Tauchgang zu einem britischen Bomber?

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  • SGT K
    Ritter

    • 25.05.2001
    • 445
    • Geilenkirchen, NRW
    • Foerster, Vallon, Garrett, Whites, Kadaverhund und SiR3000 GPR

    #46
    Ummm, ahhh ehhh, Ja klar doch Wolfsmond, wollte sehen ob du das erkennst
    Und keine Sorge, habe zwei Mann and der Kennung am arbeiten. Also auf jeden Fall keine Identifizierung hier auf dem Forum. Ist doch logisch Mate Danny

    Kommentar

    • gerhi
      Lehnsmann


      • 07.04.2004
      • 42
      • Ostholstein
      • Augen&Ohren&Flossen

      #47
      Hi @ll

      Könnte es das gewesen sein

      Kieler Nachrichten vom........

      23./24 Oktober 1941
      Angriffsziel: Kiel
      Fliegeralarm: 21.40 – 00.09 Uhr
      Bombenopfer: keine
      Boelck schrieb: "23./24. Oktober 1941: Gleich nach dem Alarmbeginn lebhaftes Flakfeuer im Westen, Osten und Norden. Mehrere Leuchtraketen wurden abgeworfen. Ungefähr 30 Flugzeuge sind eingeflogen. Durch Spreng- und Brandbomben wurden mehrere Häuser zerstört bzw. beschädigt, u. a. in der Esmarchstraße, Tirpitzstraße, am Blücherplatz und die Holstenbrauerei."
      24. Oktober 1941
      Angriffsziel: Kiel
      Fliegeralarm: 04.23 – 06.23 Uhr
      Bombenopfer: 4
      Boelck schrieb: "24. Oktober 1941: Bei sternenklarem Himmel sind 12 Briten eingeflogen. Gleich nach dem Ertönen der Alarmsirenen schießt unsere Flak in westlicher Richtung. Mehrere Bomber über uns. Um 05.00 Uhr begleiten Scheinwerferstrahlen ein aus dem Norden kommendes feindliches Flugzeug, das in südlicher Richtung verschwindet. Später konnte ich 3 Maschinen in verschiedenen Richtungen zu gleicher Zeit im Scheinwerferlicht beobachten. Ein Tommy braust in etwa 200 m Höhe über uns hinweg und stürzte östlich der Stadt ab. Der Tiefflug des wohl schon stark beschädigten Flugzeuges wurde von unserer Flak äußerst lebhaft begleitet. Uns bot sich ein interessantes Schauspiel, das eine gewisse Freude in uns über unsere Abwehr hervorrief. Sprengbomben zerstörten oder beschädigten mehrere Häuser, so die Vereinsbäckerei in der Alten Lübecker Chaussee, auf der Kriegsmarinewerft, auf den Deutschen Werken und das Ausflugs- und Tanzlokal Bellevue. Am Wellsee Nr. 8 wurden 3 und auf einem Motorschiff im Nordhafen 1 Person getötet."


      Obltn. MA Prühs, Batteriechef L-Flak- und Scheinwerferbatterie, Marine-Flakabteilung 261 Kiel-Nordost, Leitstand in Röbsdorf:
      "Am 24.10.1941 wird kurz nach 4 Uhr Flakalarm gegeben, weil etwa 18 feindliche Flugzeuge an der Westküste eingeflogen sind. Neun davon greifen Kiel in Einzelaktionen aus verschiedenen Richtungen an. Aus 3000-4000 m Höhe werfen sie Spreng- und Brandbomben auf Stadt und Werftanlagen. Dabei gehen einige Maschinen im Tiefflug bis auf 600 m herunter. Die von Scheinwerfern beleuchteten Flugzeuge werden mit insgesamt 4882 Schuß der schweren Flak und 3342 Schuß der leichten Flak beschossen. Ein zweimotoriges englisches Kampfflugzeug vom Typ "Hampden" kurvt auffällig mehrfach über Kiel, ist von Scheinwerfern beleuchtet, wird lebhaft beschossen und in den Bereich der leichten Flak heruntergedrückt. Von Schilksee fliegt die Maschine über die Förde, geht bei Stein auf SO-Kurs, kehrt in einem Bogen hinter Schlesen nach Westen zurück und greift aus 50 m Höhe den Scheinwerfer Ja..... an, der sie ständig in seinem Lichtkegel festhält. Während die Maschine im Lichtband des Scheinwerfers "wie auf Schienen" auf den Scheinwerfer zurast, wird aus dem vorderen starren MG geschossen."
      Gefechtsbericht der Flakabteilung 261:
      "Die Scheinwerferstellung wurde aus ca. 50 m Zielhöhe mit MG angegriffen, wodurch ein Soldat einen Schuß durch den Fuß erhielt. In ca. 300 m Entfernung eröffnete die MG-Bedienung des Scheinwerfers das Feuer und beobachtete nach Seitenverbesserung Treffer in der Kanzel. Der Feind schoß bis zuletzt mit MG in direktem Anflug auf den Scheinwerfer. Hierbei wurde der Flugzeugführer durch den Scheinwerferstrahl, der dauernd auf die Kanzel gerichtet war, so stark geblendet, daß er die Herrschaft über seine Maschine verlor, falls er nicht schon vorher durch das MG-Feuer verwundet war. Das Flugzeug stürzte direkt in die Stellung und ging in Flammen auf. Der Scheinwerfer, das Stativglas, das Horchgerät und der Gefechtsbunker wurden vollständig zerstört. Der Scheinwerferführer, der Lampenheizer und ein Bedienungsmann des Stativglases wurden getötet, drei weitere Soldaten schwer, einer leicht verletzt. Die Besatzung des Feindflugzeuges (4 Mann) fand den Tod. – Einer der Schwerverletzten ist inzwischen seinen Verletzungen erlegen."
      Der Angriff auf die Scheinwerferstellung der Marineartillerie kostete Maat MA Herbert Dreher, Gefr. MA Wilhelm Metz, Gefr. MA Willi Spreda und Artl. MA Erich Rambow das Leben.

      Meldung der Batterie Elmschenhagen an Ugroko-Flakleitstand Röbsdorf: "05.47 Uhr: Rauchfahne. 05.47 Uhr: Maschine qualmt! Linker Motor brennt, Maschine kurvt noch einige Zeit. 05.51Uhr: Absturz."

      Einer der 150 cm Scheinwerfer aus der Kieler Umgebung mit dem "Lampenheizer"
      Offensichtlich war die Hampden schwer getroffen worden und befand sich im gleitenden Absturz, als sie die Scheinwerferstellung in J------ anflog. Daß der Scheinwerfer bis zu letzt auf die Maschine ausgerichtet war, könnte sich als Fehler erwiesen haben. Angesichts des sicheren Absturzes und nahen Todes könnte der Pilot die Hampden bewußt und gezielt in die Scheinwerferstellung gelenkt haben. Ein rechtzeitiges Abblenden des Scheinwerfers hätte dies eventuell noch verhindern können. Daß die Schweinwerfer-Blendwirkung allerdings beträchtlich ist, geht aus Berichten diverser Batterien hervor. Ernst-Günther Prüß berichtet, wie die Scheinwerferstellung Wesby (MFlaA 211) eine Hampden allein durch die Scheinwerfer-Blendwirkung zum Absturz gebracht hat, ohne, daß auch nur ein Schuß gefallen war.
      Aber was mag sich in den letzten Minuten für ein Drama in der "Hampden" abgespielt haben?

      Der Zeitzeuge:
      Johannes Dose berichtet über den Absturz: "Der Angriff am 24. Oktober 1941 auf die Stellung und die Zerstörung dieser Scheinwerferanlage habe ich selbst nicht unmittelbar miterlebt, da ich vorübergehend in die Stellung kommandiert war, um dort einen ausgefallenen Horcher zu vertreten. Möglicherweise hat mir diese Kommandierung mein Leben gerettet. – Noch in der Unglücksnacht erfuhr ich durch unser Feldtelefon, was in geschehen war, und der Kompaniechef beorderte mich sofort dorthin zurück. In aller frühe marschierte ich los und erreichte am frühen Nachmittag meine Stellung Jasdorf. Was sich meinen Blicken darbot, war ein Bild der Zerstörung und des Grauens.
      Unsere so sorgfältig gepflegten Anlagen, Geräte und Waffen lagen verbogen und völlig demoliert oder zerstört zwischen den Fluzeugtrümmern des englischen Bombers. Auch unser hölzernen Erdbunker war zusammengestürzt und ausgebrannt. Nur unsere an der Straße gelegene Baracke, in etwa 150 m Entfernung, war leidlich erhalten. Von den einst zehn Mann der Besatzung traf ich dort noch drei an: drei Mann waren tot, vier weitere mit Knochenbrüchen und Verbrennungen schwer verletzt. Einer von ihnen, der Gefreite Spreda, ist bald darauf an den Folgen der Verbrennungen gestorben. Als Wachgänger hatte er den dicken Pelzmantel angehabt, der sich mit dem beim Aufschlag der Maschine umherspritzenden brennenden Flugbenzin sofort vollgesogen hatte. In seiner Panik hatte er das Koppelschloß nicht schnell genug zu öffnen vermocht und war als brennende Fackel eine ganze Strecke gelaufen, bis er zusammenbrach. Der Scheinwerferführen, Marineartilleriemaat Dreher, war durch den Explosionsdruck hundert Meter weit in ein Feld geschleudert worden, wo er erst später mit zertrümmertem Schädel gefunden wurde. Auch der Gefreite Rambow war etwa 30 Meter fortgeschleudert und ebenfalls durch eine Schädelzertrümmerung getötet worden.
      Als ich eintraf, waren die Toten bereits in das Marine-Lazarett Kiel-Wik überführt worden; sie wurden später in ihrer Heimat beigesetzt. Die Verwundeten waren nach erster Versorgung durch die Überlebenden und durch den Abteilungsarzt in das Marine-Lazarett Kiel-Hassee gekommen. - Die Trümmer der englischen Maschine, die kurz vor dem Aufschlage die Hochspannungsleitung gestreift hatte, waren von dem Räumkommando noch nicht abgeholt worden; auch die vier englischen Fliegersoldaten lagen noch an der Stelle, wo sie ihren Tod gefunden hatten. Aber es brannte nichts mehr. Mich erschütterte der Anblick der gefallenen vier Engländer, und der Gedanke, daß ich meine guten Kameraden, mit denen ich auch fröhliche Stunden verbracht hatte, nie wieder sehen würde, war mir im Augenblick unvorstellbar. Wir hatten das brutale Grauen des Krieges unmittelbar erfahren.
      Doch blieb uns wenig Zeit, diesen Gedanken weiter nachzugehen. Kaum waren am nächsten Tag die Trümmer abgeräumt, begann sofort der Wiederaufbau der Stellung. Ein neuer, starker 200-cm-Scheinwerfer wurde aufgestellt und eine leichte Flak-Stellung (3,7-cm-Geschütz) auf der Anhöhe jenseits der Straße ausgebaut. – Ich selbst wurde einige Zeit später zum Scheinwerferführer der Stellung ernannt."
      Augenzeugenbericht eines Anwohners (1999): "Ich stand damals gerade auf dem Hof meiner Eltern. Ich war damals 16, noch Lehrling und wollte mich auf den Weg zur Arbeit machen. Die Nacht war ja schon recht unruhig, da Kiel wieder einmal angegriffen wurde. Aus Richtung Kiel hörte ich Flak-Feuer.
      Ich stand da also, es war noch dunkel, und so kurz nach 05.00 Uhr und hörte dieses immer lauter werdende jaulende Motorengeräusch eines Flugzeuges. Die Scheinwerfer der Stellung waren voll erleuchtet, und plötzlich hörte ich das Feuer von schweren Maschinengewehren. Ja, die schossen aufeinander. Es ging alles sehr sehr schnell ... Und dann der fürchterlich laute Knall und dieser große Feuerball, der dort hinten in der Stellung aufstieg. Ich bin da natürlich sofort hin. Trümmer und Flammen überall ... Auch Schlauchboote konnte ich dort rumliegen sehen. Es herrschte ein großes Durcheinander. Weiter kam ich nicht ran.
      Ich denke, daß sie einen der Motoren getroffen hatten und der Engländer noch versucht hat auf dem See notzuwassern, der liegt ja gleich dort.
      Warum sonst die Schlauchboote? War wohl eine "Mosquito", bin mir aber nicht sicher, jedenfalls eine Zweimotorige. Ja, es gab viele Tote in der Stellung und die englischen Flieger starben auch."


      Die völlig verwüstete Scheinwerferstellung am Morgen nach dem Absturz
      Beim Abräumen der Trümmer der Handley Page "Hampden" wurde eine Luftschraube zurückgelassen. Die Überlebenden des Angriffs regten an, ein Mahnmahl daraus zu errichten, welches heute noch besteht. Die getöteten britischen Flieger fanden vor diesem Mahnmahl ihre vorläufige Ruhe, bis sie nach dem Krieg auf den Commonwealth Kriegsgräberfriedhof umgebettet wurden. Die Grabinschrift lautet:
      "Ehret die Toten durch Werke des Friedens"
      Am 04.April 1943 wurden auch die überlebenden Marineartilleristen bei einem Bombenangriff auf die Stellung und die umliegenden Ortschaften getötet, als in unmittelbarer Nähe der Stellung eine 2t-Luftmine explodierte (namentlich die Obgfr. MA Bernhard Stricker, Johann Wendel, Herbert Herzog, Günter Raschke und der Artl. MA Kurt Becker).

      So ich habe das von versch. Quellen gefunden....

      Ich versuch noch die Bilders dazu rein zu stellen..

      GRUß Gerhi
      damits den anderen Lesern nicht so langweilig wird
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      Zuletzt geändert von gerhi; 01.05.2004, 20:59.
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      • gerhi
        Lehnsmann


        • 07.04.2004
        • 42
        • Ostholstein
        • Augen&Ohren&Flossen

        #48
        he he das war noch nich... alles

        Sorry das muß jetzt....

        Viel Spaß beim Lesen....

        und anschauen.


        MFG
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        • Claus
          • 24.01.2001
          • 6219
          • Bernau bei Berlin
          • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

          #49
          @ gerhi

          du darfst die Bilder ruhig 600 x 600 Pixel gross machen...
          DAS ist die erlaubte grösse!

          Das bedingt allerdings, das die Bilderauf DEINEM Rechner VOR dem verkleinern 100% haben.

          Da kann man ja nix erkennen

          Allerdings, soviel hab ich gesehen, dass DAS nicht unser Flieger ist, der ist ja weit weg...
          Ausserdem ist der ja an Land abgestürzt.

          claus

          PS Quellenangabe wäre auch nicht schlecht... manchmal gibt es sowas wie ein Copyright
          Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

          Kommentar

          • Incognitus
            Bürger


            • 03.03.2004
            • 194
            • Niedersachsen

            #50
            Moin,

            ja, da hat der Claus natürlich vollkommen Recht: So interessant derartige Geschichten auch sind, was bitteschön hat dieses ganz offensichtlich auf dem Land abgestürzte Flugzeug mit dem Bomber im See zu tun??? - Nichts!

            Aber wo wir schon mal dabei sind: Vor ein paar Tagen konnte ich feststellen, daß irgendwelche skrupellosen Penner versucht haben, das eine intakte Rotorblatt von dem Denkmal für die Toten des Absturzes von der Rückseite her abzusägen! Vielleicht ist das Teil irgendwann tatsächlich ab. Wer so wenig Achtung vor einem Ehrenmal hat, der gehört gewaltig vertrimmt...

            Gruß,
            Matthias

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            • SGT K
              Ritter

              • 25.05.2001
              • 445
              • Geilenkirchen, NRW
              • Foerster, Vallon, Garrett, Whites, Kadaverhund und SiR3000 GPR

              #51
              Sowas passiet immer. Solche Drecksaecke wollen lieber ein Ehrenmal (Gedenkmal) zerstoeren als selbst eins zu suchen, oder zu kaufen. Die sind fast so schlimm wie Leichenschaender (hoffe ich habe das richtig geschrieben).

              Gruesse von Danny

              Kommentar

              • Friendly

                #52
                flieger im See

                Hallo Sondengänger,

                meint ihr den Flieger im Selenter See? Dort soll ja ein Flugzeug drinnen liegen und auch viel Munition und Waffen. Dort müßtet ihr eigentlich was finden. Ich habe leider keine Tauchausrüstung, sonst würde ich auch mal glatt gucken gehen, was so in den Seen liegt. Dort haben auch mal Wasserflugboote der Luftwaffe im Krieg ihren Liegeplatz gehabt im Bereich Selent/Beelin.
                Gut Fund wünsch ich Euch bei Euren Tauchgängen und viele schöne Funde
                Gruß Thorsten

                Kommentar

                • wolfsmond
                  Heerführer

                  • 19.03.2002
                  • 1111
                  • Kiel

                  #53
                  tja, kürzlich hat der kampfmittelräumdienst in einer großen aktion den gesamten bereich des ehemaligen wasserflugplatz am selenter see geräumt, da die badesaision bevorsteht und unfälle vermieden werden sollen. ein fischer hat wohl etwas im netz gehabt und darauf den kmrd angerufen...
                  ...der flieger liegt leider mitten im see in ca. 20m tiefe...

                  Kommentar

                  • SGT K
                    Ritter

                    • 25.05.2001
                    • 445
                    • Geilenkirchen, NRW
                    • Foerster, Vallon, Garrett, Whites, Kadaverhund und SiR3000 GPR

                    #54
                    Wolfsmond, was fuer eine Maschine ist den die im Selenter See? ))

                    Kommentar

                    • LeFrog
                      Einwanderer


                      • 01.05.2004
                      • 7
                      • Schleswig-Holstein

                      #55
                      Flugzeuge im Selenter See

                      Moin Moin.

                      Gerüchten zufolge soll es im Selenter See nicht nur einen versunkenen Bomber geben, sondern auch noch mindestens ein dort damals durch die Wehrmacht selbst versenktes Flugboot des Typs Dornier DO 24T die dort hin und wieder als Teil der Seenotgruppe 81/Ostsee stationiert gewesen sein sollen. Ob was dran ist, weiß ich nicht, allerdings wurde mir dies von unterschiedlichen Personen bestätigt.

                      Eine Tauchgenehmigung für den See zu bekommen ist zwecklos, die werden grundsätzlich nicht ausgestellt. Soweit es mich betrifft, findet man an den Badestellen sowieso nichts. War selbst schon einige Male an den Badestellen zugange, aber keine Spur von Relikten aus dem dritten Reich. Keine Ahnung was die da geräumt haben sollen!


                      Ich denke diese Dinge sind an anderen Stellen des Sees zu finden.

                      Im übrigen sieht es der ortsansässige Fischer nicht allzu gern, wenn bei Nacht & Nebel übereifrige Taucher um seine Reusen ihre Bahnen ziehen oder sich in seinen Stellnetzen vertüdern.

                      Ob sie wirklich im Bereich Selent/Bellin liegen bezweifle ich sehr stark, zwar wurden dort die Flugboote an noch sichtbaren Betonklötzen verzurrt, jedoch ist die Wassertiefe dort meines wissens nach sehr flach.

                      Wer es trotz alle dem versuchen will, kann sich auf folgender URL das Tiefenprofil anschauen.




                      Bitte trotzdem nicht vergessen, das Tauchen dort ist wie in so vielen Seen verboten (könnte teuer werden).


                      MfG ... LeFrog

                      Kommentar

                      • Claus
                        • 24.01.2001
                        • 6219
                        • Bernau bei Berlin
                        • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                        #56
                        uiiii

                        noch ein Taucher...

                        Herzlich Willkommen bei uns, du Frosch

                        jaja, der Selenter See und seine Legenden...

                        claus
                        Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

                        Kommentar

                        • gerhi
                          Lehnsmann


                          • 07.04.2004
                          • 42
                          • Ostholstein
                          • Augen&Ohren&Flossen

                          #57
                          Ja Claus..... siehste

                          Wer nach Resten sucht , sollte eigentlich fündig werden.

                          Am Besten an der Straße und beim Fischer.....
                          da kannste die Grundgewichte vom Festmacher sehen

                          Ansonsten gebe ich dem Neuen recht...... der Fischer weiß noch garnicht worauf er sich eingelassen hat....

                          Gruß Gerhi
                          divers can get into everything

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                          • Friendly

                            #58
                            bellin

                            Hallo Osthosteiner,

                            war vorgestern in Bellin und habe mir mal das ehemalige DRK Gelände angeguckt. Das Haus an der Straße müßte das Stabsgebäude gewesen sein und das große Gebäude vermute ich Werkstätten und Lagerräume. Daneben alte Garagen und in dem Wald dahinter Munbunker und unterirdischer recht großer Bunker sowie Fundamente , wohl von Baracken und ein Hydrant nach DR Patent. Ganz interessant zu gucken. Wenn ihr vorbeikommt, geht mal gucken. tolles Gebäude, müßte nur instandgesetzt werden. ein paar Neubauten nach 45 sind da natürlich auch. Hat einer von euch Info, wer und wie viele dort mal stationiert waren. habe nichts im Internet darüber finden können.
                            Gruß Thorsten

                            Kommentar

                            • Sauerländer
                              Heerführer

                              • 06.01.2003
                              • 2027
                              • NRW, Sauerland

                              #59
                              @ Friendly

                              Hast Du bei deiner Besichtigung auch Bilder gemacht

                              Wenn ja, dann lade sie hier doch mal hoch.
                              Gruß, Sauerländer

                              Kommentar

                              • wolfsmond
                                Heerführer

                                • 19.03.2002
                                • 1111
                                • Kiel

                                #60
                                hier ein paar bilder von bellin;

                                die munbunker, kasernengebäude, großer munbunker und die betonklötze zum befestigen der flugzeuge...
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