ich bin schon seit dem Frühjahr 2012 angemeldet, habe bisher unhöflicherweise aber nur mitgelesen. Um eine vielleicht etwas aktivere Zeit einzuläuten, möchte ich meine Vorstellung nachholen.
Ich bin 24, studiere Geschichte an der Universität Bremen und bin seit dem Jahr 2011 in einer kleinen niedersächsischen Gemeinde zwischen Bremen und Hannover mit dem Metalldetektor unterwegs. Fast ebenso lang bin ich im Besitz einer Nachforschungsgenehmigung. Ich bin zum studieren in die Hansestadt gezogen, eigentlich komme ich aus einem Dorf direkt am Limes, die unvermeidbare Konfrontation mit der Vergangenheit hat bei mir scheinbar "bleibende Schäden" hinterlassen ...

Der für mich wesentliche Beitrag, den Sondengänger leisten können, liegt nicht im Entdecken sensationeller Belege der menschlichen Kultur – sondern im Wecken des Bewusstseins, dass Denkmalschutz nicht nur lästige Auflagen bei der Restaurierung einer alten Hofstelle oder das Ausgraben kunstvoller Goldschmiedearbeit aus der Bronzezeit bedeutet, sondern jeden Quadratmeter vor der Haustür eines jeden betreffen kann. In meinem Dorf bin ich der erste, der mit einem Metalldetektor über die Felder geht und bin bislang nur auf positive bis überschwängliche Resonanz gestoßen.
Soweit zu mir!






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