ich heisse jochen und bin schon seit einiger zeit bei euch angemeldet und eifrig am studieren eurer tollen seite

hier nun mein erster beitrag:
Der Wetzsteinstollen
Besucherbergwerk mit Museum (im Aufbau)
Seit dem 16. Jahrhundert wurde der in unserer Gegend
anstehende Sandstein in vielen kleinen Steinbrüchen abgebaut.
Normaler Sandstein wurde für den Hausbau verwendet,
die nur daumendicke, besonders feine und harte Schicht verarbeitete man in Heimarbeit zu Wetzsteinen weiter,
die gewinnbringend verkauft wurden.
Allmählich waren die von der Gemeinde Jux betriebenen
Wetzsteinbrüche erschöpft.Um die Produktion aufrecht
erhalten zu können,entschloss man sich im März 1881,
in den Berg hineinzugraben.
So entstand der in Deutschland einmalige Wetzsteinstollen.
Um 1920 wurde die Produktion eingestellt und der
Stollen durch Sprengung verschlossen.
Im Jahr 2001 wurde der Stollen von Mitgliedern
des FVV wiederentdeckt und ein Jahr später freigelegt.
Der Stollen soll als Besucherbergwerk ausgebaut werden, in dessen Museum man sich über die Geschichte und Technik der Wetzsteinmacherei informieren kann.
hier ist homepage der gemeine,die in baden württemberg im rems murr kreis liegt.
es gibt einen bergbaulehrpfad der zum wetzsteinstollen hinführt,ich selber war leider noch nicht dort.
Streckenlänge: 5 km
Höhenmeter: 110
Gehzeit: 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: leicht – mittel
Schuhwerk: gutes Schuhwerk
Hinweis: Der Bergbaulehrpfad ist vom P-Gemeindehalle in Jux sowie vom P-Altes Schulhaus in Nassach zu erreichen.
Wege: zum Teil unbefestigte Waldwege, Stufen
Sehenswertes: Lehrpfadstationen (im Text herausgehoben), Sandsteinschichtungen, Wetzsteinstollen
Tourenbeschreibung:
Der Lehrpfad beginnt etwa 50 m oberhalb der Notrufsäule an der Winterlauterstraße. Hier befand sich das Nassacher Kohlebergwerk, dessen Eingang 1873 beim Bau der Straße abgegraben und verfüllt wurde.
Etwas talwärts der Notrufsäule führt links ein Hohlweg steil bergan. Nach einer Doline trifft man auf halber Höhe auf die "Kohlsteige", die alte Verbindungsstraße vom Winterlautertal nach Nassach. Sie folgen ihr bergwärts. Kurz vor dem asphaltierten Weg am Waldrand biegen Sie rechts in den Waldweg ein und folgen diesem auf etwa 250 m bis zu einer dreifachen Wegegabelung. Links liegt einer der zahlreichen Steinbrüche, die noch bis in die 50er Jahre in Betrieb waren. Rechts führt ein Weg etwa 50 m bergabwärts zur ehemaligen "Nassacher Burg". Die beiden Halsgräben und die ebene Fläche, auf der die Anlage gestanden hat, sind deutlich zu erkennen.
Weiter geht es auf dem Bergrücken talwärts zum ehemaligen Nassacher Steinbruch. Der Bergbaulehrpfad führt links an den drei Etagen entlang zur Sohle, wo die "Maierquelle" austritt. Sie versorgt den Teilort Nassach mit Trinkwasser.
Überqueren Sie mit der Landesstraße den Fuchsfallenbach und biegen Sie nach dem Durchlass links und gleich wieder rechts in einen ansteigenden Waldweg ein. An einer Kohlplatte vorbei führt der Weg auf die Höhe und auf eine Forststraße, der Sie rechts folgen. Nach der Umrundung des Bergsporns halten Sie sich wieder rechts und erreichen nach 300m den großen Sandbruch. Sie überqueren die Forststraße und biegen in den schräg gegenüber in einer Rechtskurve talwärts führenden Waldweg ein. Er führt Sie oberhalb der tief eingeschnittenen "Geisterklinge" zu einem (rekonstruierten) Kalkofen. An der Wegegabel biegen Sie links ab und gehen in die "Geisterklinge" hinunter.
Nach der Brücke gehen Sie ein kurzes Stück talwärts und dann links die Stufen hoch. Nach 50m erreicht man den "unteren Bruch". Links zweigt ein Weg zum 20m entfernten "oberen Bruch" ab. Sie gehen auf der ehemaligen Rollbahntrasse weiter bis zum "Brechplatz", wo die gewonnenen Wetzsteinplatten grob zugerichtet wurden. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist nun der 1881 aufgefahrene Wetzstein-stollen sichtbar. Eine Informationstafel erläutert die Geschichte dieses Kulturdenkmals.
Um zum Kohlebergwerk zurückzukehren, gehen Sie die Juxer Straße bis zur L 1117 hinunter. 20m oberhalb der Einmündung zweigt links ein Pfad über die Winterlauter und hinauf zu einer Forststraße ab. Sie folgen dieser auf 1 km und halten sich an der Wegegabelung rechts. Nach 400m erreichen Sie wieder den Parkplatz am Warthofweg.








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