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  • DEHDO

    #1

    Vorstellung

    Hallo Forumsteilnehmer,

    bin neu und möchte mich kurz vorstellen.
    Wohne im Raum München/Augsburg und bin immer auf der Suche nach allem was geflogen ist (II. Weltkrieg).
    So suche ich nach Flugzeugteilen und auch nach noch immer vermissten Piloten, im Besonderen suche ich nach Oberst Lützow, der am 24.4.45 mit einer Me 262 einen Bomberschwarm angriff und seitdem als vermisst gilt.
    Also dann auf gute Diskussionen.
    DEHDO
  • Husar
    Landesfürst

    • 07.11.2000
    • 754

    #2
    Die ermittelbaren Fakten sehen so aus:
    Am 24. April 1945 griffen B-26 Marauder der 17BG, 1st. TAF (Provisional) Wehrmachtseinrichtungen bei Schwabmünchen an.
    (Vormittags) Oberst Lützow dürfte einen Luftsieg über die B-26C 42-107729 "Stud Duck" erzielt haben. (mit R4M Raketen) Es gab einen Überlebenden der B-26, nämlich Engineer Gunner S/Sgt. Eduard F. Truver, er wurde aus der Maschine geschleudert, als die Raketen die B-26 zum Absturz brachten. Die B-26 schlug bei Babenhausen/Memmingen auf. Eine weitere B-26 der 17BG dürfte auf das Konto von Feldwebel Otto Kammerdiener gehen, deutsche Verluste sprechen von einem namentlich nicht erfaßten Oberfähnrich.
    Am Nachmittag griffen B-26 der 344th BG, 9th Airforce, wiederum Ziele im Raum Schwabmünchen an. (Im April 45 hatte der JV 44 es fast ausschließlich mit B-26, A-26 und A-20 der 9th Airforce zu tun). Beim Angriff auf die "Marauder" ging Oberst Lützow verloren.
    Mitarbeiter der Firma Messerschmitt, welche in Donauwörth ausgelagert waren, berichteten von einem Absturz einer Me 262 in die Stadt, genauer im Bereich der Sternschanzenstrasse - Kalvarienberg, einem unbebauten Gelände. Diese Meldung wurde dem Landratsamt gemacht, eine weitergehende Nachricht wurde allerdings wohl nicht veranlaßt. Donauwörth wurde am 19. und 21. April 1945 durch die US-Airforce angegriffen, ein großer Teil der Bevölkerung hatte danach die Stadt verlassen, so daß es fast keine Zeugen für den Absturz (außer den o. g.) gibt.
    Die B-26 hatten Begleitschutz durch P-47 der 365FG, 388FS welche zu diese Zeitpunkt auf dem Flugplatz Fritzlar bei Kassel lagen. Zwei Piloten, Captian Jerryy G. Mast und 2./Ltn. William H. Myers meldeten gegen 15.25h den gemeinsamen Abschuß einer einzelnen Me 262 bei T-6002 (das ist der Raum Schrobenhausen).Beide meldeten übereinstimmend in ihrem PER, daß die Me 262 am Boden mit Aufschlagbrand aufschlug. Leider konnten die Gun-Camerafilme bis dato nicht aufgefunden werden. Beiden wurden je ein halber Abschuß anerkannt. Die Gruppe meldete drei weitere Me 262 als beschädigt, ebenfalls im Raum T-6002.

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