U - Anlagen in Sand und Lehm möglich ?

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  • Wigbold
    Heerführer

    • 25.11.2000
    • 3670
    • 76829 Landau / Pfalz
    • OGF - L + W

    #1

    U - Anlagen in Sand und Lehm möglich ?

    Mal so rein als technische Frage :

    Wenn in einem Gebiet, in dem nur Sand und Lehm vorkommen, eine unterirdisches Bauwerk geplant war, kommt dann auch eine andere als die offene Bauweise in Frage ? Also Loch buddeln, Bauwerk erstellen und wieder zuschütten ?

    Zumal wenn sich das Bauwerk nur wenige Meter tief im Boden befinden soll. Und man ergänzend noch die Bautechniken zwischen 1500 und 1700 zugrunde legt...

    Ich kann mir da schlecht einen klassischen Stollenvortrieb vorstellen oder liege ich da falsch ?

    Grübelnderweise, Wigbold
    Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.

    Mark Twain



    ... weiter neue Wege gehen !
  • kallepirna
    Ritter


    • 05.11.2006
    • 468
    • Rothenburg O/L

    #2
    Da ich ja Betonfacharbeiter/Eisenbieger-Flechter gelernt habe und in meiner Lehre und danach nur Bunker im Sand etc. gebaut haben. Möchte ich behaupten es geht nur in offener Bauweise, alles andere wäre viel zu Aufwendig. Um die Baugrube zu Tarnen wurde meistens ein Tarnbauwerk(Halle) darüber gebaut. mfg.kallepirna
    mfg. kallepirna

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    • wobo
      Heerführer


      • 12.03.2013
      • 1192
      • Uelzen

      #3
      Zitat von Wigbold

      Zumal wenn sich das Bauwerk nur wenige Meter tief im Boden befinden soll. Und man ergänzend noch die Bautechniken zwischen 1500 und 1700 zugrunde legt...
      In der Zeit gab es meines Wissens noch keine Luftaufklärung, welchen Sinn sollte also eine Unterirdische Baustelle machen ...

      Gruß Wolf

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      • kallepirna
        Ritter


        • 05.11.2006
        • 468
        • Rothenburg O/L

        #4
        Er meinte ja die Methoden von 1500 und 1700, um mit diesen einen Bunker zu Bauen. Und nicht die Zeit um 1500 und 1700. Das mit dem Tarnbauwerk meinte ich ja wie es heute gemacht wird. Gut hätte ich auch weg lassen können. mfg.kallepirna
        mfg. kallepirna

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        • oliver.bohm
          Moderator

          • 20.11.2007
          • 8467
          • Hannover
          • SBL 10

          #5
          In Wietze/Celle wurde von 1920 bis 1963 wurde Erdöl auch im Untertagebau gewonnen..

          Das ist alles Sandboden.

          Sie haben dazu über Kopf angespitzte Bohlen in den Sand getrieben und den Sand drunter weg gegraben..

          Bevor die Spitzen der Bohlen wieder frei lagen , haben sie die Türstöcke gesetzt.


          (Eine sehr interessante Art, Öl zu fördern )

          Zumindest kann man im losen Boden so Gänge und Räume schaffen...

          Reiseführer Celle mit Touren, Sehenswürdigkeiten, Infos und Tipps.




          Besuch im Museum am besten mit nur Führung..!!
          Gruß Olli

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          • Wolfo
            Oberbootsmann
            Heerführer


            • 02.11.2006
            • 1466
            • Heiðabýr
            • Oculus

            #6
            Dito. in Dithmarschen in Schleswig-Holstein...


            Kein Berg zu tief!

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            • Wigbold
              Heerführer

              • 25.11.2000
              • 3670
              • 76829 Landau / Pfalz
              • OGF - L + W

              #7
              Hmm. Das waren aber wie bei Olivers Link größere Tiefen, oder ?

              Vermutenderweise, Wigbold
              Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
              Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.

              Mark Twain



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              • oliver.bohm
                Moderator

                • 20.11.2007
                • 8467
                • Hannover
                • SBL 10

                #8
                Das klappt auch in geringen Tiefen..
                Leider habe ich kein Schnittbild gefunden..
                Gruß Olli

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                • wobo
                  Heerführer


                  • 12.03.2013
                  • 1192
                  • Uelzen

                  #9
                  Zitat von Wigbold
                  Mal so rein als technische Frage :

                  Wenn in einem Gebiet, in dem nur Sand und Lehm vorkommen, eine unterirdisches Bauwerk geplant war, ...

                  Grübelnderweise, Wigbold
                  Was ist denn das große Geheimnis, weswegen du deine Frage so verschwommen stellst,
                  wäre es nicht für alle Beteiligten einfacher, du würdest eine konkrete Situation beschreiben
                  und man würde sich dann gemeinsam Gedanken machen, wie eine Lösung aussehen könnte ...

                  Gruß Wolf

                  Kommentar

                  • oliver.bohm
                    Moderator

                    • 20.11.2007
                    • 8467
                    • Hannover
                    • SBL 10

                    #10
                    Im Lehmboden ist es sogar noch einfacher...

                    Der hält ja fast von alleine..
                    Gruß Olli

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                    • Wigbold
                      Heerführer

                      • 25.11.2000
                      • 3670
                      • 76829 Landau / Pfalz
                      • OGF - L + W

                      #11
                      Zitat von wobo
                      Was ist denn das große Geheimnis, weswegen du deine Frage so verschwommen stellst,
                      wäre es nicht für alle Beteiligten einfacher, du würdest eine konkrete Situation beschreiben


                      Gruß Wobo
                      Nun, Wobo,

                      was fehlt Dir denn ? Die Koordinaten ? Die Farbe der Blumen dort ?

                      Ich hab wirklich beschrieben was Sache ist.

                      Es handelt sich um ein Gerücht, dem ich nachgehe: Ein unterirdisches Bauwerk, so ungefähr wohl wie ein Wein / Bierkeller, gemauert, wenige Meter tief in einem Boden der zuerst aus Sand und dann aus Lehm besteht. Erbaut irgendwann zwischen 1500 und 1700.

                      Wurde das üblicherweise in offener oder unterirdischer Bauweise errichtet ?

                      Gut, eins noch: Die Stelle ist nicht an einem Hang, sondern in flachem Gelände.

                      Du bist dran.

                      Ganzkonkreterweise, Wigbold
                      Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
                      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.

                      Mark Twain



                      ... weiter neue Wege gehen !

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                      • oliver.bohm
                        Moderator

                        • 20.11.2007
                        • 8467
                        • Hannover
                        • SBL 10

                        #12
                        Mit sehr viel Aufwand läßt sich sowas auch "heimlich" unter Tage bauen..

                        Aber in der Regel eher Loch auf , Bauwerk rein, und Erde drüber...

                        Das ließe sich dann per Grabungsschnitt (Wenn man es in etwa eingrenzen kann und Zugang zum Gelände hat) feststellen..


                        .
                        Gruß Olli

                        Kommentar

                        • Deistergeist
                          Moderator

                          • 24.11.2002
                          • 19710
                          • Barsinghausen am Deister

                          #13
                          Ich sehe da Wasser als Hauptproblem. Aber bei einem Bierkeller knapp unter der Erdoberfläche muss das nicht dramatisch sein.
                          "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

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                          • wobo
                            Heerführer


                            • 12.03.2013
                            • 1192
                            • Uelzen

                            #14
                            Zitat von Wigbold

                            Erbaut irgendwann zwischen 1500 und 1700.
                            Mit der Ansage, hätte User "Kalle..." (#2+4) sicher anders geantwortet und meine Frage steht immer noch,
                            warum mußte das Bauwerk unter "Ausschluss der Öffentlichkeit" errichtet werden ...

                            Ich denke, die werden das damals schon hinbekommen haben, wenn dann paar Leute bei drauf gegangen sind,
                            wurde es um diese Zeit eher sportlich gesehen...

                            Gruß Wolf

                            Kommentar

                            • Wigbold
                              Heerführer

                              • 25.11.2000
                              • 3670
                              • 76829 Landau / Pfalz
                              • OGF - L + W

                              #15
                              Zitat von wobo
                              ..meine Frage steht immer noch,
                              warum mußte das Bauwerk unter "Ausschluss der Öffentlichkeit" errichtet werden ...

                              Gruß Wolf
                              Das hab ich nie behauptet, ich weiß auch nicht ob das geheim gebaut werden mußte oder nicht.

                              Da aber keine Berge in der Nähe sind, Einsicht von oben also nicht möglich war, gehe ich jetzt mal einfach von offener Bauweise aus.
                              Die anderen genannten Verfahren scheinen mir um einiges aufwendiger, und sofern es damals nicht gute Gründe dafür gegeben hat, wählte man hoffentlich den einfacheren Weg.

                              Danke für die Antworten !

                              Vorgehensweiseplanenderweise, Wigbold
                              Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.
                              Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.

                              Mark Twain



                              ... weiter neue Wege gehen !

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