Bunker u. Schützengräben - Tarnputz
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was meinst du genau mit umgekehrt?
ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen,
… ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?
dr. koch - "1984" 😲 -
Beobachtungsstände waren idR. klein, meist für kleine Besatzung.
Kampfbunker waren gewöhnlich größer.
Bei Übungsanlagen ging es um die eigentliche Waffe. Da waren solche Sachen wie Ruheräume obsolet.Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??Kommentar
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Möcht das lose Trumm auf Bild 3 nicht nach Grafenwöhr (Museum)?
Im ernst: ein Betonbrocken mit Tarnschicht drauf wär ein interessantes Exponat. Liegt nirgends was rum?
Schöne Fotos und interessant das Ganze, danke für Zeigen.Kommentar
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Das "lose Trumm" dürfte 4-600 kg wiegen..
Und es liegt da ganz gut. Besser als zusammenhanglos in irgendeinem Museum.
Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??Kommentar
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Danke für die Lorbeeren.
Es war in (grauer) Vorzeit tatsächlich schon einmal angedacht, derartige Relikte (z. B. Bunkertüre) im Museum auszustellen (so mein Kenntnisstand). Warum man letztendlich von diesem Vorhaben abgelassen hat, weiß ich nicht. Im konkreten Fall gefällt mir die Bunkertüre "in situ" aber deutlich besser. Schließlich müsste man sie im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung thematisch einbinden, da sie sonst etwas verloren wirkt.
"Thematisch" einbinden bedeutet: mehr Exponate, mehr Informationen, mehr Ausstellungsfläche. Ich glaube, für die Militärausstellung wie sie momentan ist, fast etwas zu viel des Guten...
Gruß
S.Suche Heiligenanhänger aller Art. Bitte alles anbieten. Danke.Kommentar
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@ ghostwriter
Hier noch ein Bild das ich gefunden habe. Die Beobachtungskuppel ist "links hinten".
@ Sir Findalot
Ja - ein Stück Tarnputz im Museum wäre schon schön. Ist aber alles bombenfest u. keine offensichtlichen Abbrüche vorhanden. Mal schauen - vielleicht werde ich mich zur Dokumentation einzelner Bunker noch engagieren.Angehängte DateienSuche Heiligenanhänger aller Art. Bitte alles anbieten. Danke.Kommentar
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Dieser Tarnputz besteht aus Holzwolle, Zementmilch (ziemlich flüssig angemischter Zementmörtel) und grüner Farbe.
Mittlerweile bin ich fast schon selbst ein Fachmann in der Herstellung und dem Auftragen von Tarnputz.
Nachfolgend ein paar Belegfotos:
Bild 1: Kasematte mit Schartenplatte 7P7 und abgebröckeltem Tarnputz.
Bild 2: 7P7 Großaufnahme
Bild 3: Schartenplatte teilrestauriert und grundiert
Bild 4: Die selbe Schartenplatte restauriert mit Tarnputz (Farbabweichung noch feuchtigkeitsbedingt)
Bild 5: Abgebröckelter Tarnputz an Flügelmauer im Eingangshof
Bild 6-8: Während der Restaurierung
Bild 9-11: Nach der Restaurierung, farblich angepasst und wieder bepflanzt.Angehängte Dateien- Schartenplatte.jpg (206,0 KB, 34x aufgerufen)
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Zuletzt geändert von sledge; 10.01.2017, 07:20.__________________
Grüße sledge

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Brauchst Du originalen Tarnputz?
Wir haben bestimmt noch 2 oder 3 Kisten voll davon.__________________
Grüße sledge

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... es wäre total genial - und würde das Thema Tarnputz ideal ergänzen, wenn Du auch davon ein paar Bilder für unsere Bauschaffenden zeigen würdest.
Also von:
- die Kisten mit Material drin
oder eine Detailaufnahme der Zuschlagstoffe
Faserlänge etc.
- der Mischvorgang, Behälter, Maschine, Handbetrieb, das Mischungsverhältnis
- das händische Auftragen der Masse, die Ausformung
oder ein Video ...
Also das würde sicher nicht nur mich interessieren ...

Danke!!
Jörg
Anbei noch ein paar Bilder aus Mauerwald
Angehängte Dateien- RIMG0131-Mauerwald-010.jpg (214,2 KB, 34x aufgerufen)
- RIMG0138-Mauerwald-015.jpg (153,8 KB, 19x aufgerufen)
- RIMG0142-Mauerwald-020.jpg (152,0 KB, 18x aufgerufen)
- RIMG0169-Mauerwald-025.jpg (212,7 KB, 28x aufgerufen)
- RIMG0170-Mauerwald-030.jpg (230,0 KB, 18x aufgerufen)
- RIMG0174-Mauerwald-035.jpg (216,8 KB, 23x aufgerufen)
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar
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So, erst mal Danke für euer Lob!
Bilder von den Arbeiten könnte ein Vereinsmitglied gemacht haben, ich frag mal nach.
Ich hatte die Hände voll Tarnputzmasse, deshalb auch nix fotografiert.
Fotos von den Tarnputzkisten und der Holzwolle muss ich nachreichen. Das Zeug ist im Bunker eingelagert, zur Zeit ist es mir aus gesundheitlichen Gründen (Huf und Bänder kaputt) nicht möglich den Bunker aufzusuchen.
Vielleicht kann ich aber den ein oder anderen Kollegen dazu überreden vorab ein paar Fotos von dem Marterial zu machen, dazu muss aber leider der halbe Verpflegungsraum ausgeräumt werden (dummerweise steht das Zeug natürlich in der letzten Ecke).
Die zu restaurierenden Flächen müssen vorher gereinigt werden, loser Putz, Rost und Verunreinigungen entfernen.
Stahlteile wurden mit Penetriermittel und Grundierung in feldgrau vorbehandelt.
Auf Betonflächen wurde vorher Heißbitumen aufgebracht (das klebt wie die Hölle).
Angerührt wurde der Tarnputz von uns anfangs von Hand später mit elektrischem Quirl.
Die Holzwolle ist handelsübliche Holzwolle die man früher meist zum Verpacken und Auspolstern verwendete, heute wird da ja leider meist nur noch Styropor oder Luftpolsterfolie verwendet. Bei unserem örtlichen Weinhändler, auf Wertstoffhöfen und verschiedenen Entsorgungsbetrieben wurden wir glücklicherweise fündig und konnten uns noch einen kleinen Vorrat anlegen.
Man nehme dann also ein Behältnis (Eimer oder Speisbottich), füllt dieses zu 2/3 mit Holzwolle, der Rest wird mit handelsüblichem Mauer- und Verputzmörtel aufgefüllt. Wir haben auch recht gute Erfahrungen mit flexiblem Fliesenkleber gemacht (den kann man dazu mischen), haftet dann wesentlich besser. Bei Zugabe von Fliesenkleber braucht man allerdings mehr Farbe, denn der ist heller als Mörtel.
An Farbe muss man ausprobieren bis es etwa passt. Es kommt auch immer darauf an in wie weit der original Putz schon verblasst ist. Das ist an unserem Bauwerk sehr unterschiedlich.
Wir hatten von Feldgrau, Bronzegrün, Moosgrün, Erdbraun bis Schwarz alles dabei.
Gut durchmischen.
Konsistenz mit originalem Putz vergleichen. Gegebenfalls mehr Holzwolle oder Mörtel dazu mischen.
Wenn`s dann in etwa passt auf die Fläche aufwerfen und gegebenfalls von Hand verstreichen und nachbessern.
Früher wurde der Putz mit Betonpumpen aufgespritzt, bei unserem Bunker war die Firma Torkret aus dem Raum Trier beteiligt.
Weil wir keine Beton- oder Estrichpumpe zur Verfügung hatten, machten wir es halt von Hand.
Da der original Putz relativ dick aufgetragen wurde, empfiehlt es sich mehrere dünnere Schichten nacheinander aufzutragen. Also auftragen, trocknen lasen, nächste Schicht auftragen.
Das hat auch den Vorteil das man mit jeder Schicht den Farbton und die Konsistenz (wenn nötig) besser angleichen kann.
Hier mal noch ein paar Links zu unserer Arbeit:
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Zuletzt geändert von sledge; 11.01.2017, 06:59.__________________
Grüße sledge

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DANKE für die Info!!
ich warte dann sehnsüchtig auf die weiteren Bilder.
(... denn bei FB friste ich keine Minute meines Lebens ...
)
Gruß
jörgDie Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...
(Heiner Geißler)Kommentar







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