wir möchten uns hier kurz vorstellen:
ich bin der Alex, Ü-40, meine Frau Natalie 37, unsere Söhne Philipp 10, Samuel 9 und unser Golden Rettie Bruno sind ebenso wie viele andere hier dem Sondelfieber verfallen!
Wie viele ja wissen ist es in Deutschland nicht so einfach überall rumzusondeln (Eigentumsrechte, Genehmigungen etc.). Also alles in einem ein rechtlicher Spießroutenlauf, wie alles in unserem Land.
Vor 26 Jahren habe ich schon angefangen in Kairo oder viel mehr in der Wüste Sinai in einer alten Karawanenstadt nach Überbleibseln zu suchen. Dort liegen zum Beispiel, wenn man die Augen aufmacht, Gegenstände rum, die 1 bis 3000 Jahre alt sind.
Dort kann man mit einer Metallsonde recht wenig anfangen, denn es heißt Augen auf und suchen.
Ungefähr so: Zwei Stunden suchen und zehn Liter Wasser saufen!!!!
Auf das Sondeln hier in Deutschland bin ich gekommen, da unser Land, mal abgesehen von Kriegsrelikten, voll von verbuddelten Reichtümern ist.
Einige Familienangehörige von mir sagten mir, daß sie im ersten und zweiten Weltkrieg Sachen vergraben haben, wo sie heute gar nicht mehr wissen, wo genau.
An alle die was finden wollen ein großer Tipp: Immer die Alten fragen solange sie noch vorhanden sind!
Interessant sind zum Beispiel alte Grenzübergänge (ohne nicht vorhandene Schilder und Schranken), Handelswege inkl. der nahe laufenden Flüsse, denn wo Wasser ist haben sich auch zu damaligen Zeiten die meisten Menschen aufgehalten.
Kleiner Themenwechsel: In den USA erfreut sich das Sondeln großer Beliebtheit, soweit ich weiß über 80.000 Anhänger.
Wer natürlich Strandgut finden möchte sollte sich an Baggerseen begeben oder an die Ost- und Nordseestrände zum Ende der Saison.
Meine Schwiegereltern waren in Thailand. Nachdem wir ihnen erzählt haben, daß wir dem Sondelfieber verfallen sind, erzählten sie uns, daß sie sich in diesem Moment daran zurück erinnern, daß in Thailand eine ganze Truppe von Sondelgängern bei Sonnenuntergang am Strand unterwegs war.
Ist ja auch sonnenklar, daß vollkommen besoffene Touris, mal abgesehen von den Nüchternen, ihren teuren Schmuck, Geld etc. am Strand verlieren.
Man kann z.B. mit dem Auto nach Spanien fahren (Landweg) und es wäre ja schon etwas kompliziert viele gefundene Sachen dem Zoll zu präsentieren
(An- und Abreise mit dem Flugzeug).
Die meisten Landweggänger werden auf Drogen-, Alkohol- und Zigarettenschmuggel untersucht.
Wie gesagt, das Sondeln ist halt immer ein Spießroutenlauf zwischen legal und illegal.
Wir haben selber einen Garrett ACE 250. Dieses Gerät hat seine Vor- und Nachteile, mal abgesehen davon habe ich übersehen, daß es auf US-Münzen ausgelegt ist und nicht auf Euro bzw. Centmünzen.
Aber ansonsten im Großen und Ganzen ein gutes Einsteigermodell. Fällt auf jeden Fall durch seine gelbe Farbe schon von weitem auf!
So, nun hören wir mal auf, denn wir wollten uns ja nur kurz vorstellen.....
Wir kommen aus NRW, Leverkusen-Opladen.
Viele, liebe Grüße
Alex und Familie










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