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Alt 15.03.2012, 19:04   #41
Obelix
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Zitat:
Zitat von U.R. Beitrag anzeigen
Hast du richtig gelesen Werker!
Wenn du beim Italiener auf der Terrasse sitzt, und auf die Leine schaust,
siehst du die alten Kellerfenster.
Gruss U.R.
Jo, schau mal, wo die Tauben dort landen, nehmen diese Nieschen gerne als Nistplätze

Gruß

Obelix
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In Freiheit dienen!
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Alt 15.03.2012, 19:06   #42
Andrew.derLuchs
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Zitat:
Wenn du beim Italiener auf der Terrasse sitzt, und auf die Leine schaust, siehst du die alten Kellerfenster.




Hohes-Ufer - Flohmarkt | 14. Mai 2009 | © Postkarten-Archiv | Hannover-Linden
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Alt 15.03.2012, 19:18   #43
Andrew.derLuchs
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Gefängnis an der Goethebrücke

An der Goethebrücke sind noch mögliche Reste der Grundmauern des alten Gefängnisses am Clevertor (Gefangen Haus) in der Calenberger Neustadt (Adresse ehemals: Lange Straße 1), am Fuß der Goethebrücke zu finden.

Das Clevertorgefängnis (ehemalige Adresse: Die durch die Straße Leibnizufer überbaute Lange Straße, Nummer 1) wurde wohl schon gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaut für sogenannte „peinliche Verbrecher“. 1738 wurde es durch einen Flügelanbau durch Johann Paul Heumann längs der Leine erweitert. Für rund 30 Haftplätze wurde es 1791 neu eingerichtet und 1859 abgebrochen. Noch um 1850 gab es in Hannover insgesammt vier Gefängnisse: Neben dem Clevertor-Gefängnis.
  • das sogenannte Rathaus-Gefängnis in der Köbelingerstraße 58,
  • das Polizeigefängnis in der Archivstraße, das 1903 in den Neubau in der Hardenbergstraße verlegt wurde, sowie
  • das Militärgefängnis am Waterlooplatz.
1865 bis 1875 wurde zusätzlich das Königliche Zellengefängnis für 274 Männer und 17 Frauen in dem noch weitestgehend unbebauten Steintorfeld hinter dem Hauptbahnhof erbaut.



Aus Sandstein gemauterte Uferbefestigung an der Goethebrücke Ecke Leibnizufer. Hier war der Standort des ehemaligen Clevertor-Gefängnisses.



Ansicht der Reste ein eisernen Gitter-Verstrebung am Standort des ehemaligen Clevertor-Gefängnisses; im Hintergrund die Goethebrücke.



Nahansicht der Reste ein eisernen Gitter-Verstrebung am Standort des ehemaligen Clevertor-Gefängnisses.



Hannover Stadtplan 1822 (Ausschnitt) Clevertor Reitbahn Reithaus Marstall Gefangen Haus Garde Grenadier Kaserne Basilika St. Clemens Militärhospital Cavalierbrücke Neue Brücke Lange Straße Am Hohen Ufer Leine Burgstraße London-Schenke Clevertor-Wache Goethestraße Brühlstraße Leibnizufer Mike-Gehrke-Promenade.

© Bernd Schwabe in Hannover und Postkarten-Archiv | Hannover-Linden
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Alt 15.03.2012, 19:38   #44
koseng
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und das fast bei mir umme Ecke. Danke für die Fotos, das muss ich mir die Tage doch glatt mal anschauen.
__________________
gruss Björn

opelforum.däÄh
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Alt 15.03.2012, 19:47   #45
U.R.
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Der Andrew.............,
Toppt wieder mal alles!
Gruss U.R.
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Alt 15.03.2012, 22:01   #46
oliver.bohm
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Wenn Andrew so weitermacht , bleibt nichts mehr für unseren Stammtisch...

Hier der Link zu selbigen:
http://www.schatzsucher.de/Foren/sho...664#post713664

Das will ich dir auch geraten haben...

Geändert von oliver.bohm (15.03.2012 um 22:24 Uhr).
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Alt 15.03.2012, 22:10   #47
Andrew.derLuchs
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Okay ich mach nichts mehr - und werde mich zurückhalten!

Nee mache weiter...


Das Rathaus in Hannover zeigte im Jahr 2010 Pläne für ein neues Hannover. Unter anderem wurde gefragt...

Kommt die Leine-Insel zurück?

Die Idee: -->> Die alte, im Krieg zugeschüttete Leineinsel entsteht wieder in moderner Form mit Gastronomie als Bindeglied zwischen Altstadt und Calenberger Neustadt! Am Marstall könnte der Parkplatz wegfallen und durch Umbauten eine echte Platzatmosphäre geschaffen werden….

Geändert von Andrew.derLuchs (15.03.2012 um 22:23 Uhr).
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Alt 16.03.2012, 18:45   #48
U.R.
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Ähhhhhhmmmmm.......
hat da nicht eine Gruppe (Historische Gebäude Freaks) letztens einen Antrag gestellt, das Scherenschleifer-Haus an der Leine-Tränke wieder aufzubauen?
Es tut sich was!!!!!
Gruss U.R.
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Alt 16.03.2012, 19:07   #49
Andrew.derLuchs
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Du meinst den von mir am 1.12.2008 mitgegründeten (Gründungsmitglied des Vereins) Verein Hannoversche Stadtbaukultur e.V.

Wiedererrichtung des Scherenschleiferhauses am Leineufer

Der Hannoversche Stadtbaukultur e.V. setzt sich zusammen mit Partnern für eine Wiedererrichtung des im zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäudes ein.

Das Brückenhaus am Beginenturm

Um 1800 wurde an der Leine neben dem Beginenturm ein kleines Brückenhäuschen errichtet, für ein Jahrhundert auch als Scherenschleiferhäuschen bekannt. Der Verein Hannoversche Stadtbaukultur hat nach einem Weg gesucht dieses im zweiten Weltkrieg zerstörte Gebäude in Hannovers Altstadt wieder sichtbar zu machen. - Der Antrag wurde vom Rathaus abgelehnt.

Wiederaufbau der Flusswasserkunst am Leineschloss

Der Hannoversche Stadtbaukultur e.V. hat mit der Initiative zum Wiederaufbau der 1963 abgebrochenen Flusswasserkunst am Leineschloss ein engagiertes Projekt gestartet. …

Leitbild des Vereins | www.hannoversche-stadtbaukultur.de

Der Verein „Hannoversche Stadtbaukultur“ befasst sich mit der städtebaulichen Situation der Landeshauptstadt Hannover. Dabei wird vor allem auf die Erhaltung und Rekonstruktion von historischen Gebäuden Wert gelegt und durch entsprechende Maßnahmen des Vereins gefördert. Ziel der Bemühungen des Vereins ist die Steigerung der Attraktivität Hannovers unter qualitativen und ästhetischen Gesichtspunkten.

Das bauliche Erscheinungsbild gehört zu den zentralsten Merkmalen einer Stadt, aus dem sich für die Einwohner/-innen ein identitätsstiftender Bezug zu ihrer Stadt ableiten lässt. Das bauliche Erbe wurde nicht nur während des 2. Weltkrieges stark reduziert, sondern ebenfalls durch den verantwortungslosen Umgang mit historischen Gebäuden während der Modernisierungswelle der Nachkriegszeit dezimiert. Die Wahrung der verbliebenen baulichen Vielfalt und der Wahrzeichen dieser Stadt muss für jeden geschichts- und verantwortungsbewussten Bürger ein wichtiges Anliegen sein, damit künftig der Verlust von prägenden und attraktiven Bauten Hannovers verhindert wird. Ziel unseres Vereins ist die Unterstützung von Maßnahmen sowie geeigneten Aktivitäten auf dem Gebiet der Steigerung der städtebaulichen Attraktivität der Landeshauptstadt Hannover, insbesondere der Bewahrung und dem Wiederaufbau von prägenden historischen Bauten und der Aufwertung von Stadträumen. Die Wiederherstellung eines baulichen Vorkriegszustandes wird ausdrücklich nicht verfolgt. Vielmehr soll der vorhandene Bestand durch herausragende Rekonstruktionen ergänzt werden. Der Einsatz für den Erhalt von bedeutenden Bauten der 50er und 60er Jahre ist ebenfalls erklärtes Vereinsziel, da diese in ihrem Bestand zunehmend gefährdet sind. Die Architektur der Hannoverschen Schule ist an vielen Stellen in Hannovers Stadtbild präsent. Damit dies so bleibt und das Bewusstsein für diese Schule nachhaltiger wird, setzt sich der Verein für die Dokumentation und Wahrung der Beispiele für die Hannoversche Schule ein. Ein im Internet frei zugänglicher Architekturführer Hannovers ist bereits in Arbeit. Gegenstand der Vereinsarbeit ist ferner die Auseinandersetzung mit Neubauprojekte in der Landeshauptstadt Hannover. Neben der Sammlung von Informationen zu diesen Projekten sollen bei ausgewählten Projekten auch eigene Ideen eingebracht werden, wie dies bereits beim anvisierten Umbau des Landtages geschehen ist.
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Alt 16.03.2012, 19:13   #50
U.R.
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Jaaaaaaaa, das ist es!!!!!
So langsam stellt sich mir die Frage,
wo du überall deine Finger im Spiel hast?
Gruss U.R.
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