuell auf der Villa drauf und scheinen tatsächlich so schlecht nicht zu sein. Allerdings braucht man auch dafür eine gewisse Dachneigung, die mein Pultdach sicherlich nicht hergibt...

Liebe Grüße :bussl

Frank Enstein 14.06.2018 09:24

Zitat:

Zitat von Zappo (Beitrag 934695)
Obacht - vermintes Gelände. Ich bin aus BADEN. Ich behaupte ja auch nicht, Du bist ein Slawe

Gruß Zappo

Ich wäre vielleicht beleidigt wenn ich wüsste was das sein soll;) Aber war ja nur Spaß und du hast natürlich recht. Und ich wollte einen Schwarzwälder nicht verschwäbeln, desch kanscht glaube!

Ich meine nur das mit etwas Kreativität enorme Sparpotentiale möglich sind. Immer abhängig vom Anspruch. Gebrauchtes Blechdach muss nicht schlecht sein wenn man zb damit leben kann das es etwas ausgebleicht ist.

In diesem Sinne, schönen Tag:Weihnacht:

Zappo 14.06.2018 09:56

Zitat:

Zitat von 2augen1nase (Beitrag 934696)
Nur mal kurz zum Verständnis:......

Danke.

Zitat:

Zitat von 2augen1nase (Beitrag 934696)
Nochmal zum Thema Dämmung:

Meines Wissens nach ist eine außen aufgebrachte Dämmung immer besser, als eine Innendämmung.....

Das ist eben die Krux beim Bauen: GRUNDSÄTZLICH hilft Dir wenig - es kommt immer auf die Folgekosten, vorhandene Substanz und Zusatzarbeit an. Und was dann in Summe unterm Strich sinnvoll ist.

Eine funktionierende Decke würde ich wegen einer Innendämmung auch nicht runterreissen. Dann lieber draussen mit Aufdachdämmung. Wenn Du aber Blech drauf legst, liegt das ja auch irgendwie auf ner Schalung - die ja auch nicht "nur so" auf der Dämmung liegt. Da brauchst Du schon irgendeine Unterkonstruktion, Hinterlüftung usw....

Aber es kommt ja auch noch drauf an, wieviel -und ob- Du Dämmung überhaupt willst, welche Temperatur Du brauchst, was Dich der Brennstoff kostet usw......

Und ... und ... und.....

Gruß Zappo


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