Altbergbau in MOL

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  • nilson-mol
    Einwanderer


    • 24.04.2015
    • 12
    • Brandenburg-MOL

    #16
    Landkreis Oder-Spree (LOS)

    Cons. Preußen ( keine weiteren Infos )
    Cons. Rauener Braunkohlegruben (Tiefbau) da hab ich alle alten Grubebrisse
    Cons. Gnadenreich bei Rauen (Tiefbau) alte Grubenrisse auch hier vorhanden
    Notkohlengrube Rauensche Braunkohlengrube (Tiefbau) eigenlich bei Petersdorf
    Cons. Braunkohlenbergwerk mit Gott bei Pillgram (keine weiteren Infos)
    Victoria bei Bad Saarow (keine weiteren Infos)
    Tagebau Helene bei Frankfurt/Oder zu BKW Finkenheerd gehörend
    Tagebau Catja bei Frankfurt/Oder zu BKW Finkenheerd gehörend
    Tiefbau Catja bei Frankfurt/Oder zu BKW Finkenheerd gehörend
    Schacht Wilhelm III, Schachtanlage ,, Jugend,, und ,,13.Oktober,, (müsste bei Finkenheerd sein, weiß ich aber nicht genau)
    Schacht ,, Georg,, ,, Magarete,, ,, Wilhelm I und II,, (müsste auch bei Finkenheerd sein ???)
    Cons. bei Krebsjauche (keine weiteren Infos)
    Puck bei Rießen (keine weiteren Infos)
    Grube Präsident bei Schönfließ (Tiefbau)
    Schachtanlage Lawitz (keine weiteren Infos)
    Schacht Vogelsang (keine weiteren Infos)


    Das war LOS

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    • Franke7700
      Einwanderer


      • 27.03.2016
      • 1
      • Brandenburg

      #17
      Grubenrisse

      Die Risse von cons.Rauener Gruben und cons. Gnadenreich würden mich interessieren- da die sicher nicht komplett sind- von welchen Feldern stammen die? Sind es Originale, und falls nicht, woher stammen sie? Mail bitte an gf0406@web.de (ich bin allerdings nicht oft online)

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      • Frank Enstein
        Banned
        • 23.03.2015
        • 4029
        • B

        #18
        Zählt Tonabbau auch? Den gabs in Nieder Kränik und Nieder Saathen.
        Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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        • Deistergeist
          Moderator

          • 24.11.2002
          • 19698
          • Barsinghausen am Deister

          #19
          Zählt auch, immer her damit.
          Tagebau?

          Glückauf!
          "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

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          • Frank Enstein
            Banned
            • 23.03.2015
            • 4029
            • B

            #20
            Ja Tagebau, ich such die Postkarte mal. Das ehm. Steigerhaus war später eine berühmte Gaststätte, "Der Waldkater", ein poln. Bekannter hat die wieder aufleben lassen. Der Tagebau wurde später ein Landschaftspark, genannt "Tal der Liebe" mit einer schönen Geschichte dazu.
            Zuletzt geändert von ghostwriter; 02.08.2016, 06:11. Grund: direkte antwort
            Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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            • kallepirna
              Ritter


              • 05.11.2006
              • 468
              • Rothenburg O/L

              #21
              In den 70igern hieß es immer das Berkenbrück, bei Fürstenwalde auf Braunkohle stehen soll, und irgendwann dieser weichen würde. Ist Gott sei Dank nicht Passiert. mfg.kallepirna
              mfg. kallepirna

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              • Biblio
                Landesfürst


                • 03.08.2011
                • 625
                • Ba-Wü

                #22
                Allbergbau (Braunkohle) LOS

                Für den Landkreis Oder-Spree konnten weitere Details bzw. Hinweise gefunden werden.
                Sie stammen aus folgenden Archiven:
                LHA Sachsen-Anhalt / Wernigerode
                LBGR Brandenburg / Cottbus
                BLHA Brandenburgisches Landeshauptarchiv / Potsdam
                SBAF Sächsisches Bergarchiv / Freiberg

                Brandenburger Braunkohlenwerk Kobbeln, 1897 - 1922, für diesen Abbau ist ein Aufsatz von P. Kaufmann: Die Braunkohlengrube bei Kobbeln, in: Heimatkalender für den Stadt- und Landkreis Eisenhüttenstadt, Bd. 3 (1985), S. 71-72, erschienen.

                Grube Clara in/bei Gehren Betrieb: 1872 - 1874
                Grube Consolidierte Morgenröthe Henzendotf 1874
                Grube Consum Krebsjauche (Wiesenau) 1875 - 1876
                Grube Gott mit Uns Henzendorf 1868 - 1870
                Grube Graf Reventlow Krebsjauche (Wiesenau) 1875
                Grube Präsident Schönfließ 1859 - 1927
                Grube Puck Rießen 1910 - 1928
                Schacht Lawitz (Versuchsschacht) Lawitz 1926 - 1928 (?)
                Schacht Vogelsang (Erkundungsschacht) 1941 - 1942

                Für den Landkreis Elbe-Elster (EE) werden noch Hinweise gesammelt!!!

                Noch ein kleiner Hinwis:
                Der Atlas zur Feologie von Brandenburg, 1:1 Mio. wird beim Landesamt für Bergbau zum Preis von € 25,- angeboten, über Antiquariars-Portale kann man bis zu € 61,75 hinlegen!

                Glückauf!

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                  Landesfürst


                  • 03.08.2011
                  • 625
                  • Ba-Wü

                  #23
                  Braunkohlenaltbergbau 'Elbe-Elster', Region Liebenwerda:

                  Grube Ada, 1911-1930,
                  Grube Agnes, 1894-1928,
                  Grube Alexandra II, 1889-1893,
                  Grube Alwine, 1876-1919,
                  Grube Anna, 1919-1924,
                  Grube Bernhard-Wilhelm, 1878-1894,
                  Wildgrube, Beutersitzer Kohlenwerke, 1876-1912,
                  Grube Daniel, Rotenstein, 1887-1900,

                  Lit. Hinweis: Sucher, H.: Der letzte Tiefbau - Grube 'Ada'; in: Heimatkalender für den Altkreis Bad Liebenwerda, Bd. 50 (1997), S. 200-211

                  Interessant sind Hinweise auf Abbaue östlich der Neiße (Sorau, Guben) und Notkohlenbergbau nach 1945.

                  Glückauf!

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                    • 03.08.2011
                    • 625
                    • Ba-Wü

                    #24
                    Braunkohlenaltbergbau 'Elbe-Elster', Region Liebenwerda:

                    Grube Emilie, Döllingen, 1857-1883
                    Grube Friedrich Gustav, Hohenleipisch, 1864-1887
                    Grube Gotthold, Hohenleipisch, 1912-1921 - ab 1921 als Glassandgrube betr.
                    Grube Robert, Biehla, 1868-1885 -> Literaturhiweis:

                    Sucher, H.: Die Grube "Robert" oder Nr. 537 bei Biehla, in: Heimatkalender für den Kreis Bad Liebenwerda, Jg. 46, 1993, S. 142-145

                    Glückauf!

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                    • Deistergeist
                      Moderator

                      • 24.11.2002
                      • 19698
                      • Barsinghausen am Deister

                      #25
                      Respekt!


                      Glückauf! Thomas
                      "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

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                      • Frank Enstein
                        Banned
                        • 23.03.2015
                        • 4029
                        • B

                        #26
                        Eine Frage, ist da auch etwas über dem Kreis UM dabei? Uckermark?Früher zum Kreis Königsberg NM gehörend.
                        Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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                          Landesfürst


                          • 03.08.2011
                          • 625
                          • Ba-Wü

                          #27
                          Braunkohlenaltbergbai in Brandenburg

                          @Skynet - der in Post 3 vermerkte LINK klappt nicht mehr, die URL steht zum Verkauf -> alternativ googeln "Schenkendorf+Braunkohle", viele Hinweise, z. B.
                          ehemalige Zechensiedlung, eine Erhaltungssatzung schützt das Gebiet der Siedlung, Verwaltungsgebäude der Bergbaugesellschaft, negativ die rote Asche des Kohlenbrandes duch Eisengehalt der BK.

                          @Frank Enstein - Braunkohle in der Uckermark: Abbau bis um 1900 bei Flemsdorf
                          (sw Schwedt) und auf der polnischen Seite bei Hohenkränig, Mächtigkeiten der Flöze bei Fl 3 x 1,5 m mit zwischenliegendem Sand, Kies, Ton usw.

                          In der Schorfheide (westlich Eberswalde) wurden 1889 bei Bohrungen insgesamt rd. 10 m Bk festgestellt, die wiederum sandige Zwischlagen enthalten. Zur damaligen Zeit kein Abbau.

                          In der nördlichen Neumark der Abbau Hk und im Bereich Königsberg Grube 'Consolidierte Tonys Trost (nw Sellin). Bohrungen am Königsberger Bahnhof wiesen unter 20 M Ton 10 M Bk nach.
                          Bärwalde (sö Königsberg) Grube Komet.
                          Uckermark: Hinweise aus Handbuch für den Dt. Braunkohlenbergbau, 1907

                          Weitere Nachweise aus dem Elbe-Elster Landkreis, Region Luckau:

                          Grube Agnes, Ponnsdorf, 1864-1869
                          Grube Alwine, Ponnsdorf, 1855-1856
                          Grube Anna, Schacksdorf, 1867-1888
                          Grube Auguste, Lichterfeld, 1852-1917
                          Grube Auguste, Schacksdorf, 1868-1872
                          Grube Berta, Lindessa, 1876-1879

                          Literatur: Beiträge zur Geschichte des Bergbaus in der Provinz Brandenburg, Heft 5 -Die Niederlausitz- Halle/S. 1880 (s. Post 10)

                          Man muss natürlich berüchsichtigen, dass von diesem Altbergbau kaum noch Spuren vorhanden sind, Teiche, Bodenschäden oder Überbaggerung durch neuzeitlichen Abbau haben die Landschaft bereinigt auch die Grenzziehung hat dazu beigtragen, dass sich die Provinz Brandenburg zum heutigen Bundesland verkleinert hat.

                          Glückauf!

                          Biblio

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                          • Frank Enstein
                            Banned
                            • 23.03.2015
                            • 4029
                            • B

                            #28
                            Zitat von Biblio
                            @Frank Enstein - Braunkohle in der Uckermark: Abbau bis um 1900 bei Flemsdorf
                            (sw Schwedt) und auf der polnischen Seite bei Hohenkränig, Mächtigkeiten der Flöze bei Fl 3 x 1,5 m mit zwischenliegendem Sand, Kies, Ton usw.

                            In der Schorfheide (westlich Eberswalde) wurden 1889 bei Bohrungen insgesamt rd. 10 m Bk festgestellt, die wiederum sandige Zwischlagen enthalten. Zur damaligen Zeit kein Abbau.

                            In der nördlichen Neumark der Abbau Hk und im Bereich Königsberg Grube 'Consolidierte Tonys Trost (nw Sellin). Bohrungen am Königsberger Bahnhof wiesen unter 20 M Ton 10 M Bk nach.
                            Bärwalde (sö Königsberg) Grube Komet.
                            Uckermark: Hinweise aus Handbuch für den Dt. Braunkohlenbergbau, 1907

                            Biblio
                            Wow, danke, damit kann ich was anfangen!
                            Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.

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                            • Biblio
                              Landesfürst


                              • 03.08.2011
                              • 625
                              • Ba-Wü

                              #29
                              Braunkohlenaltbergbau in Brandenburg

                              Für den Altkreis Luckenau, heute Kreis Elbe-Elster:

                              Grube Berta, Lindenau, 1876 Anmeldung beim Bergamt - 1879 Einstellung
                              Grube Bismarck I, Poley, 1872-1931
                              Grube Bismarck II, Sallgast, 1880-1898
                              Grube Carl, Gohra, 1854-1872
                              Grube Caoline, Gohra, 1853-1879
                              Grube Concordia, Gohra, 1860-1877

                              In folgenden Landkreisen Brandenburgs ist heute noch mit Bruchfeldern und Tagesbrüchen zu rechnen:
                              Lankreis Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Oder-Spree, Märkich- Oderland, Prignitz und Stadtgebiet Frankfurt/Oder.

                              "Der Abbau auf Braunkohle, der am Anfang auch in Verbindung mit Alaungewinnung umging, fand anfangs im Kleintagebau, dann überwiegend im Tiefbau als sog. Kammerpfeilerbruchbau in bis zu 80 m Teufe mit bis zu über 15 Sohlen statt." (Brandenbg. Geow. Beiträge 1/2-2014)

                              Glückauf!

                              Biblio

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                                Landesfürst


                                • 03.08.2011
                                • 625
                                • Ba-Wü

                                #30
                                Braunkohlenaltbergbau in Brandenburg

                                Weitere Nachweise für den Altkreis Luckau, heute Kreis Elbe-Elster:

                                Grube: Eleonore, Gohra 1877-1880, Eigentümerin war Anna Eleonore Schwickal,
                                Gohra
                                Grube: Elfriede, Gohra 1897-1931, in der 34jährigen Betriebszeit wechselte die
                                Grube 6 x den Besitzer
                                Grube: Elvira, Lichterfeld 1893-1923
                                Grube: Emilie, Hennersdorf 1866-1899
                                Grube: Erna, Rückersdorf 1886-1920
                                Grube: Friedrich, Gohra 1852-1877, in der 25jährigen Betriebszeit wechselte
                                die Grube 5 x den Besitzer
                                Grube: Gahro, Gahro 1889-1905, Besitzer war Brunnenbaumeister August
                                Fuchs, Crinitz

                                Der häufige Eigentümerwechsel im Braunkohlentiebau spiegelt sich in der
                                Kapitalsituation der einzelnen Betreiber wieder.

                                Einen Überblick zur Bohr- und Abteuftechnik, sowie allgemein zur damaligen
                                Braunkohlen-Gewinnung gibt die Veröffentlichung von:

                                Ludwig Dehne, Braunkohlentiefbau - vom Schürfen bis zur Schachtförderung, Leipzig: 1953, 177 S.

                                Glückauf!

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