Schwimmponton, Zeitstellung?
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Schwimmponton, Zeitstellung?
Letztes Wochenende bei einem Forenausflug unser Truppe von "Geschichte-Mitteldeutschland" stand dieser Ponton rum. Das Gelände wurde seit 1935 genutzt, Kann jemand das Teil zuordnen, Wehrmacht, KVP, NVA.....alles möglich. Hab mir selber schon die Finger wund gegoogelt, nix passendes gefunden
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Büschn lütt füan Pontong men Jong......Der Widerstand gegen Hitler wird von Tag zu Tag größer. Johannes Gross 2014 -
Nene...ähnliche in der Größe hab ich gefunden....nur immer ohne Drehkranz oder was das mal war...http://www.arkivi-bildagentur.de/cat...asser-gebrachtZuletzt geändert von ogrikaze; 16.03.2015, 19:37.Kommentar
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Eventuell wurde mit dem Ponton ein Arbeitsgerät transportiert, wie zum Beispiel ein Bagger?"Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig."
Sophie Scholl/Jacques MaritainKommentar
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Na das komische ist auch, daß zwei Drehkränze vorhanden sind.
Bagger würden sich gegenseitig bei der Arbeit behindern meine ich.Kommentar
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Ponton?
Hallo Ogrikaze
Hast Du etwas dagegen, wenn ich das "Ponton" (oder was auch immer) mal in einem anderen Forum einstelle.
Da sind eine Menge ehem. NVA-Leute, vllt. können die einen Tipp geben.
P.S. Kannst Du den Bereich grob angeben (Region)?Kommentar
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War nur eine Idee. Muss ja kein Bagger gewesen sein."Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz. Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig."
Sophie Scholl/Jacques MaritainKommentar
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Kommentar
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ungewöhnliche Form...
... meiner Meinung nach ist die Form -gerade wenn ein Bagger auf diesem "Ponton" gestanden haben sollte- äußerst ungewöhnlich. Macht für mich keinen Sinn, denn bei den Teils großen Massen die so ein Bagge bewegt, würde sich ein Ponton in dieser Form nur unnötig aufschaukeln.
Des Weiteren spricht die doch recht dünne/schwache Beplankung die auf den Fotos zu erkennen ist nicht dafür bzw. macht nicht den Eindruck als sei der Ponton je für eine große Deckslastaufnahme gedacht gewesen.
Vorstellbar wäre, dass es sich evtl um einen Ponton handeln könnte, der für extrem flache Gewässer oder gar trocken fallende Gewässer (Tidengewässer wie die Nordsee; das Watt) konzipiert/genutzt wurde. Die ungewöhnliche Form würde hierbei dafür sprechen, dass der Ponton einfacher in zwei Richtungen gezogen werden kann wenn wieder genügend Wasser vorhanden ist (größerer Aktionsradius für das schleppende Fahrzeug, da von beiden Seiten leicht erreichbar, für den Fall, dass eine Seite durch trocken gefallendes Gebiet nicht erreichbar ist). Ein riesen Vorteil dieser Form wäre dabei, dass sich der Ponton mit einer vergleichsweise kleinen Fläche beim Trockenfallen im Watt/Boden/Meeresgrund "festsaugen" würde als bei konventionellen Pontons. Ein wiederaufschwimmen ist daher -nahezu- unausweichlich = Vorteil gegenüber konventionellen Pontons....
Hoffe das Ganze war mehr oder weniger verständlich ausgedrückt. Wenn noch nachfragen bestehen sollten, immer her damit. Der gezeigte Ponton und auch die vermeintlichen Drehkränze auf diesem sind mir jedoch völlig unbekannt. Die angestellten Vermutungen beruhen einzig auf meinem jobbedingtem Wissen...
Anbei eine Zeichnung zur Verdeutlichung was ich mit dem "Festsaugen" und der damit zusammenhängenden Fläche meine...
Beste Grüße,
Fischland-DiverAngehängte DateienKommentar
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...noch was zur Vedeutlichung...
für alle die sich unter dem Festsaugen nichts vorstellen können.
Wenn ihr ein Blatt Papier mit der gesamten Fläche auf eine nasse Scheibe packt, dann liegt das dort sehr sicher uns fest. Diese Phänomen nennt man auch Adhäsion und spricht dabei von der wirkenden Adhäsionskraft.
Packt man aber nur den Rand des Blattes auf die selbe nasse Scheibe, so würde dieses Blatt dort nicht sicher oder gar fest an Ort und Stelle bleiben. Der Grund ist, dass die Fläche geringer ist und somit auch die wirkende Adhäsionskraft geringer ist.
Dieses Beispiel lässt sich 1:1 auf die Problematik "Festsaugen" von Schwimmkörpern am Meeresgrund übertragen.
Grüße,
Fischland-DiverKommentar
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Ponton?
Das mit dem Festsaugen ist schon gut erklärt. Habe es am Schiffskörper während meiner Fahrenszeit selbst erlebt. Waren im Peenestrom leicht abgetriftet und im Uferschlamm fest. Zwei Schlepper und mehrere Stunden waren nötig, ehe wir wieder frei waren.
Ich kenne Pläne in der ehem. DDR, eine Binnenwasserstraße (künstlich gebaggert) zur Warnow (Elbe-Warnow, Überseehafen Rostock) herzustellen. Da gab es sogar Vorbereitungsarbeiten mit Binnenbaggern auf Pontons.
Wurde aber bald fallengelassen.
Aber das passt hier nicht zum Fundgebiet.
Jahrelang stand in den 60ern im McPomm damals noch Technik im Wald.Kommentar






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