Hallo,
da einige gut Informierte aus dem Raum Ratingen hier im Forum schreiben und auch das Panzerversuchsgelände in Ratingen- Lintorf auch schon thematisiert wurde,würde mich interessieren,ob schon jemand von dem angeblichen Panzerschießstand von Rheinmetall gehört hat,welcher unterirdisch von Düsseldorf/Ulmenstraße bis nach Ratingen/Felderhof,Grüner See verlief.
Weiß jemand,ob es diesen Schießstand wirklich gegeben hat?
Schönen Gruß,
sugambrer
"Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist, darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens."
Hallo Sugambrer,
gehört habe ich auch davon, aber diese Dimensionen erscheinen mir absurd. Das würde bedeuten das ein großer Teil von Düsseldorf-Rath unterkellert gewesen wäre. Hätte der Schießstand bis zum Felderhof gereicht, müßte er bei den Arbeiten für die A44 zum Vorschein gekommen sein.
Wo war denn dieses Versuchsgelände in Lintorf?
Vielleicht in dem Bereich zw. Breitscheider Weg, Friedrichs Glück und dem Krummenweg, wo heute auch Vodafone sitzt? Da ist doch auch ein Friedhof und ein recht exklusives Wohngebiet (mal abgesehen vom permanenten Lärm aus der aus der Luft und von den darum herumliegenden Straßen).
Oder ging dieses Gelände über den Breitscheider Weg noch weiter Richtung Norden?
Hallo Eric,
das Panzertestgelände in Lintorf ist hier glaube ich nicht gemeint. Rheinmetall soll unter seinem Düsseldorfer Werk einen unterirdischen Schießstand gehabt haben (und immer noch haben?) Das Gelände war/ist allerdings von einem anderen Mobilfunkbetreiber, nämlich E+ benutzt worden. Sugambrer meint, glaube ich, das Gebiet Ulmenstr./ Johannstr. in Derendorf.
Ich versuche, mir die Dimensionen mal grundsätzlich vorzustellen. Unterirdischer Scheißstand ok, aber für Panzer?
Wenn dort wirklich scharf geschossen werden soll, wie lang müsste der sein? Und was soll da für ein Kugelfang angebracht werden? Selbst wenn der Kugelfang aus 10 Meter dickem Beton besteht: Nach wieviel Schüssen wäre der durch? 10? 20?
Dann noch die Lüftung dazu, wobei die sicherlich das kleinste Problem des ganzen wäre.
Mal anregend
Markus
denn dat Leech do ahm Eng vun dämm Tunnel ess en....... Panoramatapet
(Wolfgang Niedecken)
wird denn mit nem panzer nur direkt beschossen?
wie sieht es mit balistischem schießen aus ???
wie "hoch" soll da ganze sein um diese reichweite zu gewähren?
ich halte es für n märchen - aber; frei nach toyota:
NICHTS IST UNS MÖÖÖÖGLICH ...
mfg. f.
mfg. f.
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Dieser Beitrag wurde schon 4711 mal editiert, zum letzten mal von Herr F. aus K. am 30.02.2014 12:79.
Wenn dort wirklich scharf geschossen werden soll, wie lang müsste der sein?
Kampfpanzer Leopard 2A4:
Hauptkampfentfernung: 1500 bis 2500 m
größte Kampfentfernung (mit Treffaussicht): 4000 m
Herstellerangaben gem. Firmen Wegmann bzw. Rheinmetall.
@Oelfuss:
Und wieder ein Gerücht auf den Punkt gebracht!
An manchen Gerüchten ist manchmal auch ein Fünkchen Wahrheit...
Ich habe selber während meiner aktiven Dienstzeit eine teilweise
verbunkerte und der ballistischen Flugbahn des Geschosses angepasste Test-Schießbahn zu sehen bekommen, allerdings nicht an einem
der in diesem Thread angesprochenen Orte, und nicht in einer der Hauptkampfentfernung vollständig entsprechenden Länge.
Man möge bedenken, dass es auf den BW-üblichen Panzerschiessbahnen auch keinen Kugelfang in dem Sinne gibt, daher gibt es halt auch dann die üblicherweise großzügig bemessenen Sciherheitsbereiche.
Viele Pz-Schießbahnen liegen einfach auch in Senken.
Marcus
Zuletzt geändert von MarcusCDe; 26.06.2004, 10:00.
„Mut ist oft Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht.“
Peter Ustinov
@Zasgar,
soviel ich weiß,soll dort so etwas wie eine letzte Kontrolle der Feuerrohre der Panzer vorgenommen worden sein.
Der angebliche Stollen soll eine Länge von ca. 3000m gehabt haben,und endete im ehemaligen Kiesabbaugebiet,dem heutigen Naherholungsgebiet "Grüner See" und "Silbersee".
Ich habe dies von einem betagten Düsseldorfer,dessen Vater bei der Fertigung(Zentrierung?) der Panzerkanonen bei Rheinmetall seiner Zeit beschäftigt war.
Was letztendlich dran ist,vermag ich nicht zu sagen,klingt schon ein wenig utopisch,hätte eine Anlage dieses Ausmaßes Sinn gemacht?
Schönen Gruß,
sugambrer
"Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist, darin erkennt der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens."
vielleicht war ja lediglich der Schiessplatz von dem die Panzer feuerten verbunkert bzw. unterirdisch. Daraus kann dann evtl. mangels genauer Erinnerung bzw. weil man etwas durcheinander bringt schon so eine Aussage entstehen. Das Zielgebiet kann ja 3000 m entfernt gelegen haben.
Ob dies Sinn machen würde bzw. ob die Bedrohung aus der Luft in Ratingen so gross war, dass man nicht mal mehr Panzer überirdisch einschiessen konnte weiss ich nciht genau.
Tja, musst Du wohl irgendwie geschlampert haben
Geloescht wurde er nicht. Er ist einfach nicht da
Kleiner Tip: Wenn Du dir online, egal ob hier oder anderswo, so umfangreiche Arbeit machst, sichere sie!
Mindestens ueber die Zwischenablage oder dauerhafter in eine einfache *.txt Datei. Dann kannst Du sie nach evtl. Problemen direkt wieder rekonstruieren...
Schoen´ Gruss
I would never want to be a member of a group whose symbol was a
guy nailed to two pieces of wood. ~ George Carlin ~
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