Eine nicht ganz so schöne Entdeckung, was mich aber eher traurig stimmt.
Gutshaus Niekrenz
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Gutshaus Niekrenz
Über dieses Gutshaus im Kreis Rostock habe ich keine näherer Informationen gefunden. Der Zustand war wirklich schäbig, ich glaube die letzten Bewohner haben dem Haus den Rest gegeben.
Eine nicht ganz so schöne Entdeckung, was mich aber eher traurig stimmt.Stichworte: - -
Hallo Nordica,
Renate de Veer schreibt im 2.Band " Steinernes Gedächtnis" folgendes:
( Auszüge )
Besitz 1803: Lehn ,Fideikommiß,Karl v.Levetzow
ab 1878: Familie Steven
ab 1924: Johann Steven
ab 1999: Privat
Der Umbau ist im Zusammenhang mit dem Besitzerwechsel zu sehen,zumal es im Park noch ein stark zerstörtes Erbbegräbnis der Fam.Steven gibt;auch einen freistehenden Uhrenturm.
Zum Umbau gehört die Attika,die das Balustermotiv der dreiteiligen und gestaffelten Mittelrisalite aufnimmt.
In dieser Form lassen sie den Schluss zu,das der Altan an der Hoffront zum Bestand gehörte ,hinzugefügt wurde der ( nur noch fragmentarisch )
Turm an der rechten Schmalseite und die Porta an der Gartenseite - davor eine Terrasse mit Resten einer gußeisernen Verdachung (32 x 16,5m).
Der Gartensaal ist ein mit gelbem Mamor ausgekleidetes Zimmer - an Bernstein erinnernd. -
Vielen Dank Furchenmolly ---------
gerade die gußeiserne Verzierung der Terrasse fand ich toll,ist aber sehr marode. Schade.
Einen Park konnte ich gar nicht finden, meterhohes Unkraut und kein Durchkommen. Hätte ich von dem Uhrturm gewußt, hätte ich mich vielleicht durch gekämpft :-(
danke und grußKommentar
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Moin Nordica,
leider habe ich an das Gutshaus überhaupt keine Erinnerung. Wahrscheinlich war es zu DDR-Zeiten ein Verwaltungsgebäude oder es wurde zu mehreren Wohnungseinheiten umgebaut.
Wir waren ein-zweimal mit Fahrrädern (klappriges Damenrad von Oma geborgt) in der Gegend und haben uns mehr für die alte Burg in der Nähe interessiert. Was allerdings auch enttäuschend für uns Jungs war, weil wir doch eine ganz andere Erwartungshaltung hatten.
LG AquilaIch sehe verwirrte Menschen.
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Hallo Nordica,
die Burg ist eine der hier oft vorkommenden slawischen Wallanlagen.
Der Heimatkundeuntericht der Lüsewitzer Kinder war in den sechziger und siebziger Jahren schon sehr speziell auf die Eigenheiten der dortigen Landschaft fokussiert: Die Germanen, die slawische Besiedlung, die Christianisierung, der dreißigjährige Krieg...
Und so war dieser Ort schon immer mit dem Nimbus des Geheimnisvollen umwoben.
In den Ferientagen, die ich dort verbracht habe, klang natürlich nur das Wort "Burg" in mir. Und ich dachte an stolze Mauern, Türme und Zinnen.
Zu sehen waren kaum noch auszumachende Wälle, überpflügt und überwachsen.
Wuchernde Disteln und Brennnesseln minderten unseren Drang zur Schatzsuche.
Und erst mit Deinem Post ist es mir wieder in Erinnerung gekommen
.
LG AquilaIch sehe verwirrte Menschen.
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