Fotoworkshop II Drucken

Fotoworkshop Michelsberg - Teil II
(Für grössere Bilder bitte die Vorschaubilder anklicken)

Nach langem Warten war es am Samstag endlich wieder soweit.

Früh aufstehen, Kameraausrüstung verstauen und ab nach Frankreich.

Als Besonderheit hat Thomas von Vimudeap 2 Panos gemacht.
Dazu müsst Ihr ein Active X Steuerelement zulassen. Nach dem anklicken kann es einen Moment dauern, Dateigrösse über 1 Mb, die sich aber lohnen!!!


 


Da wir recht früh am Ort des Geschehens eintrafen ( gegen 8.00 Uhr), hatten wir noch genügend Zeit, um uns mit den nach und nach anrückenden Teilnehmern zu unterhalten,  auszutauschen oder einfach nur um uns gegenseitig kennen zu lernen. 


 

Nachdem das SDE Banner am Eingangsbauwerk befestigt war, konnte der 2. Fotoworkshop planmäßig um 9.00 Uhr beginnen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden nach einer kurzen Ansprache von Markus, die 24 Teilnehmer in 3 Gruppen eingeteilt. Damit sich die einzelnen Gruppen nicht gegenseitig stören, wurden sie in verschiedene Bereiche der Anlage geführt.


Wir starteten am Eingangsbauwerk in der Eingangsverteidigung. Danach ging es eine Etage tiefer in den Filterraum. Weiter kamen wir dann in den Kasernenbereich mit Küche und Offiziersküche, der auf Grund seiner Größe etwas Zeit in Anspruch nahm. Gegen 12. Uhr waren wir dann in der Befehlsstelle, dem Feuerleitstand. Um 12.30 stand ein allgemeines Treffen im Maschinenraum an. Deshalb mussten wir auch schon wieder den Rückweg antreten. Da zur vereinbarten Uhrzeit noch nicht alle Teilnehmer anwesend waren, konnten wir noch einige Bilder von den Dieselmotoren und dem Maschinenraum selbst schießen.  

Mittlerweile kamen auch die letzten Fotografen aus den Kampfblöcken zurück.


 

Thomas der Kermit traf noch ein paar Vorbereitungen, die zum Anlassen der Dieselmotoren notwendig waren. Mit dem Öffnen der Pressluftflaschen setzten sich dann die mächtigen Motoren in Bewegung.

Bemerkenswert ist, dass er einen der Motoren in mühevoller Kleinarbeit über einen Zeitraum von fast 3000 Arbeitsstunden selbst restauriert und wieder funktionsfähig gemacht hat.

Die Zeit verging wie im Fluge. Es war schon nach 13.00 Uhr. Zeit zum Mittagessen.


Dieses wurde wieder, wie beim letzten Mal, von Mitgliedern des Vereines zubereitet.

An dieser Stelle noch einmal : vielen, vielen Dank für die nette Bewirtung durch den Michelsberg -Verein.

Zum Mittagessen trafen wir uns vor dem Eingangsbauwerk bei angenehmen 25 Grad.

Nach der Mittagspause standen die Kampfblöcke 5 und 6 auf dem Plan. Nachdem wir ca. 500 Meter den Hauptgang entlang liefen, folgten wir rechts der Beschilderung Bloc 5. Vorbei an der Transformatorstation, die die kompletten Blöcke mit Energie versorgt, und den zwei großen Munitionslagerräumen kamen wir schließlich zum Treppenaufgang und Lastenaufzug des Block 5. Danach ging es die ca. 150 Stufen zum Geschützturm hoch. Oben angekommen hieß es erst mal durchatmen (besonders die Raucher). Anschließend wurde der Geschützturm aus- und eingefahren, nach rechts und links gedreht und natürlich jede Menge Fotos gemacht.

Block 6 das Gleiche noch einmal. Mittlerweile war es fast 17.00 Uhr und wir beschlossen die Anlage von außen zu besichtigen.


 

Endlich wieder in der Sonne, machten wir uns auf den Weg durch den Wald. Da sich dort seit Kriegsende kaum etwas verändert hatte, war größte Vorsicht geboten. Quer durch den Wald war Stacheldraht gespannt. Außerdem steckten überall im Boden angespitzte Eisenstangen, die teilweise nur 10 cm aus der Erde ragten. Nach einigen hundert Metern erreichten wir einen Waldweg, auf dem wir uns wieder gefahrlos bewegen konnten. Durch die Büsche sahen wir den ausgefahrenen 7,5cm Geschützturm des Block 5. Da eine Gruppe sich noch im Block befand, konnten wir beobachten und natürlich auch fotografieren, wie sich die stählerne Kuppel absolut geräuschlos aus- /einfährt und dreht.

Auf dem Weg zum Block 3 kamen wir an einer Scheinkuppel vorbei, deren Funktion es war, den Gegner zu täuschen. Die Vereinsmitglieder nennen sie auch Block 4.

Block 3  besteht aus einem 8,1cm Geschützturm und zwei GFM Kuppeln, auf denen deutlich Spuren von Geschoßeinschlägen zu sehen sind.


Der Block 2 des Artilleriewerkes ist eine kleine Kasematte direkt an der Straße bei Dalstein.

Er besitzt eine Scharte für MG und Pak (4,7cm), eine Scharte für MG, sowie zwei GFM Kuppeln. Im Block 2 ist einer der beiden Notausgängen des Artilleriewerkes Michelsberg, sowie seitlich ein gepanzerter Scheinwerfer.


Auf dem Weg zu unserem letzten Ziel für diesen Tag, dem Block 6, kamen wir am Block 1 vorbei, der aus einem MG Turm und zwei GFM Kuppeln besteht.

Der Block 6 hat von den Ausmaßen die größte Grundfläche. Er ist mit einem 13,5cm Turm, einer GFM Kuppel, einer GFM Kuppel mit Notausgang und einer Granatwerferkuppel ausgerüstet, bei der allerdings nie ein Granatwerfer eingebaut war.


Kurz vor 19.00 Uhr kamen wir wieder, müde und erschöpft, am Eingangsbauwerk an.


Es war ein wunderschöner Tag, der leider viel zu schnell zu Ende war.


Vielen Dank an die Organisatoren von SDE, und natürlich auch vielen herzlichen Dank an die Mannschaft vom Michelsberg.

Bilder, die an diesem Tag entstanden sind, gibt es hier.

Viele Grüße

Bernd (die Hülse)

 

 

 

 

 

 

 
SDE Pressespiegel
Landesverband der Bergbaubetroffenen Saar e.V.
Landesverband der Bergbaubetroffenen Saar e.V.

Superbeben erschüttert Saarland
Externe Links: - ARD Tagesschau (Filmbeitrag) (http://www.tagesschau.de/inland/saarlandbeben2.html) - ZDF (Filmbeitrag) (http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/438234?inPopup=true) - Spiegel (Textbeitrag) (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,537345,00.html) Saarwellingen/Nalbach.23.02.2008. Das bisher stärkste Erdbeben, verursacht durch den Steinkohleabbau, erschütterte am...

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"Download Anlage 1 zum Vertrag zwischen der RAG und dem Landesverband der Bergbaubetroffenen Saar e.V. : Entschädigungszahlung für Wohnwertminderung durch bergbaubedingte Erderschütterungen (/images/stories/allgemein2012/Vertrag-Wohnungsinhaber.pdf)"