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Alt 03.03.2013, 20:18   #41
oliver.bohm
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Super...!
Was hast du anders gemacht..?
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Alt 03.03.2013, 20:20   #42
whfinder
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klasse-
glückwunsch zur gelungenen aktion
gruss
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Alt 03.03.2013, 20:21   #43
Gimbli
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Wenn der fertig ist Jan kann den bis auf die fehlende Patina doch keiner mehr von einem Original unterscheiden.
Klasse gemacht.

Gruß Michael
__________________
Der Weg ist das Ziel
No DSU inside!
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Alt 03.03.2013, 20:21   #44
fleischsalat
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Zitat:
Zitat von oliver.bohm Beitrag anzeigen
Super...!
Was hast du anders gemacht..?
Ich habe den Eingusstrichter auf fast das doppelte erweitert (siehe vorletztes Bild) und nach dem Ausgießen der Form stetig Gussspeise auf den Einguss gegossen.
Dass dadurch auch mehr Druck nach unten entstanden ist, sieht man ganz gut daran, dass die Bronze mehr als beim 1. Versuch in die Windkanäle gedrückt hat.
__________________
Willen braucht man. Und Zigaretten!

Geändert von fleischsalat (03.03.2013 um 20:35 Uhr).
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Alt 03.03.2013, 20:25   #45
oliver.bohm
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Und wie entfernt der geneigte Bronzezeitler den Gussast?
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Alt 03.03.2013, 20:26   #46
chabbs
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Sehr gut gelungen!
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Alt 03.03.2013, 20:28   #47
fleischsalat
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Zitat:
Zitat von oliver.bohm Beitrag anzeigen
Und wie entfernt der geneigte Bronzezeitler den Gussast?
Details dazu kommen gesondert, sobald der Dolch (+ Scheide) fertig ist
__________________
Willen braucht man. Und Zigaretten!
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Alt 06.01.2014, 19:35   #48
fleischsalat
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Beiträge: 7,765

Aus aktuellem Anlass hier noch etwas zur Wahl des richtigen Steins für die Gussform.

Der erste Gussversuch für dieses Absatzbeil: http://schatzsucher.de/Foren/showthread.php?t=80729 war ein Fehlschlag.

Was war passiert?

Steatit hat neben Talk mehrere weitere Bestandteile, die beim Gießen oder auch schon beim Aufheizen der Form Probleme bereiten können. Der Grund liegt in den physikalischen Eigenschaften, vor allem der Ausdehnung unter starker Hitze, der anderen Minerale im Stein.

Wenn der Stein in Form gebracht und etwas beschliffen wird, erkennt man die Einschlüsse meist in Form von kleinen Punkten oder kristallähnlichen Adern.
Formenbau ist immer ein Kompromiss, den perfekten Stein gibt es nicht.
Als Faustregel gilt: So wenig Adern wie möglich im Bereich der späteren Form.

Trotzdem kann es auch danebengehen, wie folgende Bilder zeigen. Die Form hat sich durch die Ausdehnung der anderen Minerale partiell ausgedehnt, was Risse im Talk zur Folge hatte. Durch die ungleichmäßige Ausdehnung wurde die Form etwas auseinander gedrückt.
Die Gussspeise ist im unteren Bereich der Form ausgetreten, man sieht auf den Bildern sehr schön den von ihr genommenen Weg.

Normalerweise macht ein Spalt von maximal einem Millimeter zwischen den beiden Formhälften nichts, da sie die flüssige Bronze in der kälteren Form schnell abkühlt und so die Zwischenräume abstopft. Da ohnehin für solche Fälle immer ein bisschen Material aufgeschlagen wird, ist es eigentlich kein Problem. Das Problem entsteht erst, wenn der Spalt größer wird.
Um es mal ein bisschen anschaulicher zu gestalten: Flüssige Bronze hat in etwa die Konsistenz von Wasser.

In diesem Fall konnte die Form gerettet werden, ansonsten wären drei Tage Formenbau flöten gewesen...
Angehängte Grafiken
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