Schatzsucher.de  


Zurück   Schatzsucher.de > Schatzsuche > Neueinsteigerfragen

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.12.2002, 02:14   #1
Sorgnix
Admin

 
Benutzerbild von Sorgnix
 
Registriert seit: May 2000
Ort: Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
Detektor: Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy
Beiträge: 21,055

Lightbulb Die ewige Frage: Welcher Detektor ist der Beste??

Oh Gott ...
... DA war sie wieder - die Frage, die hier zum ersten Mal gestellt wird ( ), und auf die es eigentlich keine Antwort gibt ...

Fragt doch mal irgendwen, welches Auto am schönsten ist ...!!

Versucht doch einfach mal, Euch durch Forenarchiv zu wühlen. Das Ding wurde schon zig-mal behandelt - eine Lösung gab es für den bzw. die Fragenden eigentlich nie.
Das mag den einen oder anderen zwar manchmal enttäuscht haben, liegt aber nunmal leider in der Natur der Sache.


Es ist einfach eine Gefühlsentscheidung !


Worin wir uns wohl einig sind, ist das Ihr von den absoluten Billiggeräten bzw. Kinderdetektoren wie beispielsweise einem AF 101, MD 3002 oder Versatile die Finger laßt. Die ganze MD-Reihe ist anscheinend auch erst ab "3009" als Einsteigergerät des untersten Anspruches zu gebrauchen.


Eine Profimaschine kostet wiederum einen Haufen Geld - und selbst da streiten sich die "Fachleute", wessen denn nun länger, schöner, besser, tiefer, etc. geht oder ist ... ( )

Ich habe zumindest seit 1997 - ebenfalls als blutiger Anfänger - den Kauf eines nagelneuen XLT bis heute nicht bereut.

Ein gebrauchter, ehemals "teurer" Detec ist wohl einem neuen "billigen" vorzuziehen. Wenn so ´ne Kiste auch schon 5 Jahre auf dem Buckel haben sollte - wenn sie bis dato nicht kaputt gegangen ist, wird sie´s wohl noch ne Weile machen ...


Es kommt nicht unbedingt darauf an, welches "Spitzengerät" man hat - es kommt IMMER darauf an, das man auch damit auch UMGEHEN kann !!
Und da sind einige der "High-Price-User" in der Szene etlichen "Low-Budget-Geräte-Benutzern" um Längen unterlegen ...

soll heißen: Geld allein macht´s nicht - "Training" ist fast wichtiger !



Schaut doch mal bei Ebay unter

Metallsuchgerät

oder unter

Metalldetektor

nach !

Ab und an steht da auch was "vernünftiges" zu günstigem Preis.
Immer Bedenken: Wo schon extra "Profi" drangeschrieben werden muß, ist´s wohl eh nicht weit her mit der Leistung.
Am Design ist auch schon meist auf die Qualität zurückzuschließen ...


... wie immer ne Entscheidung des Herzens!

Entweder 100,-- Schienen ausgegeben, um zu bemerken, daß das Hobby was für einen ist - und dann "richtig" investieren ...

oder:

1000,-- Eisen auf den Tisch des Hauses blättern, und nach 3 Monaten merken, daß das Hobby nichts für einen ist - und dann mit Verlust verkaufen ...

Entscheiden müßt immer Ihr!!
Das nimmt Euch keiner ab.
... holt Euch bei 6 Leuten ne Meinung ein - und Ihr habt 6 verschiedene Aussagen - ... und wenn der Siebte dazustößt, dann habt Ihr noch eine mehr ...

1 Woche Zeit für Forum durchwühlen und Info´s zusammmensaugen kostet am wenigsten ...


Enorm hilfreich ist natürlich auch die direkte Nachfrage bei einem Fachhändler. Hier kann man immer auf Hilfsbereitschaft bauen. Meist steht ein Großteil der Angebotspalette zur Inaugenscheinnahme bzw. für einen Kurztest zur Verfügung.
Ein Besuch direkt beim Händler oder auf einem der Schatzsuchertreffen ist immer von Vorteil.


Wer sich den ultimativen Testbericht reinziehen möchte, der schaue bitte im Detektorentest bei Heimdall nach.
Es hat einen Grund, weshalb die meisten Detektoren des "Ebay-Standard-Angebotes" bei diesem Test nicht anwesend waren ...
(... was aber auch keine generelle Pauschalisierung ist - Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel ... )


Gut Such
Jörg
__________________
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

(Heiner Geißler)
Sorgnix ist offline  
Alt 11.12.2002, 09:36   #2
SheepThought
Landesfürst

 
Benutzerbild von SheepThought
 
Registriert seit: May 2002
Ort: 37186 Moringen
Detektor: Whites Eagle Spectrum, Ebinger 720
Beiträge: 727

Moin zusamm!

Eigentlich ist dem ja nichts mehr hinzuzufügen, aber ...

Was auch noch hilfreich ist, ist jemand der einem den ins Auge gefassten Detektor erklären kann - jenseits der Bedienungsanleitung, im Feld. Egal ob Händler des Vertrauens oder Kollege Sucher im Nachbarort.

Also ist ein "einfacherer" Detektor mit Profi-Einführung in die Tricks und Kniffe manchmal mehr Wert als ein "Top of the Line" Modell, das man nicht ausreizen kann...

Bye

Derk
__________________
Ich suche nicht, ich finde! (P.Picasso)
SheepThought ist offline  
Alt 11.12.2002, 19:25   #3
Hunter
Ratsherr

 
Registriert seit: Jan 2001
Ort: Oberissigheim (Hessen)
Detektor: Explorer XS
Beiträge: 293

Thumbs up Hallo Sorgnix

am besten wäre, wenn Du Deine Aussage als festes Vorwort in den Neueinsteigerfragen stehen läßt.
Gruß Hunter
__________________
Heute ist nicht alle Tage....
Hunter ist offline  
Alt 12.12.2002, 22:03   #4
Rübezahl
Guest
 
Beiträge: n/a

Thumbs up Welcher Detector ist der beste?

:effe Hallo Leute.
Wenn ihr meine Meinung hören wollt, kommt es nicht auf den Detector an , sondern auf die Einstellung und den Umgang mit so einem Gerät.
Ich suche seit 7 Jahren und habe schon mit White's 6000, C Scope R1, C Scope 5 MX gesucht, und jetzt mit dem neuen Advantage . Mit allen Geräten habe ich die besten Erfolge gehabt.
 
Alt 13.12.2002, 00:42   #5
schnuffi
Ritter

 
Benutzerbild von schnuffi
 
Registriert seit: Dec 2000
Ort: bei de Löwensteiner Bersche in BW
Detektor: Ex 10 " + Relic Hawk + andere
Beiträge: 362

Explorer

hier am Strand in Gran Canaria macht er sich bezahlt

Muss nur aufpassen, dass einem die Einheimischen das Zeug nicht wegschnappen, oder man eins drauf krigt


urlaubbezahlend
Schnuffi
__________________
Gruß Schnuffi


i brech zamm


a Bayer im Schwobeländle
schnuffi ist offline  
Alt 16.12.2002, 10:03   #6
Xerxes
Heerführer

 
Registriert seit: Mar 2001
Ort: Brandenburg-Preußen
Detektor: Euro Sabre, Compass
Beiträge: 1,165

hi schnuffi,
no problems den detektor mit im gepäck zu haben?

gruß
xerxes
Xerxes ist offline  
Alt 07.10.2003, 09:42   #7
Rotti
Heerführer

 
Benutzerbild von Rotti
 
Registriert seit: Sep 2000
Ort: Im finstren Bayern / M
Detektor: Minelab Relic Hawk, Whites DFX /E , White´s XLT
Beiträge: 1,832

Sondenkauf für bloody beginners ;)

Na, dann will ich auch noch meinen Senf dazu ablassen
Im Prinzip ist ja schon einiges dazu gesagt worden, daher nur eine art "Abrundung" des Themas.

Zunächst sollte man sich erstmal Gedanken machen, WAS genau man eigentlich finden möchte. WK2 - Sucher und Münzsucher oder Goldsucher werden vielleicht nicht unbedingt mit demselben Gerät gleich glücklich.

Während der WK2- Sucher ein Gerät mit größerer Tiefenleistung v.a. für Eisen braucht, ist der Münzsucher auf einen möglichst genauen Diskriminatorteil zur Metallunterscheidung versessen.
Nachdem es das Ganze allerdings nicht als "eierlegende Wollmilchsau", also quasi Einen für Alles gibt, lohnt es sich durchaus, vorher mal drüber nachzudenken, wohin das Ganze laufen soll.

Sicherlich haben Geräte wie Minelab´s Relic Hawk (als typischer WK2- Detektor) auch einen Diskriminator, aber mit dem eines "Allrounders" wie z.B. Whites XLT , Minelabs Explorer oder Konsorten kann der natürlich nicht mithalten. Dafür findet sich wenn´s drauf ankommt, ein Objekt von der Größe eines Benzinkanisters oder Stahlhelms auf gut einen Meter Tiefe.
Da schnallen dann die Anderen ab.
Zum Münzleinsuchen auf´m Acker wär er hingegen eher ungeeignet, da kommen die Allroundgeräte voll zum Zuge.
Natürlich findet man mit denen auch Gegenstände aus dem 2.Weltkrieg, aber bei einer gewisen Tiefe ist halt Schluss.
Fastregel bei Alloundgeräten ist: Neupreis ab 400 Euro aufwärts ist OK, Oberklasse beginnt bei etwa 750 Euro, Spitze bei etwa 1000 Euro.

Ich für meinen Teil kann jedem nur empfehlen, möglichst viele Geräte leihweise auszutesten. Irgendwo mitgehen, ausprobieren, all das langsam angehen lassen.
Ein gebrauchtes, gutes Markengerät würde ich dem neuen "No - Name" - Teil ebenfalls immer vorziehen.
Es hält seinen Preis so gut wie immer , und man sieht, ob´s einem taugt

Ein Anfänger wird auch mit einem "Profigerät" erstmal rostige Nägel und Kronkorken ausbuddeln. Erfahrung mit der eigenen Kiste ist wie Hubraum- durch Nichts zu ersetzen!
Außerdem ist Recherche die halbe Miete.
Schließlich ist es viel schöner , hinzugehen und zu sagen "Da müsste was liegen", als einfach aufs Geratewohl auf den nächstbesten Acker zu gehen, und dort sein Glück zu versuchen. Das gibt zwar ab und an richtig schöne Überraschungen, ist aber auf die Dauer etwas .....unergiebig.

Von ex- NVA- Minensuchgeräten würde ich persönlich abraten, es sei denn, man sucht ein Objekt von der Größe eines Traktors und hat Arme wie Schwarzenegger. Zumindest als "Erstgerät" sind die nix.

Kapitel Eigenbau:
Getreu dem Motto:" Man nehme ein Leitungssuchgerät von Black- und Decker und verpflanze es an die Spitze einer ausrangierten Krücke " ist bisher keiner froh geworden.
Natürlich hat man schon von Eigenbauten gehört, v.a. in den 60er und 70er- Jahren war das eine nicht zu verachtende Alternative. Die Industriegeräte damals waren halt auch nicht gerade das hohe C . Spätestens Mitte der 80er Jahre war damit allerdings schon Schluß. Die Elektronik wurde immer umfangreicher und ausgefeilter, das endete schließlich bei Geräten wie dem Whites Eagle usw.
Sowas kann man nicht mehr einfach mirnix Dirnix selberbasteln.
Klar, es ist ein Haufen Kohle, für eine zigarettenschachtelgroße Leiterplatte, ein Gestell und eine Spule 500 Euro und mehr hinzublättern, aber man muss sich auch den Aufwand bei der Herstellung vor Augen führen.
Ich für meinen Teil hab mich mal mit dem Gedanken getragen, ein Elektronikteil nachzubauen. Mit bereits vorhandenem Schaltplan und Vorbild für´s Layout. Und hab´s sein lassen. Zu zeitintensiv. Am Bauen wär´s letztlich nicht gescheitert, ist genau meine Branche. Es lohnt sich schlicht und ergreifend nicht.
Selbiges gilt auch oft für Defektgeräte. Wenn man sie für´n Appel und n´Ei bekommt, mag das mit dem Reparaturversuch angehen. Richtig Geld sollte man nicht raustun, sei denn, man kennt den Fehler 100%ig und weiß sich in jeder Lebenslage zu helfen. Ich spreche hierbei von der Qualifikation a la Fernsehtechniker, Dipl- Ing Fachrichtung E- Technik oder Industrieelektroniker. Schonmal nen Stecker an ein Mikrofonkabel gelötet zu haben, bringt da nicht wirklich was.

Und wenn wir schon dabei sind:
In jedem Gerät gibt es eine Menge Einstellpotis, Regler etc. "Tuningversuche" durch wildes Herumdrehen daran enden im Regelfall mit dem völligen Exitus der Funktion.
Wenn die Leistung optimiert werden soll, dann am Besten in Form eines leistungsfähigeren Gerätes.

Zuguterletzt:
Markengeräte gängiger Firmen stammen u.a. von den Herstellern
Whites, Minelab, Tresoro, Fisher , Garrett.
Dies nur als Anhaltspunk bei der Suche in Onlineversteigerungen, Neupreise lassen sich leicht bei einschlägigen Händlern im WWW nachlesen, denn oft haben die Verkäufer eine etwas romantische Vorstellung vom Wert ihrer Geräte.


In diesem Sinne : Viel Erfolg!
__________________
Und wenn der ganze Schnee verbrennt-
die Asche bleibt uns doch!
Rotti ist offline  
Alt 07.10.2003, 09:57   #8
Rabbit
Landesfürst

 
Registriert seit: Sep 2000
Ort: Bayern
Detektor: Garrett GTI 2500
Beiträge: 754

Thumbs up

Ein sehr guter Beitrag Rotti. Stimme in allen Punkten zu.

Gruß Rabbit
Rabbit ist offline  
Alt 19.11.2003, 17:08   #9
Friendly
 
Benutzerbild von Friendly
 
Registriert seit: Jun 2000
Ort: Schleswig-Holstein, Kiel
Detektor: Withes Spektrum XLT
Beiträge: 248

Welcher Detektor

Hallo Sondengängergemeinde,

ich kann auch Rotti in allen Punkten nur Recht geben. Das A und O beim Suchen ist auch die Ruhe des Suchens!!!! Viele Sondengänger neigen zum zu schnellen Schwenken und Laufen. Man sollte wirklich sich unter die erdoberfläche denke und ganz langsam und bedechtig suchen, nur so ist gewährleistet das das kleinste Signal gefunden und bewertet werden kann. Ich suche mit dem XLT und einem selbst erstellten Programm und mache so meine besten Erfahrungen. Zusammengefasst würde ich auf WK II Funde sagen, langsam schwenken, lauschen der Töne, Bewertung der Töne und Leitwerte und dann sauber pinpointen. Bei WK II braucht es nicht so tief zu gehen, es sei denn es wurde verbuddelt, wobei meine Funde alle wohl einfach weggeworfen wurden, denn sie lagen sicht tiefer als 10cm.
Ich würde immer einen guten Detektor wählen, da dieses Hobby eigentlich keinelaufenden kosten verursacht, abgesehen vom Spritgeld und der Zeit. Andere Hobbys sind da wahrlich über Jahre gesehen teurer und bei diesem Hobby ist es nicht der Fall, halt nur eine einmalige Anschaffung, zumindest für zig Jahre bei guter pflege des Gerätes.Also nach kurzer Phase mit Billiggerät bei freude am Hobby umsattelt nach Abwegung ob nun das Hobby weitergehen soll und dann schöne Qualitätssonde gekauft und schon ist man gut bedient.
Wichtig: Das Beste Gerät nützt nix, wenn hastig, unter Zeitdruck mit Erfolgsdruck gearbeitet wird, in der absoluten Ruhe liegt hier die Kraft.Ach so und ein kleinteilesucher ist auch ganz nett, muß ja nicht sofort sein.
So erst mal
Gruß Thorsten
Friendly ist offline  
Thema geschlossen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:01 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.0 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
http://www.schatzsucher.de/Foren/cron.php