Grüße aus dem schönen Chiemgau
Schwarzer Stein
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Schwarzer Stein
Hallo habe heute beim spazieren gehen einer merkwürdigen Stein gefunden. Der Stein ist glasartig und hatt einige metallische und weise Einschlüsse um die rot bräunliche durchsichtige stellen sind. Die Abbrüche sind Halbkreisförmig und so wie es aussieht waren sie mal ziemlich scharf. Ich würde mich freuen wenn mir jemand sagen kann was das sein könnte.
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Sieht eher nach Teerklumpen vom Strand aus...
Gib mir genügend Schubkraft und ich bringe dir ein Klavier zum fliegen.Kommentar
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sehr spannend, wie die meinungen auseinander gehen!?
ich lasse mir nicht in meinem gehirn rumwühlen,
… ich lasse mir nicht meine kleine show stehlen!?
dr. koch - "1984" 😲Kommentar
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Hochofenschlacke.
Wurde lange Zeit für ziemlich alle möglichen Bauvorhaben benutzt, grad Gartenhausbauer etc. nahmen sowas gern und oft und auf den Wegen lag das auch rum-sprich, als Abfall wurde das Zeug gern überall per Verkauf als Füllmaterial entsorgt wo es nur ging.
Trotzdem lohnt es sich festzustellen, obs nicht doch Obsidian ist.Die Sprenkel im 4. Bild deuten darauf hin.Kommentar
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Nur per Bild ist das aber schon schwierig.
Also ich tendiere zu Obsidian - oder Glas. Wobei Obsidian ja eigentlich auch nix anderes als Glas ist.
Gegen Schlacke spricht m.E. der "Muschelbruch" - s. Bild 1. So sehen die bei mir irgendwo rumliegenden Abfälle aus der Glasbläserei auch aus. Und eben Obsidian*.
Gruß Zappo
*Wobei ich den ein wenig großformatiger kenne
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Das schwarze Fundstück ist ein Stück Hochofenschlacke aus der Eisenverhüttung. Die muschelige Bruchfläche weist auf ein Silikat mit Mohs-Härte 7 hin. Die kleinen kugeligen Einschlüsse bestehen aus Eisen. das in frühereren Zeiten auch gewonnen wurde. Man hat die Eisenschlacken gepocht und die Eisenanteile als sog. 'Wascheisen' weiterverwendet.
Im Chiemgau waren einige Eisenwerke in Betrieb, so z. B. wird die ehemalige Maximilianshütte in Bergen heute als Museum präsentiert. Weiters gab es in Aschau/Priental und in Achthal-Hammerau Eisengewinnung.
Über die Eisenindustrie im Chiemgau gibt es in der Reihe 'Chronik Aschau' Bd. 5,
1998, eine umfangreiche Veröffentlichung (279 S.) von Barbara Rawitzer.
Glückauf!
BiblioKommentar
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Vielen dank für eure Hilfe hab den Stein einem befreundeten Goldschmied gezeigt er wollte ihn nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Er meinte es könnte vllt doch ein obsidian sein aber evtl auch doch nur schlacke und selbst wenn ich werd ihn trotzdem behalten find ihn nach wie vor faszinierend
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