
Baubeginn war Frühjahr 1939 und Ende des Jahres war er wohl voll einsatzfähig. Die unterirdische Anlage besteht aus zwei paralellen Stollen, die durch drei Querstollen miteinander verbunden sind. Er hat drei Eingänge sowie einen vorbereiteten Durchbruch zur Oberfläche. Die dort geplante Beobachtungskuppel wurde jedoch nicht mehr eingebaut, weil nach dem überraschend schnell beendeten Westfeldzug fast sämtliche Bauarbeiten am Westwall eingestellt wurden.
Nach dem Krieg wurde er in unbekannter Weise von den franz. Besatzungstruppen genutzt, Mitte der 80er-Jahre wurde die gesamte Inneneinrichtugn mit allen Zwichenwänden beseitigt - und seit ca 15 Jahren werden in den Gängen wohlschmeckende Champignons gezüchtet.
Bild 1: Eingang Süd - verschlossen
Bild 2: Eingang Mitte - der Pächter hat den Schlüssel
Bild 3: Eingang Nord - verschlossen
Bild 4: Mschinenraum für zwei Maschinensätze á 12 kVA (komplett abgebaut)
Bild 5: Kabelschacht im Maschinenraum




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