hier mal ein link der vielleicht etwas weiter hilft
bergmännische und geologische fachbegriffe
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bergmännische und geologische fachbegriffe
manche begriffe sind für laien in diesen bereichen böhmische dörfer.
hier mal ein link der vielleicht etwas weiter hilft
ich sage nur gelbe Nummerschilder
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Habe diesbezüglich mal zwei Fragen:
1) Ist eigentlich was zur Entwicklung der Sprache bekannt?
Meine damit eigentlich nur, warum beispielsweise es nicht "Boden" und "Decke", sondern "Sohle" und "First" heißt. Das war ja jetzt nur ein einfaches Beispiel. Warum heißt es "Schießen" und nicht "Sprengen". Oder "erschroten", statt - äh, was könnte man sonst nehmen - "quellieren"
Genau so z. B. das "Auffahren" und nicht "Graben"!?
Hoffe, man versteht, was ich mit meiner Frage meine.
Kann ich mir es so vorstellen, das im Mittelalter einfach so generell geredet wurde und sich die Sprache speziell im Bergbau nicht weiter entwickelte und auf dem Stand von 15./16. Jahrhundert verblieb.
2) Wie sieht es mit der Bergbausprache in anderen Sprachen aus. Kann man die Bergbau-Begriffe 1:1 in andere Sprachen übersetzen, oder haben beispielsweise Engländer gegenüber Deutschen oder Chinesen andere Begriffe - z.B.:
"auffahren" = "call" oder "dig"
"schießen" = "shoot" oder "blast"!?!?
Vielleicht gibt´s ja dazu auch "online" eine Art Magisterarbeit oder soetwas - würde mich über einen entsprechenden Link freuen und schon einmal bei positiver Antwort dafür im Voraus bei Euch bedanken.Zuletzt geändert von BOBO; 08.12.2008, 04:32.MfG BOBO
Das menschliche Haar wächst mit 4,6 Yoctometer pro FemtosekundeKommentar
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Standessprachen
Standessprachen
Standessprachen, Sprachen ständischer Gemeinschaften mit eigenem Wortschatz, im engeren Sinn Berufssprachen; im weiteren Sinn auch Sondersprachen, Geheimsprachen (wie die Gaunersprachen). Die Bergmannssprache ist ihrem Sprachzustand nach mitteldeutsch; zu ihr gehören Ausdrücke wie »Flöz«, »Schicht«, »Steiger«, »Stollen«, »Zeche«.Eine Soldatensprache kennt man seit dem Dreißigjährigen Krieg. Von ihr ist die Heeresfachsprache zu unterscheiden. Die Kaufmannssprache hat viele italienische, spanische und (durch die Hanse) skandinavische Wörter. Die Seemannssprache beruht auf niederdeutsch-niederländischer Grundlage. Fremde Einflüsse kamen besonders aus dem Englischen (»Flagge«, »Log«, »Steward« u. a.). Die Studentensprache hatte ihre Blüte im 18. Jahrhundert, besonders an den mitteldeutschen protestantischen Universitäten (Halle, Jena). Vorwiegend unter dem Einfluss der lateinischen Gelehrtensprache sowie des Französischen entstand die Druckersprache (»Imprimatur«; »Petit«). Eine weitere Handwerkersprache ist die Jägersprache.Kommentar





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