Was könnte das sein?
In Inneren gibt es einen 20 - 30 cm breiten Schacht (leider vollgemüllt) aus dem noch Reste von Stahlseilen ragen.
Insgesammt drei dieser Objekte findet man entlang eines Weges, der durch ein enges Bergtal führt. Am Ende dieses Tals ist ein Quarzit Steinbruch, in der Nähe befindet sich noch ein gesprengter Bunker. Das ganze Gebiet war wohl Anfang 1945 heiß umkämpft, (Brückenkopf über die Saar).
sieht mir auch wie ein "Kabelbrunnen" der Westwallfernsprechleitung aus. Ich kenne die allerding nur oben abgeschrägt. Naja andere Länder - andere Bauten.
Telefonverteilung stimmt eigentlich schon, mir hat man aber gesagt, daß es korrekt "Kabelsäule für das Festungsfernsprechnetz" heisst.
Die Dinger gibt's auch im Bereich der Neckar-Enz-Stellung fast wie Sand am Meer.
sieht mir auch wie ein "Kabelbrunnen" der Westwallfernsprechleitung aus. Ich kenne die allerding nur oben abgeschrägt. Naja andere Länder - andere Bauten.
Gruß
Eifelyeti
Nicht ganz, wenn ich Eifelyeti korrigieren darf...
Die Abgeschrägten sind Beobachter-Kleinanlagen
Dabei bot sie vermutlich einem sitzenden Soldaten Schutz, der feindliche Annäherungen melden sollte.
Der Stand hatte Fernmeldeanschluß von dem aus weitere Verbindungen ins umliegende Gelände gelegt werden konnten.
Einmal vom Feind entdeckt, hätten die dünnen Betonwände und die dünnen Stahlplatte der Decke nur Schutz vor Gewehr- oder MG-Feuer geboten.
(Aus: Der Westwall von Kleve bis Basel, Bettinger,Hansen, Lois)
Zuletzt geändert von flowcatcher; 21.11.2005, 18:31.
Die Abgeschrägten sind Beobachter-Kleinanlagen
Dabei bot sie vermutlich einem sitzenden Soldaten Schutz, der feindliche Annäherungen melden sollte.
Der Stand hatte Fernmeldeanschluß von dem aus weitere Verbindungen ins umliegende Gelände gelegt werden konnten.
Einmal vom Feind entdeckt, hätten die dünnen Betonwände und die dünnen Stahlplatte der Decke nur Schutz vor Gewehr- oder MG-Feuer geboten.
(Aus: Der Westwall von Kleve bis Basel, Bettinger,Hansen, Lois)
Hallo flowcatcher,
diese Quelle ist mir natürlich bekannt, bin da aber anderer Meinung. Die Herren müssten sich mal mit Mantel, Fernsprecher und Gewehr (also volle soldatische Ausrüstung) in die "Beobachter-Kleinanlagen" setzen - ach ja - und mit Brett (für das innerhalb der Anlage gar keine Auflage ist). Ein normales Erdloch war da sicherlich besser geeignet. Außerdem sind die Teile oftmals an Stellen, wo nix zu beobachten war. Vielleicht ist mal so ein Ding dafür genutzt wurden, ich denke aber, dass es dafür nicht gedacht war. Einen Fernsprecher konnte man dort sicherlich an die Leitung anklemmen.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß man sich in die mir bisher bekannten Dinger richtig reinsetzen kann.
Ausschließen will ich flowcatchers Möglichkeit natürlich nicht, vor allem wenn für den Zweck mißbraucht, aber ich würde sagen: Wenn Schlitze in den Rückwänden für die Montage-Holzleisten vorhanden sind, dann eher Kabelsäule und nicht Einmannbunker.
Hab hier auch schon mal so ein Teil gepostet. Muß allerdings gestehen, dass ich beim ersten mal auch wie der berühmte Ochs vorm Berg gestanden hab. Such mal im Archiv unter Kabelbrunnen.
Gruß,
Dirk
Glück auf,
Dirk
Suche alles zur Festung Saarlouis,vom Bau der Festung bis 1950
tja die Beobachter Thesen haben vermutlich alle den gleichen Hintergrund:
Im Buch der "Westwall von Kleve bis Basel" wird ein Kabelbrunnen von Sonja Wetzig als Beobachter bezeichnet. Dies ist definitiv falsch !!!!
Übrigens nicht der einzige Fehler von Frau Wetzig, auch in Ihren Podzun-Pallas Büchern tauchen viele Fehler und Ungenauigkeiten auf.
In den Unterlagen zu den Bauformen der Kabelbrunnen taucht diese abgeschrägte Variante als Kabelbrunnen auf.
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