Am bösen Ende des Laufs ein "Mündungsfeuerdämpfer"?
Was genau ist das für ein Gewehr?
Einklappen
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Keine Ahnung
aber eins kann ich dir mit Sicherheit sagen:
es ist ein waffenrelevantes Teil und somit verbotener Gegenstand.
Verrostet??? Das ist dem Gesetzgeber egal !!!
Besonders schlau, dann auch noch scharfe Patronen daneben zu legen
Das Selbe gilt übrigens wahrscheinlich auch für die Pistole (Abzugsvorrichtung im Griff) soweit ich das auf dem Minibild erkennen kann.
clausVertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit! -
Hallo,
mich würde mal interessieren, ob ein nachweisbarer Fall bekannt ist, in dem ein Finder eines wie in diesem Falle restlos verrosteten und absolut gebrauchsuntauglichen Gewehres (oder ähnlicher Gegenstand) aufgrund der Gesetzeslage belangt wurde und falls ja, mit welchen Sanktionen.
Hintergrund meiner Frage: Gesetze legen Strafrahmen fest, aber können kein Urteil fällen. Urteile fällen immer noch Richter, nicht der Gesetzgeber, und das ist gut so
Auch wenn manchmal Zweifel aufkommen, aber auch Richter sind der Logik verpflichtet. Die Logik sagt, das ein solches Gewehr nichts weiter als Schrott ist. Die Gesetzeslage sagt aber, das ein solches Gewehr --- ein Gewehr ist.
Würde mich daher mal interessieren, ob ein Fall bekannt ist, in dem jemand wegen eines solchen absoluten "Schrottgegenstandes" verknackt wurde (z. B. Geldstrafe), oder ob man sich in solchen Fällen lediglich mit Einziehung des Gegenstandes zufrieden gibt.
Oder sollte es etwa sein, das die Rechtsprechung in solchen Fällen von absoluten "Schrottgegenständen" schlicht und einfach keinen Handlungsbedarf sieht? Ich weiß es nicht.
wüstungKommentar
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ich auch nicht.Zitat von wüstung... Oder sollte es etwa sein, das die Rechtsprechung in solchen Fällen von absoluten "Schrottgegenständen" schlicht und einfach keinen Handlungsbedarf sieht? Ich weiß es nicht.
wüstung
Aber hier geht es doch um die Identifizierung eines Gewehrs.
(von dem ich lediglich festgestellt habe, dass es, laut geltender Gesetzeslage, zu den verbotenen Gegenständen zählt)
Deine Frage können wir gerne in einem anderen Thema diskutieren
clausVertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!Kommentar
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ja, ja... ich vergas. In dem Thread, wo ich von dem Fund erwähnte. Mit dem Foto, habe ich ganz deutlich darauf hingewiesen, dass diese gemeinen Dinger fachgerecht entsorgt worden sind! Das tue ich dann hiermit auch hier noch einmal.Liebe Grüße und gut Fund,
PeppyKommentar
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Hi,
das Gewehr ist ein bisschen schwieriger als die Pistole, ich versuch trotzdem mal.
Zuerst, die seitliche Öffnung ist kein Magazinschacht. An dieser Stelle haben viele deutsche Karabinermodelle eine Öffnung, vermutlich zur Gewichtsersparnis. Die Patronen werden hier von oben in den Patronenschacht gedrückt. Dann glaube ich das es sich bei dem Rostklumpen am Laufende eher um den Aufbau für das Korn als um einen Mündungsfeuerdämpfer handelt. Also ein Modell bei dem die Kornmontage mit einem Ring um den Lauf gelöst worden ist.
Mein Tipp (ins blaue ohne genauere Betrachtung): irgend eine 98er Abart, vielleicht einer aus der sehr undefinierten Familie der Volkssturmkarabiner, ohne Verschluß. Das würde auch zum fehlenden Schlitten bei der PPK passen. Noch ein Link zum stöbern http://home.arcor.de/gssw1997/start3.htm .
Gruß,
TankyKommentar
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Ich denke mal wenn der Gesetzgeber stark verrostete Gewehrläufe etc. die aus Bodenfunden stammen legalisieren würde hätten wir ein Gratwanderungsproblem.Zitat von wüstungHallo,
mich würde mal interessieren, ob ein nachweisbarer Fall bekannt ist, in dem ein Finder eines wie in diesem Falle restlos verrosteten und absolut gebrauchsuntauglichen Gewehres (oder ähnlicher Gegenstand) aufgrund der Gesetzeslage belangt wurde und falls ja, mit welchen Sanktionen.
wüstung
Bis zu welchem Grad der Verrostung ist ein Gewehr als Waffe brauchbar und wann nicht mehr??
So wie es jetzt geregelt ist sind doch die Grenzen ganz klar gesetzt.
Auch wenn es vielen nicht ganz schmeckt, mich einbezogen.
Gruß
matthiasGlück Auf!
MatthiasKommentar
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yep..............
Es steht nirgends das sich die Fundstücke in unseren Besitz befinden!!!:effe
Entsorgung=Bei der Polizei gemeldet und abgegeben , war kein AKT , haben sich die Perso.daten notiert sonst nichts(kann Ich nur jeden empfehlen sowas zu MELDEN)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vielleicht können jetzt die unruhigen Geister besser schlafen !!!!!!!!!!
Wäre schön wenn einer zum Gewehr eine Idee(herkunft,alter) hätte!!!!
Kommentar
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Bei dem Gewehr könnte es sich evtl. um eine dänisches Gewehr Modell 98 (Krag-Joergensen) handel. Bin mir aber nicht 100% sicher.Suche für meine Sammlung nach Deutschen Orden & Ehrenzeichen von 1914-1945. Weiterhin alles militärische über meine Heimatstadt Bad Lauterberg, sowie alles über die Rüstungsbetriebe Schickert und Metallwerke Odertal. Bitte alles anbieten!Kommentar
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Es ist ein Krag-Jorgensen. Allerdings nicht das Model 98, sondern das Model 89.
Das Gewehr wurde von den Herren Krag & Jorgensen entwickelt und ab 1889 gebaut. Die Waffe besaß einen Drehzylinderverschluß.
Die große Besonderheit dieser Knispel ist das Magazin. Es hat eine horizontale Lage, in das die Patronen nicht wie gewohnt von oben, sondern von der rechten Seite aus eingelegt wurden. Die Waffe wurde in beiden Weltkriegen eingesetzt.
Gruß
die HülseWer einen Misserfolg nur als kleinen Umweg betrachtet, verliert nie sein Ziel aus den Augen.Kommentar
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Bei uns in Köln braucht man keine Polizei und Personalien, der KMRD holt das Zeug und fertig. Erst heute wieder probiert, ca. 50 schuß Übungsmuni, schon fast durch...Zitat von dirk rederEs steht nirgends das sich die Fundstücke in unseren Besitz befinden!!!:effe
Entsorgung=Bei der Polizei gemeldet und abgegeben , war kein AKT , haben sich die Perso.daten notiert sonst nichts(kann Ich nur jeden empfehlen sowas zu MELDEN)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vielleicht können jetzt die unruhigen Geister besser schlafen !!!!!!!!!!
Wäre schön wenn einer zum Gewehr eine Idee(herkunft,alter) hätte!!!!
Gruß Alex
Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig. Woddy Allen
यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेनKommentar
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Krag-Jorgesen, höre ich das erste mal, aber man lernt ja immer wieder dazu. Von wem in beiden Weltkriegen eingesetzt?Zitat von HülseEs ist ein Krag-Jorgensen. Allerdings nicht das Model 98, sondern das Model 89.
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Gruß
die Hülse
Gruß TankyKommentar
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Die KJ - Repetiergewehre gehörten zur dänischen und norwegischen Ausrüstung in beiden Kriegen.Zitat von tankyKrag-Jorgesen, höre ich das erste mal, aber man lernt ja immer wieder dazu. Von wem in beiden Weltkriegen eingesetzt?
Gruß Tanky
Gruß
HülseWer einen Misserfolg nur als kleinen Umweg betrachtet, verliert nie sein Ziel aus den Augen.Kommentar
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Also vielleicht eine Beutewaffe der Deutschen Soldaten. Sie muss jedenfalls ganz kurz vor Schluss des Krieges dort verloren gegangen sein. Etwa in der Zeit von März bis April 45. Zu der Zeit fanden in unserem Raum die letzten Kampfhandlungen statt.Liebe Grüße und gut Fund,
PeppyKommentar
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Tendiere eher auf Volkssturm. Denen drückte man alles in die Hand was da war und peng machen konnte. Manche hatten nur ein paar Mumpeln zum verschießen. Beutewaffen wurden hier gerne benutzt.Manche bekamen teilweise gar keine Schußwaffe mehr ab und latschten mit n'er Panzerfaust o.ä. los. Die Organisation der Ausrüstung des VS unterstand, so glaube ich zumindestens, den Gauleitern und den tieferen Ebenen wie Kreisleitung ect.Zitat von derpeppyAlso vielleicht eine Beutewaffe der Deutschen Soldaten. Sie muss jedenfalls ganz kurz vor Schluss des Krieges dort verloren gegangen sein. Etwa in der Zeit von März bis April 45. Zu der Zeit fanden in unserem Raum die letzten Kampfhandlungen statt.
Je nachdem wie tüchtig die Kollegen im Organisieren waren, war auch die Ausrüstung beschaffen.
MfG UweKommentar



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