Alte Nato-Flak-Stellung im Deister

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  • Deistergeist
    antwortet
    Ich war erneut auf der Suche nach dem Fernmeldeknotenpunkt der Jägerleitstellung Dattel. Obwohl ich nun auch das Gebiet östlich des Annaturms untersucht habe, habe ich nichts gefunden. Also zurück zu den alten Bauten westlich vom Turm, Bilder davon hatte ich ja schon reingesetzt.
    Und tatsächlich-da ist noch mehr. Eine Natursteintreppe, Betonklötze mitten im Wald, ein unterirdischer Raum(leider inzwischen ohne Decke und nur noch mit 2 Wänden), Reste von Porzellanisolatoren.
    Bilder folgen die Tage!

    MfG Deistergeist
    PS: Zeckenpest....20 Stück in 30 Minuten
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    Zuletzt geändert von Deistergeist; 19.07.2004, 21:00.

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  • Onkel Becher
    antwortet
    HAWK

    @schaumal571
    Na da habt ihr den Amis ja mal gezeigt was 95% Treffergenauigkeit sind.
    War das die "Roving Sands" Übung?

    Gruß
    Onkel Becher

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  • schaumal571
    antwortet
    @Onkel Becher

    Du hast vollkommen recht mit den Stahlplatten, die waren wirklich ein Problem.

    Das größere Problem war aber die Zielermittlung, weswegen Damals schon von Seiten der BW überlegt wurde sich von dem System zu trennen, lediglich die Hohe Treffergenauigkeit (lag bei 95%) war ausschlaggebend, es zu behalten.

    1. Das Ziel mußte eine Mindestgröße von einem Quadratmeter aufweisen.
    2. Das Ziel mußte mindestens eine Annäherungs Geschwindigkeit von 800 kmh haben.

    Und nun zu dem eigentlichen Problem, die Flughöhe des Objektes war egal.
    Das hab ich eigentlich nie verstanden.

    Folgender Vorfall passierte uns 1971 in New Mexiko (Fort Bliss) wir waren auf einem Milli-Flugplatz stationiert.

    Bei einer Übung (zum Einsatz kamen echte Hawk Raketen) ermittelten wir ein Flugobjekt mit einer Annäherungsgeschwindigkeit von 973 Kmh, bei einer Mindestgröße des Zielobjektes von 1,2 Quadratmetern. Merkwürdigerweise hatte unser Zielobjekt eine Flughöhe von Null. Was tun . Ich, damals Feuerleitoffizier bei der Übung und mein Bat.Kommandeur entschieden uns zur Feuerfreigabe. Also ab mit der Hawki :effe Volltreffer, aber was für einer.


    Ein Busfahrer der US Airforce stand mit seinem Armi-Bus am Ende einer Start- und Landebahn, er war ausgestiegen zum Pinkeln. Er lies wärend seinem Geschäft den Motor laufen.
    Unsere Hawki machte Bumm, weg war er, der Bus.

    Was war geschehen, wie konnte das passieren.Viele Fragen.

    Eine spätere Untersuchung ergab folgendes:

    Unser Radargerät nahm den Bus als Ziel, wobei der Ventilator des Motors wärend des Laufens uns eine Geschwindigkeit von den Besagten 973 Kmh anzeigte. Desgleichen ergab das Heck des Busses eine Reflexionsfläche von mehr als 1,2 Quadratmeter. Die Flughöhe war natürlich Null

    Übrigens, dem Busfahrer war bis auf ein Hörschaden nichts geschehen.

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  • Onkel Becher
    antwortet
    Lafetten

    Hallo zusammen,

    Ich meine mich Dunkel daran erinnern zu können, dass die Problematik der Hawk- Dreierlafette bekannt war. Im Zweifelsfalle sollten unter die Bodensstücke der Lafette mit Erdspornen versehene Stahlplatten montiert werden. Allerdings bestand ein Transportproblem ausgehend von Grösse und Gewicht der Platten. Daher auch der bevorzugte Einbau der Raketen auf vorbefestigten Stellungen.
    Angeblich will sich die Bundeswehr ja nun von allen Waffensystemen des Typs HAWK trennen und diese durch modernere Waffen ersetzen, einer der Gründe ist die mangelhafte Flexibilität und Mobilität der Raketen.

    Gruß
    Onkel Becher

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  • Deistergeist
    antwortet
    Bernd, Danke für die Info!
    So, dann können wir uns jetzt ja dem Fernmeldeknotenpunkt der Jägerleitstellung Dattel (WK 2) zuwenden. Sobald ich Bilder habe, stelle ich sie HIER rein...
    Hätte nie gedacht, dass im Deister so viele Anlagen zu finden sind.

    Glück Auf

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  • schaumal571
    antwortet
    @Deistergeist

    Also die Betonplatten haben da schon ihre Berechtigung.

    Die Radargeräte (Highpower, Name eines unserer Radargeräte) hatten schon ein beträchtliches Gewicht, genauso die mobilen Abschussrampen (Dreierlaffetten) mußten auf einem befestigten Untergrund stehen. Hab mich Damals schon gefragt wie das in einem unbefestigten Gelände funktionieren soll. Bei einem Abschuss einer Hawk Rakete (in den USA Fort Bliss, New Mexiko), hat sich mal einer der Dreierlaffetten verabschiedet. Soll heißen die Abschussrampe befand sich danach sage und schreibe 150 Meter endfernt im umgekehrten Zustand wieder.

    Nun gut, Betonplatten ja Bunker irgendwelcher Art bezüglich FlaRak Stellungen Nein.

    Grüßle Bernd

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  • Deistergeist
    antwortet
    @schaumal571: Wie genau ist eine Hawk Stellung aufgebaut? Was wird dort genau gemacht, ausser geparkte Fahrzeuge bewachen?
    Wir wissen über die Nato Anlage: 4 bis 6 Hektar Grösse, Zaun um das gesamte Gelände, Asphaltzufahrt, Wasserleitung ( Ver und Entsorgung ).
    Auf dem Gelände haben wir definitiv mehrere Betonplatten, mehrere Meter Durchmesser, entdeckt. Hast Du eine Ahnung, wofür diese genutzt wurden?

    Mike von Lost Places sprach im Zusammenhang mit dieser Anlage von möglicherweise!!! vorhandenen kleinen verbunkerten Räumen, von Erdwällen umgeben.
    Bunker, weder KLEIN noch GROSS, haben wir nicht gefunden...und erwarten wir auf diesem Gelände eigentlich auch nicht mehr. Gerüchte in der Bevölkerung sagen natürlich etwas ganz anderes:...grosse Bunkeranlagen, mehrere Stockwerke unter der Erde....Atomraketen....Die Amis....
    Das Übliche also.
    MfG Siebenstockwerkeunterdererdegeist

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  • schaumal571
    antwortet
    Wozu braucht eine FlaRak Hawk Stellung Bunker

    Wir hatten seiner Zeit zuminsdestens keinen Bunker nicht mal einen einzigen Mini Bunker

    Blicksgradnicht

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  • Deistergeist
    antwortet
    Tja, habe mir die Daten der Geodings angesehen...und ich glaube, die dort angesprochenen Betontrümmer liegen ( vom Pass aus gesehen) hinter dem Annaturm. Die Ecke müssen wir uns wirklich mal ganz genau ansehen, da ist einiges Neues zu entdecken.

    Glück Auf Fusslahmergeist

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  • Deistergeist
    antwortet
    @Muhns: Du meinst die Nato Rampe?! Dabei handelt es sich um eine Hawk Stellung, die benötigte weniger Anlagen/Bunker als eine Nike Stellung, habe ich mir sagen lassen. Aber trotzdem DANKE für den Link, kannte ich noch nicht. Bei unserer Stellung können wir höchstens einen Minibunker für Zünder(?) etc. erwarten.

    Die Bilder von heute wurden direkt an einem modernen Sendemast aufgenommen. Der Zaun der Anlage berührt die alten Gebäude fast...
    Zuletzt geändert von Deistergeist; 20.03.2004, 19:44.

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  • Muhns
    antwortet
    Moin moin,
    von den 7grad.org-Kollegen gibt es dazu eine Seite - ich denke mal, es handelt sich um das gleiche Objekt;


    Grüße
    MUHNS

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  • Oelfuss
    antwortet
    Das sieht wirklich vielversprechend aus. Außerdem wäre ja wieder mal ein Sondengang fällig.....

    Ich denke, Du hast was sehr interessantes gefunden. Kannst Du die Bilder am Freitag mitbringen?

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  • Deistergeist
    antwortet
    Diese Tür zu einem Nebenraum scheint aus der Zeit zu sein. Das Gebäude ist teilunterkellert. Die Suche nach Jahreszahlen blieb leider erfolglos. In den Gebäuden war nur belangloses Gerümpel.
    Auf dem Weg von dem Parkplatz Passstr. zu der Anlage sind mir mehrere quadratische Wallanlagen aufgefallen. Eventuell zur Verteidigung durch WH Einheiten angelegt-immer auf der rechten Wegseite.
    So, das war mein Sonntag.

    Glück Auf
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    Zuletzt geändert von Deistergeist; 14.03.2004, 20:04.

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  • Deistergeist
    antwortet
    ...und hat nach Betonresten von Sendeanlagen aus der Zeit WK2 gesucht, Nähe Annaturm. Wird eventuell das hier gemeint sein...
    Von links:
    Direkt am Weg
    Eventuell Kläranlage/Sickergrube
    Baracke, allerdings aus Ziegeln erbaut
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Deistergeist; 09.07.2004, 15:07.

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  • Deistergeist
    antwortet
    So, der einzelne Herr war im Wald...
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