Schatzfund in Scheune - ein Backofen der größeren Art ...

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  • Sorgnix
    Admin

    • 30.05.2000
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    • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

    #1

    Schatzfund in Scheune - ein Backofen der größeren Art ...

    ... neulich durften Kamerad Bohm und ich in einem alten Fachwerkhaus wandeln.
    Besitzer vor kurzem verstorben - die ganze Hütte steht leer, sucht einen Liebhaber.
    Ich bin aktuell dabei, den ganzen Bau zu dokumentieren. Per Bild und Film.
    Aus dem Bau kann man mehrere Abende mit Vorträgen füllen ...
    Vielleicht kommt da ja noch mehr ...

    Als erstes:
    Meine Mutter hat nach dem Krieg in dem Haus ihre Kindheit verbracht. Erzählte von
    diesem und jenem. Gestern hab ich sie mit ihrem Bruder zusammen durchs Haus geführt
    - da kam einiges zutage, was längst vergessen war ...
    Sie erzählte mir vor Jahren schon von einem Backofen in der Waschküche.
    Ich meinte immer, es wäre einer aus Stein. Gemauert aus Ziegeln ...

    Denkste.
    Allein um mit Kollegen Bohm in den Raum zu kommen war schon ein Abenteuer ...
    Vor Spinnen darf man in dem Bau keine Angst haben. Bienen dazu ...
    Andere Kriechtiere ignorierten wir eifrig.

    Und dann, auf den zweiten Blick erspähte ich ihn. Ein RIESENteil ...
    Schwarz wie die Nacht - Stahl, Gußeisen.
    Im Ofen alles mit Zeitungen vollgestopft. Das Gestell mit Gußrädern. Zumindest hinten.
    Komplett war er gar nicht anzuschaun, weil irgendwo immer was davor, dazwischen,
    darauf lag ...
    Aber auf den ersten Blick SEHENSWERT!!

    Eine Ofentür, wie man sie sich als Deko an der Wand schon immer gewünscht hat ...

    Dazu nun auch Fragen:
    • Gibt´s was zu dem Modell im Netz??
    • Ist zu der Firma was zu finden??
    • Wie alt könnte der Ofen sein??
    • Ist sowas "sammelwürdig"??
    • Gibt es gar einen Markt dafür - sprich Preis???

    Fragen über Fragen ... - auf die erste Suche gestern fand ich nichts.
    Natürlich möchte ich den Ofen sichern. Aber der Platz ...
    Vielleicht irgendwo im Dorf unterbringen. Einen historischen (nachgebauten)
    Backofen haben wir. Wird 1 x im Monat angeheizt. Vielleicht kann die Dorfgemeinschaft
    den auch noch unterbringen.
    ... ansonsten wird das der mobile Pizza-Ofen von SDE

    => Sehet selbst!
    Mehr Bilder gibt es vorerst nicht. Es war auf dem Hausmarathon nur ein kurzer Moment,
    der an Zeit für diesen Raum war ...


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Willi_1.jpg Ansichten: 0 Größe: 161,2 KB ID: 2119547 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Willi_2.jpg Ansichten: 0 Größe: 136,0 KB ID: 2119548
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Willi_3.jpg
Ansichten: 24
Größe: 108,6 KB
ID: 2119549

    letzteres Bild zeigt die Tür, durch die wir uns in den Raum kämpfen mußten.
    von draußen sah es nicht unbedingt einladender aus ...


    Gruß

    .
    Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
    zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

    (Heiner Geißler)
  • U.R.
    Heerführer


    • 15.01.2006
    • 6535
    • Niedersachsen
    • der gesiebte Sinn ;-)

    #2
    N`abend!
    Habe ersteinmal das gefunden: Bekannte Betriebe in Gera (Stand um 1900)
    1. Maschinenfabrik und Eisengießerei (ehemals „Union“): Einer der größten Betriebe im Norden Geras. Achten Sie auf den Schriftzug „Union Gera“ oder verschlungene Buchstaben wie „U“ und „G“.
    2. Eisengießerei und Maschinenfabrik Moritz Jahr: Bekannt für hochwertige Gussarbeiten. Mögliche Marke: Ein markantes „M.J.G.“ oder der volle Name im Guss.
    3. Hermann Ulrici: Ein bedeutender Hersteller für Heizungsanlagen und Gusskomponenten in der Gründerzeit.
    4. Hermann Jauch: Spezialisiert auf Metallwaren und Gussartikel für den Hausgebrauch.
    Wo finden Sie die Marke?
    • Sichtbereich: Oft zentral auf der Ofentür oder der Frontplatte als Relief.
    • Versteckte Stellen: Auf der Innenseite der Klappen oder auf der Bodenplatte.
    • Rückseite: Dort befinden sich oft die Gießereimarken (Foundry Marks), die das Werkstück wie einen „Fingerabdruck“ kennzeichnen.
    Für eine genaue Identifizierung können Sie sich an die Geraer Ofenbauergenossenschaft eG wenden, die seit 1929 die Tradition vor Ort pflegt und Expertise zur Sanierung historischer Öfen besitzt.
    Können Sie eine bestimmte Form (z.B. einen Buchstaben oder ein Symbol) auf Ihrem Ofen erkennen?

    2. Antike Gussöfen aus dieser Epoche (ca. 1890–1910) sind heute begehrte Sammlerstücke, da sie den Übergang vom handwerklichen zum industriellen Design widerspiegeln.

    Scheint ja ein ganz seltenes Stück zu sein...
    Mehr habe ich nicht gefunden....
    Der sicherste Weg Geld zu verbrennen ist,......Kohle davon zu kaufen!

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