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Eisenknicker 25.07.2022 23:14

Glücksspiel
 
Ich habe gezielt das Thema unter "Glücksspiele" angehängt den es ist ja eines wenn ich es so starten würde.

Das Thema Glückspiele habe ich bei meinem Lebenslauf immer ausgeklammert (also um Geld nicht anderes Zeug :brav:)

Wenn Ihr ein paar Tausend jetzt noch investieren könntet... Bei den Preissteigerungen, Energiekosten etc. wo man noch nicht weiß wie das Spiel endet! Würdet Ihr ein Grundstück in der westlichen Ukraine kaufen?

Meinem Bekannten wurden dort 30 Hektar und 800m2 Bewirtschafungsgebäude + Wohngebäude angeboten wo hier im Ruhrgebiet nicht mal eine Eigentumswohnung für bekommst. Genauer gesagt 160.000€
Wenn ich den Mut dazu aufnehme dann über den gleichen Weg aber deutlich kleiner...Blockhaus am See würde reichen :neenee

Ich habe die Immobilien / Grundstücke Polen und DDR kurz nach der jeweiliger Wende verpennt aber man wird älter und auch(?) etwas schlauer :crazy:suspekt:

:popcorn:

ogrikaze 25.07.2022 23:36

Also unsere größte Agrargenossenschaft hier in der Nähe hat sich vor Jahren in der Ukraine eingekauft für nen schmalen Taler.
Aber ob der mangelnden Arbeitseinstellung und bürokratischer Hürden vor Ort nach ein paar Jahren wieder alles abgestoßen.

Michael aus G 25.07.2022 23:58

Zitat:

Zitat von ogrikaze (Beitrag 991076)
Aber ob der mangelnden Arbeitseinstellung und bürokratischer Hürden vor Ort nach ein paar Jahren wieder alles abgestoßen.

Bezüglich der Arbeitseinstellung der Ukrainer, die stellten bis jetzt wohl einen nicht unerheblichen Anteil im Billiglohnsektor bzw als Wanderarbeiter in der Landwirtschaft der EU. Das sind in der Regel Jobs, die so schlecht bezahlt sind, daß kein Einheimischer dafür arbeiten kann und will.

Ansonsten, den mutigen und hartnäckigen gehört die Welt. Und je weiter westlich der Hof liegt... ;)

Eisenknicker 26.07.2022 00:44

"bürokratischer Hürden vor Ort " sollten kein Problem sein! ;)


Danke Sven und danke Michael aus G

Grüße Michael


(Jetzt muss ich noch meine Frau überzeugen und das ist nicht das Forum :lol)

Bergedienst 26.07.2022 01:26

Kommt darauf an wie gut du russisch kannst. Denkst du im Ernst das bleibt UA??

Sorgnix 26.07.2022 01:38

Zitat:

Zitat von Eisenknicker (Beitrag 991072)
... aber man wird älter und auch(?) etwas schlauer :crazy:suspekt:

:popcorn:

Das haben wir alle schon mal durchgemacht ... :D

Wir machten Urlaub in der Toskana - irre Villen standen da rum, für kleines Geld.
Noch schöner: Lago Maggiore. Teilw. Ruinen, aber mit CHARME!!
Ein Kumpel (Privatpilot) hatte da ein Haus gekauft - und Luxussaniert ...
Der Charme war dahin, die Partys waren in der "Ruine" schöner.
Die Bude war im wahrsten Sinne "ermordet"
(Anfang 90er)

Dann geriet man Mitte 93 das erste Mal nach Masuren.
Tolle Ecke. 10.000 m2 mit altem Schulgebäude, direkt am Seeufer. Naturschutzgebiet.
Dorf mit 6 Häusern (20 waren seit Kriegsende "verschwunden" ...
Für schlappe 5.000,-- DM ...
(oder waren es 5.000 m2 für 10.000,-- DM :confused - egal ... - es war ein Schnäppchen)
Mit den Kumpels aus der Gegend bzw. deren Verwandten in der Hinterhand hätte das sogar "Aufsicht" gehabt ...)
(war ca. 12 Jähre später noch mal da - der Käufer hatte es ebenfalls "ermordet" - und HEUTE
ist der Charme des alten Dorfes völlig am Ar ... - die Sache
mit dem "Naturschutz" hatte sich wg. "Dollar" wohl auch in Luft aufgelöst ...)
(kleiner Exkurs, was aus "Traumlagen" in nicht mal 20 Jahren werden kann ...)
(so es klappt, will ich im Herbst da nochmal vorbeischauen ...)

Was wäre ich heute Reich, wenn ich mir die Angebote in Danzig seinerzeit zu Gemüte geführt hätte?

Zwischendurch noch in Amsterdam unterwegs gewesen, Ferienhäuser in Zandvoort gehabt. Schön.
Da könnte man sich ja auch eins zulegen ...

Dito nochmal in Dänemark ... - die haben ja wirklich tolle Angebote da ...


Tolle Chancen!! :yeap


Und????


Unter dem Strich muß man sich immer eines fragen:

WIE OFT komme ich am Ende da hin?? Wenn mein Lebensmittelpunkt doch eigentlich HIER liegt?
Natürlich macht ein Urlaub dort Riesenspaß, keine Frage.
da fährt man gern hin.
... jedes Jahr???

... irgendwann kann sowas auch mal ein KLOTZ am Bei sein bzw. werden ... :eek

Wer betreut die Bude vor Ort, wenn ich nicht da bin?
Vermieten in den nicht genutzten Zeiten, um zu verdienen oder einfach Kosten zu reduzieren?
Manchmal ist die Überraschung groß, wenn man nach geraumer Zeit mal wieder hinkommt ...

Und wenn es irgendwann zum ZWANG wird, sich um die Hütte zu kümmern, man einfach mal hin MUSS??
Dann ist man eigentlich für all die anderen schönen Ziele in der Welt blockiert ...

Die Frage ist, wofür brauch ich das?
Für Freizeit und Urlaub halte ich das für mehr oder weniger sinnlos. Mehr Kosten als Nutzen.
Als Kapitalanlage?
Kann klappen - muß aber nicht.
Gerade in SO einer Gegend.
Man erinnere sich an Ex-Jugoslawien. Da sind auch reihenweise Kapitalanlagen und Altersruhesitze
mal eben in Rauch aufgegangen ...
Hinterher wieder "günstig" für andere zu haben gewesen - bis zum nächsten Mal??? :grbl


Wie immer - schwere Antwort.
Wer Kohle unterbringen "muß", hat ja scheinbar eh zu viel ...
Man sollte es vielleicht mit dem Spielbankbesuch am Roulettetisch vergleichen:
Man sollte auf die Kohle auch verzichten können - denn wenn schwarz statt rot kommt, ist die WEG ...

Und den Einsatz bzw. das Risiko hat man selbst in der Hand.
Ob mit ner Immobilie in Baden-Baden - oder in Odessa. Beides nette Orte.
... wobei mir die 445 Km bis BAD schon heftig weit sind ... - aber was sind schon 1925 Km dagegen??


Ganz am Rande: So man als Deutscher früher in Danzig bzw. Polen "investieren" wollte, brauchte man
einen Strohmann aus dem Lande. Denn Deutsche Käufer waren da irgendwie nicht gern gesehen ...
Wie ist das in der Ukraine im Moment?
Ist der Markt "richtig" frei - oder hat es da am Ende im Rechtssystem ein paar knifflige Haken,
die einem auch nur ein Anwalt für viel Geld nahebringen kann??
Manchmal kommen die Überraschungen ja aus Richtungen, die man vorher nicht ahnte ...


;)
Gruß
Jörg
(MEIN Geld bleibt in MEINER Nähe ... )

Sorgnix 26.07.2022 01:54

Und hinterher:

Der Teil des Landes, der "übrig" bleibt, hat ja "Perspektiven" ...
Du hast das ja am Beispiel Polen gesehen, was in das Land binnen der letzten 20 Jahre an Kohle gepumpt wurde ...

Und was der ohnehin schon etwas übertriebene Nationalstolz da an Überheblichkeit draus hat entstehen lassen,
wo man doch jetzt tatsächlich glaubt, das alles "ganz allein" fabriziert zu haben ...

... leider haben nicht unbedingt alle den "Sieg" davon getragen. Die soziale Schere klafft in Pl doch auch
recht weit auseinander. Der Vorgeschmack für uns hier ...

... und für die Ukraine umso mehr.
Denn was da allein an Agrarsubventionen und sonstigen "Hilfen" künftig niederregnen wird, wird größtenteils
wohl auch eher in den Taschen landen, die auch jetzt schon gut gefüllt sind ...
Natürlich fallen für den Rest des Volkes auch immer ein paar Brosamen ab.
Ein wenig "Panem et Circensis" muß ja auch sein ...

Und dazu kommen dann die ganzen "Aufbauhelfer" und "Investoren", die sich in Goldgräberstimmung
schon auf den Weg dorthin machen ...
Könnte es sein, daß DU Dich am Ende da auch zurechnen mußt?? :eek


El Dorado war ja schon immer ein Ort der Träume ...
Schon immer für die "Auswärtigen" - die Einheimischen durften dabei immer die "Träger" spielen ... :rolleyes:


Als tiefreligiöser Katholike frage ich mich immer jeden Tag zum Morgengebet:
MUSS ich da beim Tanz ums Goldene Kalb auch gleich noch den Vortänzer geben?? :iron


Gruß
:sorgi
globalgesellschaftskritiker

Eisenknicker 26.07.2022 01:57

Danke Jörg!

Weißt schon warum ich meine besser hälfte habe :dance

Wobei ich den Part beherrsche :freu das andere ist Spekulation!

"Ganz am Rande: So man als Deutscher früher in Danzig bzw. Polen "investieren" wollte, brauchte man
einen Strohmann aus dem Lande. Denn Deutsche Käufer waren da irgendwie nicht gern gesehen ..."

Grüße Michael

Sorgnix 26.07.2022 02:17

Gerne doch ;)

Ursprung der Frage waren ja auch die Kostensteigerungen für Energie, Leben und alles HIER im Lande ...

Es ist halt die Frage, ob man sein "Überleben" hier mit Investition "da" sichern kann.
Eigentlich wäre es dann ja logisch, gleich KOMPLETT nach "da" zu gehen ... :eek
"Finca Bayano" läßt grüßen ... :D

Ich stehe auf den Standpunkt, wenn ich mein Leben HIER absichern möchte, muß ich wohl zwangsläufig
HIER auch die Schritte einleiten und gehen ...
Das halte ich für den einfacheren und sicheren Weg.

Wenn´s um Energie geht, dann braucht man wohl ne Solaranlage mit Speicher.
Auf dem eigenen Dach - damit in Notzeiten wenigstens die Heizung betrieben werden kann.
... mit dem Brennstoff, den man bevorraten kann! Wohl weniger Gas ... (aus der Leitung)

LPG, Heizöl, Holz, Pellets sind da eher angesagt. Bücher sollen ztw. auch gehen ...

Und für 1 Ztr. Kartoffeln reicht auch der eigene Garten - da braucht es keine Kolchose in de Ukraine.

Das Geheimnis wird hier werden, daß man wieder mehr SELBST machen muß.
("man" - aber auch nicht alle ... :rolleyes: )
DAS kostet dann häufig auch kein bzw. weniger Geld. Nur Arbeit ...

Gruß
Jörg

Eisenknicker 26.07.2022 02:37

Also ehrlich das geht gar nicht!

" Bücher sollen ztw. auch gehen ..."

:neenee


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