Drachenzähne bei Piesbach
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Drachenzähne bei Piesbach
Hallo liebe Westwallbegeisterte. Ich hab gerade eben noch ein paar Bilder von den Resten eines Kampfwagenhindernisses im Wald bei Piesbach entdeckt, die ich 2006 aufgenommen hatte. Die Qualität der Fotos ist nicht die beste, aber ich glaube, dass man durchaus was erkennen kann. Das Hindernis leidet auf der gesamten Länge unter Zahnausfall, von den "Drachenzähnen" fand ich keinen einzigen mehr, da wurde (warum auch immer, mitten im Wald?) jeder einzelne kleingeklopft und abgekarrt. Aber man kann noch schön die Betonfundamente erkennen, auf denen die Zähne damals gestaffelt standen. So sieht das Hindernis heute auf der gesamten Länge aus, ich bin es von Anfang bis Ende abgeschritten. Selbst da, wo die Höcker niemand gestört hätten, wurden sie fein säuberlich abgetragen
Zuletzt geändert von dirk ganster; 07.12.2007, 23:26.Glück auf,
Dirk
Suche alles zur Festung Saarlouis,vom Bau der Festung bis 1950Stichworte: - -
Grins...
...ok, er hat recht:
Zustand von September 2006
Wenn niemand dem Hindernis nen Zahnersatz spendiert hat, sieht es heute noch genauso aus...
Glück auf,
DirkGlück auf,
Dirk
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Die Höckerlinie verlief, grob beschrieben, zwischen dem schwer befestigten Litermont (Gemeinde Nalbach / Saar) und den schwer befestigten Höhen bei Saarwellingen parallel zur Saar. Sie sperrte auf diese Weise das Primstal (die Prims fließt bei Dillingen in die Saar) gegen schnelle Vorstösse der Franzosen mit Panzern. Die Höckerlinie wurde von einer Vielzahl von Bunkern überwacht und war mit Drahtsperren, Minenfeldern und nassen Kampfwagenhindernissen (heute Angelweiher) im Bereich Nalbach kombiniert. Vermutlich stiessen hier auch, bedingt durch das Gelände, zwei Verteidungsabschnitte aneinander, was eine besondere Sicherung nötig machte.
So schätze ich das zumindest ein. Bestimmt gibt es aber Experten im Forum, die das besser erklären können.
Am besten mal in Google earth auf das Saarland zoomen, dann Dillingen finden, dem Verlauf der Prims ostwärts bis Nalbach folgen. Dann befindet man sich zwischen dem Litermont (im Norden) und Saarwellingen (im Süden). Die Weiher bei Nalbach bilden dann die ungefähre Mitte des Hindernisses.
Bei Fragen einfach melden!
Glück auf,
DirkGlück auf,
Dirk
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Is doch gut erklärt-kann jeder was mit anfangen. Ob der Inhalt den Tatsachen entspricht, müssen die regionalen Leute entscheiden.
Mir gings ja nur darum, dass ja die Höcker nich umsonst oder sozusagen mit Bedacht ins Gelände gestellt wurden-jedenfalls die ich schon abgelaufen bin.bis dann gruß deproe
"Nicht kleckern, klotzen!"Kommentar
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Ich hab noch 2 Bilder von der Höckerlinie bei Piesbach, leider sind die Bilder recht schlecht, Akku war fast alle, aber besser schlecht als gar keine.
Gruss AndosDie härtse Droge sind Bahnübergänge, ein Zug und du bist wegKommentar
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Hallo Andos! Wann hast Du die Fotos gemacht? Meine Schwiegereltern wohnen in Piesbach und ich war da schon so oft spazieren und hab nach intakten Höckern gesucht...ohne Erfolg, nur noch die Fundamente. Im Nalbacher Stadtanzeiger war vor ca. 3 Jahren auch mal ein Luftbild anno 1940 abgebildet, es zeigte die Höckerlinie und einen Durchlass an einem Weg. Hatte den Beitrag damals ausgeschnitten und dann verlegt, wie sich das gehört;-)
Glück auf,
DirkGlück auf,
Dirk
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Noch zwei Bilder von 1940:Glück auf,
Dirk
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