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Alt 16.05.2020, 16:02   #1
goldspy
Geselle

 
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Die Nazioma, das Gold und der Benz

Liebe Schatzsucher, möchte Euch heute wieder einen kleinen Einblick in meine Tätigkeit als Entrümpler geben...
Mein Post ist wie immer etwas länger, möchte einfach nur, daß ihr die Zusammenhänge besser versteht.

Dieses Ereignis trug sich im Jahre 2014 zu.

Eines Tages klingelte das Telefon. Am anderen Ende eine Dame. Es sollte das Zimmer ihrer verstorbenen Mutter in einem Pflegeheim aufgelöst werden.
Es lag etwas außerhalb der Stadt und schon am folgenden Tag trafen wir uns zu einem unverbindlichen Besichtigungstermin.

Eine zierliche Frau, etwa in meinem Alter erwartete mich schon im Rollstuhl am Eingang.
Ihre Mutter sei kürzlich verstorben und das Heimzimmer müsse nun geräumt werden.
Der Haken:... heute war Freitag, am Montag musste es leer sein...
Uff!!!

Der Tod ihrer Mutter überschnitt sich mit einem längeren Krankenhausaufenthalt.
Verwitwet, alleinstehend und ohne Kinder, dazu ihre fortschreitende Multiple Sklerose, brachten sie nun in diese zeitliche Bedrängnis.
Nach kurzem Zickzack durch das Gebäude, mit der Stationsschwester im Schlepptau, erreichten wir das Zimmer.

Kaum aufgeschlossen, fielen mir die Augen aus dem Kopf.
Das sollte ein Heimzimmer sein? Daaas???

Schrank von Hülsta, Ledersessel in Holzschale mit Fußteil, ein sogenannter „ Lounge Chair“ von Eames, ein Lichtobjekt in flacher Kerzenform mit LED-Beleuchtung vom Münchner Lichtdesigner Ingo Maurer (die ich übrigens auch besitze), ein Bettvorleger eines afrikanischen Kudus... zum Teufel, wer hat da gewohnt und was war das für eine Persönlichkeit??

Allein das Bett, ein verstellbarer Alleskönner, gehörte zum häuslichen Interieur. Sowas begegnet man nur äußerst selten, zumeist gehört das überwiegende Inventar zum Heimbestand.

Es ist Samstagnachmittag. Ich bin wieder auf dem Nachhauseweg.
Das Heimzimmer habe ich Besenrein übergeben.
Das gesamte Mobiliar hat die Auftraggeberin bei sich zuhause in einem fast leeren Zimmer untergestellt. Ich hätte mich wirklich sehr gewundert, wenn sie mir die Sachen überlassen hätte...

...zwei Monate später...
das Telefon klingelt.

Habe die Frau auf Anhieb wieder an ihrer Stimme erkannt.
Sie klang etwas zögerlich, rückte nur vorsichtig mit der Sprache heraus.
...Ob ich denn auch die Wohnung ihrer Mutter räumen könne...
Kurze Stille - ja natürlich, warum nicht!...

Ich erlebe das öfters. Etliche Heimbewohner behalten ihre Wohnung im Hintergrund, stets in der Hoffnung, vielleicht doch wieder eines Tages zurückkehren zu können.

Doch auch diesmal gibt es wieder einen Haken:

...sie hatte sich von ihrer Mutter losgesagt, nur zum Heimeinzug, sechs Jahre zuvor, hatte man sich kurz gesehen.

Schon früh fiel ihr die starke Rechtslastigkeit ihrer Mutter auf. Diese verstärkten sich im Alter zunehmend.
Als sie dann auch noch Besuch von braunen Parteifreunden empfing, war das Band endgültig gerissen.

„Ich muss Ihnen was sagen... Es fiel ihr schwer... Meine Mutter hat einmal erwähnt, sie habe viel Geld in ihrer Wohnung versteckt.... Würden Sie es mir geben, falls es tatsächlich so sein sollte und sie es finden?

Sie sah von ihrem Rollstuhl zu mir hoch, wir schauten uns direkt in die Augen.
Ich zögerte keine Millisekunde, natürlich, das war für mich überhaupt keine Frage.
Ja klar, mache ich!

Eigentlich müsste ich schon längst tot sein!
So oft hat mich in meiner beruflichen Laufbahn schon der Schlag getroffen.
Und nun schon wieder!!

Öffne die Wohnungstür, ein pestilenzartiger Gestank schlägt mir entgegen.
Überall lange, verstaubte Spinnweben, Weberknechte sitzen bewegungslos in den Wandecken.
Müll und Papier bedecken den Boden, soweit das Auge reicht.
Wie kann das sein???
Völlig konträr zum edlen Heimzimmer. Bin völlig irritiert, ist doch nicht möglich!...
Und die Möbel... dunkles Holz, 60er Jahre Stil, völlig nichtssagend, billige Massenware!
Nein, nein, nein, nein, kann ein Mensch zwei derart verschiedene Seiten haben??

Die Küche ein Schock! Überall verschimmelte Essensreste, ein merkwürdig süßlicher Geruch, überall Fruchtfliegen - schrecklich!!!
Kein Herd, einzige Kochmöglichkeit eine 4cm dicke, kleine Herdplatte mit Füßen aus Gusseisen aus den 50er Jahren, das Kabel mit schwarz-weißem Baumwollstoff ummantelt. Der Stecker noch aus braunrotem Bakelit.
Kein Kühlschrank, ein kleiner Boiler für Warmwasser.
Auch hier in der Küche, knöchelhoch, wirklich knöchelhoch übersät mit Papier! Ich stapfe durchs Wohnzimmer, auch hier überall Papier, handgeschrieben und mit Maschine getippt.

Das Bad nicht viel anders. Zwar kein Papier, aber Unmengen, modrig riechender Wäsche überall verteilt. Sofort sticht mir die Badewanne ins Auge. Ein stinkender Sud, in ihm treibend Kleidungsstücke, die Wände der Wanne millimeterdick mit vergilbten Kalk überzogen.

Die Waschmaschine fehlt, jetzt ist mir alles klar.
Die Toilette ist gottseidank verschlossen, das muss ich mir
nicht auch noch antun.

In der ganzen Wohnung auch nicht nur annähernd ein Hauch von Luxus, einfach nichts. Gar nichts!

An der Wand ein kleines Hängeregal, mein Auge stutzt...

Naziliteratur, ausschließlich, ach ja, auch ein paar Verschwörungstheorien kann ich entdecken...
Welch armselige, geistige Nahrung...

In der ganzen Wohnung nur rechte Literatur außer einem Kochbuch und das ohne Herd!!!
Es scheint tatsächlich so schlimm zu sein, wie es die Tochter angedeutet hat.

Ich nehme mir eine handvoll maschinengeschriebener Papierseiten vom Boden auf.
Hetzparolen wie „haut die Juden flach wie Flunder, auf den Ofen, an den Zunder“ sind noch die harmlosesten Sprüche. Es ist so schrecklich, plötzlich ist man der Vergangenheit so nah.

Es sind weit über tausend Schriftstücke über den ganzen Fußboden verteilt, viele mit Schimpftiraden, an Verlage und Behörden gerichtet.
Für mein kleines Archiv nehme ich mir ein paar Blätter mit, der gesamte Rest landet in den Müllsäcken.

Jetzt ist der Schrank an der Reihe. Zu meinem Erstaunen saubere Kleidung, teure Kleidung, nur Markenwäsche.
Seltsamerweise ist jedes Kleid, jeder Mantel separat in Folie eingepackt, so wie man es aus der Reinigung zurückbekommt.

Im obersten Fach feine Spitzenwäsche... Da war sie auf einmal wieder, die Eleganz, versteckt im Schrank.
Ganz hinten erspähe ich eine Konservendose ohne Etikett. Muss auf einen Stuhl steigen, komme sonst nicht dran.

Sie ist so schwer, muss sie vorziehen, anheben geht nicht.
Ich staune nicht schlecht, fast bis zum Rand mit Euromünzen gefüllt.

Da liegt noch was... ein kleines Seidensäckchen, ein Hühnerei hätte gerade mal hineingepasst. Es ist schwer, es fühlt sich nach Münzen an. GOLDMÜNZEN!!! KRÜGERRAND!!! Unglaublich!! Halbe und Viertelunzen!!
Die Vermutung der Tochter scheint sich zu bestätigen. Aber da liegt noch etwas. Hätte es fast übersehen.
Ein Druckverschlussbeutel und ein rotes Kästchen mit diversen Silbermünzen.
Es summiert sich so langsam. Schätze mal, zusammen mit den Euromünzen dürften es schon so zwölf, dreizehntausend Euro sein. Da wird sich die Tochter aber freuen, bin schon jetzt gespannt.

Doch es soll noch ganz anders kommen...

Der Schrank ist zersägt, die Kleidung in Müllsäcke verstaut, fertig für die Caritas.
Und dann doch noch eine Überraschung, im Sideboard ein Umschlag, darin vier Zweihunderter und ein Fünfhunderter. Für wen der wohl bestimmt war?
Das Wohnzimmer ist nahezu besenrein, fast alles auf dem Wertstoffhof entsorgt.

Die Küche ist dran.
Wasche mir zuerst die Hände an der Spüle.
Mein Blick schweift umher, die Fliegen, der Geruch, die Unordnung, furchtbar!
Plötzlich erstarrt mein Blick. Nein, oder? Hä?? Ich bücke mich zur Seite - tatsächlich!!!!
Da liegen doch glatt bündelweise 200 Euroscheine!!! Ja wirklich!!!
Der Linoleumboden strotzt vor Dreck und mittendrin das Geld, einfach so - man mags kaum glauben.

Während ich die Scheine aufhebe, sehe ich aus den Augenwinkeln etwas Grünes schimmern.
Ist das etwa ein 100 Euro Schein? Neiiiiin, nicht zu fassen!!! Ich räume den Papiermüll zusammen und stehe plötzlich auf einem regelrechten Geldteppich!
Es ist so viel, kann es mit gespreizter Hand kaum fassen!
Wo bin ich hier nur gelandet?

Meine Erfahrung ist bis dato, je unscheinbarer die Wohnung, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf versteckte „Schätze“. Das deckt sich auch im Großen und Ganzen mit den Erfahrungen meiner Berufskollegen.

Die Küche ist soweit geleert, nur ein hölzernes Ikearegal und ein kleines Holztischchen müssen noch entsorgt werden.
Doch dann platzen die Bomben, kurz hintereinander.
Unter dem Ikearegal liegen lose weitere 8000 Euro! Einfach so, wie druntergekehrt!
Hab mittlerweile gar nicht mehr gezählt, nicht die geringste Ahnung, wie viel sich schon angesammelt hat.

Bin trotz Allem erstaunlich ruhig. Egal ob ich eine tote Maus oder einen Goldbarren finde, der Puls geht zwar hoch, aber nicht wegen des Wertes, sondern des Entdeckens als solches.

Jetzt fehlt nur noch das kleine, kurzbeinige Tischchen.
Jetzt, wo fast alles weggeräumt ist, fallen mir wieder die vielen Fruchtfliegen auf. Auch der starke, süßliche Geruch ist nicht weg. Es scheint aus dem undefinierbaren Haufen unter dem Tischchen hervorzukommen.
Ich hebe das Tischchen mit einem Ruck an und zum Vorschein kommt eine Bananenkiste, zugedeckt mit Staub- und Küchentüchern.

Ich entferne die Tücher und eine Armada von Fruchtfliegen ergreift das Weite.
Ich will die Kiste anheben, doch plötzlich fällt der Boden raus.
Er ist völlig durchweicht, die Ursache waren bündelweise Netzmandarinen, mittlerweile völlig vermatscht und verschimmelt.
Doch was war das? Ganz zuunterst, also unter den ganzen Apfelsinen ein DIN A3 Umschlag, zusätzlich in einer Kunststoffhülle mit Reisverschluss.

Schwer, sehr schwer, was konnte das nur sein?
Hatte nicht die blasseste Ahnung.
Musste die Kunststoffhülle vorsichtig entfernen, alles klebte, überall Schimmelsporen...
Endlich, ich schüttete den Inhalt auf eine Zeitung und bin fast umgefallen. Goldmünzen und gebündelte Banknoten, Schweizerfranken und 20 Gramm Goldbarren!!!
Wie kann man nur so mit Geld umgehen?
Innerlich bin ich total stolz, so viel Geld gefunden zu haben. Bin jetzt total gespannt, wie hoch die Summe wohl ist.
Ob das die Tochter verkraften wird? Sie wird’s wohl kaum glauben können!...

Ich bin in meinem Lager. Lege alle Geldscheine zu einem Teppich aus.
Auch die Schweizerfranken, die Notenbündel und die Silbermünzen, die kleinen Goldbarren und die Dose mit den Euromünzen.
Was für ein wahnsinniger Fund! Komme beim Zählen incl. des Goldwertes auf deutlich über Hunderttausend Euro!!!

Es ist soweit! Ich stehe vor der Haustür der Auftraggeberin. Habe ihr nur erzählt, daß ich ein bisschen Geld gefunden habe und es ihr in einem Umschlag mitbringe.
Ich denke mal, sie hat vielleicht mit einer Summe von 5000 Euro, wenn überhaupt mit 10.000 Euro gerechnet. Bin so gespannt auf Ihre Reaktion!

Noch bevor ich klingeln kann, öffnet sie mir die Tür, sie sah mich durchs Fenster kommen.
Hatte das Gefühl, sie hatte sich hübsch gemacht.
Im Wohnzimmer waren Café und Kuchen aufgetischt, ganz lieb, sie war etwas aufgeregt, ich konnte das spüren.
Nach einer Weile gab ich ihr den Umschlag.
Durch das Gold, die Silber-und die Euromünzen wog er fast 3 Kilo!! Ich ließ mir nichts anmerken, übergab ihr den Umschlag und es kam, wie es kommen musste - er fiel zu Boden!

Sie sah mich fragend an, konnte nicht verstehen, was das zu bedeuten hatte. Ich hob den Umschlag auf und forderte sie auf, den Inhalt vorsichtig auf den Couchtisch zu schütten. Wieder sah sie mich fragend an, konnte noch immer nicht verstehen, was ich vorhatte.
Dann kullerten die ersten Münzen auf den Tisch, langsam, immer mehr, die Banknoten fischte sie mit den Händen raus, dann fing sie plötzlich an zu weinen, konnte sich kaum beruhigen.

Ich bückte mich zu ihr hin und nahm sie in den Arm.
Nach einer Weile huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Niemals habe sie mit so einer gewaltigen Summe gerechnet, endlich könne sie sich ein behindertengerechtes Auto leisten. Ich freute mich so sehr für sie, endlich ein Stück Freiheit auf eigenen vier Rädern in Sicht!

Sie rollte zum Wohnzimmerschrank, entnahm eine schwarze Mappe und legte sie vor mir auf den Tisch. Ich möchte Ihnen das schenken!
Nein, nein, ich will keinen Finderlohn, das ist ihr Geld!
Das ist kein Geld, machen Sie mal auf!
Ich öffnete und entnahm einen Autoschlüssel. Des Weiteren befanden sich Fahrzeugpapiere und Unterlagen in der Mappe.
Ich stand völlig auf dem Schlauch, genauso wie sie kurz zuvor.

„Das ist mein Auto. Ich kann es aber nicht mehr brauchen. Mit meiner Multiplen Sklerose kann ich es nicht mehr fahren, auch nicht mit Umbau. Ich möchte es Ihnen schenken.
Ohne Ihre Hilfe hätte ich wohl nie von diesem Vermögen erfahren.“
Jetzt war ich es, der mit den Tränen kämpfte.
Wieder nahmen wir uns in die Arme.

Wir stehen in der Tiefgarage. Erst jetzt sehe ich, um welches Fahrzeug es sich handelt:
Ein Mercedes Benz, Baujahr 2004, SLK 230 Kompressor Final Edition, laut Papieren mit Edelstahl-Auspuffanlage, Bilstein-Fahrwerk und Sound-Anlage mit Subwoofer.
Der Tacho zeigt knapp 64.000km, Innen und Außen alles blitzblank. Kein Rost, keine Kratzer, unfallfrei, Automatik, mit Fernbedienung am Schlüssel für die Dachöffnung.

Es ist wie ein Traum. Nochmal drücken wir uns, dann fahre ich los. Ein Sound, unglaublich, 197 PS, das hatte ich noch nie...

Mittlerweile sind etliche Jahre vergangen. Noch immer treffe ich mich zwei, dreimal im Jahr mit meiner Gönnerin. Sie fährt mittlerweile einen Golf, ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten - und hat einen neuen Lebenspartner!...
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Geändert von goldspy (16.05.2020 um 16:56 Uhr).
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Alt 16.05.2020, 16:20   #2
goldspy
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......die Scheine auf dem Küchenboden sehen bewusst aufgefächert worden zu sein. Das war aber nicht der Fall.
Als die Scheine noch von einer Papierdecke überdeckt waren, bin ich mehrfach unbewusst darübergelaufen. Durch die Stapelhöhe haben sich dann die Scheine zu einem Fächer verschoben.
Auf dem Foto, wo ich mit den Scheinen in der Hand zu sehen bin, erkennt man meine rotgeschnürten Schuhe und den Bund meiner Lederjacke. War auf diesem Foto kurz vor dem Gehen und hatte schon meine Privatkleidung an.
Die gleiche Bekleidung ist auf dem Foto zu sehen, wie ich gerade in den Benz einsteige.
Hab leider keine weiteren Aufnahmen vom Zustand der Wohnung gemacht, außer einem Shot der Badewanne. Hab das völlig vergessen...
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Geändert von goldspy (16.05.2020 um 17:02 Uhr). Grund: Text geändert
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Alt 16.05.2020, 16:24   #3
erich 1964
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Benutzerbild von erich 1964
 
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Ort: Raetia - Rätien
Detektor: Cibola SE , Ace 150, Garrett Pro Pinpointer
Beiträge: 3,851

Danke vielmals für deine spannenden Geschichten..super zu lesen!! Du solltest ein Buch schreiben. Das Talent dazu hast du allemal. Unglaublich was es alles gibt. Und Hut ab vor deiner Ehrlichkeit...grosses Kompliment von mir!!
GF Erich
__________________
Das Leben ist das, was man mit seinen Gedanken daraus macht!
erich 1964 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2020, 16:31   #4
goldspy
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Ort: München
Beiträge: 72

Danke, Erich! :-)
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Alt 16.05.2020, 20:41   #5
Sir Alottafind
Landesfürst

 
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Beiträge: 776

Mehr solcherlei Geschichten, sehr gut wie diese hier zu lesen und bildhaft beschreibend, in einer Veröffentlichung in Buchform....man würd sichs glatt kaufen!

Zu den ChF: alle aus der Serie ab 1995.

Was wohl hinter den Fränkli stecken tut.
__________________
Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade draus!
Sir Alottafind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2020, 20:53   #6
goldspy
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Geselle

 
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Ort: München
Beiträge: 72

Hi Sir Alottafind,
...was hinter den Schweizerfranken steckt, habe ich mich auch gefragt.
Ganz offensichtlich hatte diese alte Dame einen Handel unbekannter Art betrieben. Habe an die 200, kartonierte A4 Umschläge und Briefmarken im Wert von fast 300 Euro gefunden. Irgendwas ist da gelaufen...
goldspy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2020, 09:23   #7
Robbells
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Ort: Berlin
Detektor: nun ja ...ja auch ich hab einen MD 3009...
Beiträge: 2,668

Danke für diesen tollen Bericht!

Bei so viel Geld würde es wohl jedem in den Fingern kribbeln.

Respekt!

Aber hier zeigt es sich...

Ehrlichkeit werd am längsten!

Gruß Robbells
__________________


++++Fotowettbewerbsgewinner Februar 2019 und Januar 2020 ++++
Robbells ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2020, 10:43   #8
goldspy
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Geselle

 
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Ort: München
Beiträge: 72

...Hi Robbells, ich bin gottseidank kein Raffzahn, kann gut loslassen bin gesund, habe eine tolle Freundin, einen spannenden Beruf und keine finanziellen Sorgen. Was will man mehr? :-)
goldspy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2020, 12:55   #9
U.R.
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Benutzerbild von U.R.
 
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Ort: Niedersachsen
Detektor: der gesiebte Sinn ;-)
Beiträge: 5,214

....richtig so, Leben und Leben lassen.

Liegt man erst einmal zwei(2) Meter unter der Erde, gehört einem sowieso nichts mehr.


Allerdings......., bis dahin sollte man sein Leben geniessen.....
__________________
Der sicherste Weg Geld zu verbrennen ist,......Kohle davon zu kaufen!
U.R. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2020, 13:52   #10
Michael aus G
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Ort: Gera
Beiträge: 2,266

Zitat:
Zitat von goldspy Beitrag anzeigen
...was hinter den Schweizerfranken steckt, habe ich mich auch gefragt.
Ganz offensichtlich hatte diese alte Dame einen Handel unbekannter Art betrieben. Habe an die 200, kartonierte A4 Umschläge und Briefmarken im Wert von fast 300 Euro gefunden. Irgendwas ist da gelaufen...

Wenn da mal in den Schweiz nicht noch ein Bankschließfach schlummert...
__________________
Gib mir genügend Schubkraft und ich bringe dir ein Klavier zum fliegen.
Michael aus G ist offline   Mit Zitat antworten
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