Continental: Rätselhafte Funde

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  • fleischsalat
    Moderator

    • 17.01.2006
    • 7795
    • Niedersachsen

    #1

    Continental: Rätselhafte Funde

    Moin zusammen! Ich habe in einer kombinierten Scheinwerfer-/Radarstellung viele, wirklich sehr viele Tuben von Continental- Galvanisierungmasse (für Gummi- ähnlich der Paste vom Fahrrad- Flickzeug) gefunden. Hat jemand eine Idee, ob sie in Verbindung mit Scheinwerfern oder Radargeräten gebracht werden können?
    Eine spätere Fahrradwerkstatt ist dort definitiv ausgeschlossen und es handelt sich auch nicht um ein Müllloch o.ä.
    Eine Möglichkeit wär, dass das Bedienpersonal für die Zivilbevölkerung Drahtesel repariert hat (Ist aber durch keinen der gut 15 Zeitzeugen bestätigt)...
    Willen braucht man. Und Zigaretten!
  • Siebken
    Heerführer


    • 12.01.2005
    • 6470
    • Nicht von dieser Welt.
    • XP Deus

    #2
    Hi, hast Du mal ein Bild von den Tuben, dann kann ich Dir sagen für was das war/ist.
    Gruß
    "Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig."
    Sophie Scholl/Jacques Maritain

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    • fleischsalat
      Moderator

      • 17.01.2006
      • 7795
      • Niedersachsen

      #3
      Mache ich Dir morgen- Gegen Abend sind sie online
      Willen braucht man. Und Zigaretten!

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      • Siebken
        Heerführer


        • 12.01.2005
        • 6470
        • Nicht von dieser Welt.
        • XP Deus

        #4
        Super, Danke!
        "Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig."
        Sophie Scholl/Jacques Maritain

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        • fleischsalat
          Moderator

          • 17.01.2006
          • 7795
          • Niedersachsen

          #5
          Hier die Bilder von einer der Tuben...
          Angehängte Dateien
          Willen braucht man. Und Zigaretten!

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          • linux_blAcky
            Heerführer


            • 10.09.2004
            • 4898
            • Köln / NRW
            • Bounty Hunter Tracker 1D

            #6
            hi....

            wurde diese vilkanisiermasse vielleicht verwendet, um gummidichtungen für die entsprechenden geräte zusammenzukleben? das würde die häufung vielleicht erklären, nur so eine idee......

            mfg,

            blAcky
            Twitter ist eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.

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            • fleischsalat
              Moderator

              • 17.01.2006
              • 7795
              • Niedersachsen

              #7
              Zitat von linux_blAcky
              wurde diese vilkanisiermasse vielleicht verwendet, um gummidichtungen für die entsprechenden geräte zusammenzukleben? das würde die häufung vielleicht erklären, nur so eine idee......

              mfg,

              blAcky
              Daran hatte ich auch schon gedacht. Nur stellt sich die Frage, welche Geräte das waren. Ich denke mal, dass sich diese Tuben schon in die Zeit einordnen lassen. Allerdings habe ich noch keine Versorgungsnummer o.ä. darauf gefunden.
              Das interessante ist nicht die Stellung als solches, sondern das Herausfinden von Details und die Rekonstruierung vom täglichen Alltag dort.
              Es soll zwar nur ein kleiner Teil der Chronik von dieser Stellung handeln, aber ich denke mal, beim lesen ist es interessanter, wenn einige Einzelheiten genannt werden.
              Willen braucht man. Und Zigaretten!

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              • Wolfo
                Oberbootsmann
                Heerführer


                • 02.11.2006
                • 1466
                • Heiðabýr
                • Oculus

                #8
                Naja Verklebungen an den Gummiisolierungen der Kabel (und davon gibt bei den Scheinwerfern einige sehr große Querschnitte) wurden auch mit Vulkanisiermasse durchgeführt. Z.N. wenn eine Manschette aufgeklebt wurde.


                Kein Berg zu tief!

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                • Siebken
                  Heerführer


                  • 12.01.2005
                  • 6470
                  • Nicht von dieser Welt.
                  • XP Deus

                  #9
                  Die von Dir gefundene Tube Conti Gummilösung, ist eine Gummilösung auf der Basis von Chloropren-Kautschuk, auch Polychloropren oder Chlorbutadien-Kautschuk. Gelöst in organischen Lösemitteln ist Polychloropren, ebenso wie der Latex selbst, auf Grund der guten Beständigkeiten auch für diverse Klebstoffe geeignet. Vulkanisate, d. h. Gummiartikel mit entsprechendem Mischungsaufbau zeichnen sich durch chemische Beständigkeit, gute Widerstandsfähigkeit gegen Alterung, Witterungseinflüsse, Ozonangriff und durch Flammwidrigkeit aus.
                  Gute Quellbeständigkeit in Mineralölen mit hohem Anilinpunkt, Fetten, vielen Kältemitteln und Wasser (bei speziellem Mischungsaufbau).
                  Mittlere Quellbeständigkeit in Mineralölen, niedermolekularen aliphatischen Kohlenwasserstoffen (Benzin, Isooctan).
                  Stark quellend in Aromaten, z. B. Benzol, Toluol, chlorierten Kohlenwasserstoffen, Estern, Ethern, Ketonen.
                  Thermischer Anwendungsbereich etwa −45 °C bis +100 °C je nach Mischungszusammensetzung (kurzzeitig bis 130 °C).
                  Schläuche, Kabelummantelungen, extrudierte Profile, Dichtungen und Antriebsriemen auf Basis von Chloropren-Kautschuk finden sich durch die günstigen Eigenschaftskombinationen besonders im Automobilbau wieder.

                  Eine bekannte Anwendung, z. B. als Material für Taucheranzüge, ist das geschäumte Vulkanisat. Durch Einsatz chemischer Treibmittel, welche unterhalb der Vulkanisationstemperatur Gase freisetzen, lässt sich ein druckbeständiger Schaumstoff, bzw. Schaum- oder Moosgummi mit hervorragenden Isolationseigenschaften gewinnen.

                  1930 wurde von Arnold Collins, im Team von Wallace Hume Carothers, u. a. zum ersten Mal Polychloropren unter wirtschaftlich günstigen Bedingungen im Emulsionsverfahren polymerisiert. Im Jahr 1932 brachte die US-amerikanische Firma DuPont das Polymer unter dem Namen Duprene, später, 1938 als Neoprene auf den Markt. In den folgenden Jahrzehnten gab es diverse Verbesserungen in Bezug auf das Herstellverfahren und Polymereigenschaften.

                  Es könnte also für sehr viele Anwendungen genutzt worden sein. Auch für Schlauchverbindungen, zum kaltvulkanisieren von Gummi usw. Es ist heute auch ein bestandteil in Pattex von Henkel.
                  Konnte es auch sein das da jemand ein Suchtproblem hatte und die Lösung geschnüffelt hat?
                  "Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig."
                  Sophie Scholl/Jacques Maritain

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                  • ODAS
                    Heerführer

                    • 19.07.2003
                    • 2350
                    • Niedersachsen
                    • Minelab XT70

                    #10
                    Zitat von fleischsalat
                    Daran hatte ich auch schon gedacht. Nur stellt sich die Frage, welche Geräte das waren. Ich denke mal, dass sich diese Tuben schon in die Zeit einordnen lassen. Allerdings habe ich noch keine Versorgungsnummer o.ä. darauf gefunden.
                    Das interessante ist nicht die Stellung als solches, sondern das Herausfinden von Details und die Rekonstruierung vom täglichen Alltag dort.
                    Es soll zwar nur ein kleiner Teil der Chronik von dieser Stellung handeln, aber ich denke mal, beim lesen ist es interessanter, wenn einige Einzelheiten genannt werden.
                    Ist die Stellung hier gelistet? Vielleicht stehen da ja die eingesetzten Geräte.



                    Gruß,
                    ODAS

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                    • fleischsalat
                      Moderator

                      • 17.01.2006
                      • 7795
                      • Niedersachsen

                      #11
                      Nein, sie ist frisch entdeckt
                      Nach Hinweisen von Zeitzeugen konnte sie lokalisiert werden.
                      Willen braucht man. Und Zigaretten!

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