Erkennungsmarke 1 WK

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • WAG
    Ratsherr


    • 17.11.2014
    • 284
    • Belarus

    #1

    Erkennungsmarke 1 WK

    Guten Tag,

    ist Jemand im Stande diese Marke zu "Ubersetzen"?
    Etwas schwierig mit diesem "Feld-Rekruten Depot............."

    Danke.

    Gruss
    Andrei
    Angehängte Dateien
  • Zardoz
    Heerführer


    • 27.02.2004
    • 4171
    • Hasufurth
    • 6.Sinn

    #2
    Das Feldrekrutendepot des Generalkommandos zur besonderen Verfügung (G.K. zbV) 55 war eine
    Ausbildungseinrichtung des Deutschen Heeres während des Ersten Weltkriegs.
    Hier die 1. Kompanie.

    Es war dem Generalkommando zbV 55 unterstellt, einem Großverband, der 1916 aufgestellt wurde und oft als Abschnitt Kowel (im Osten) fungierte.

    Feldrekrutendepots dienten dazu, frische Soldaten (Rekruten) nahe an der Front auszubilden und auf den Einsatz in den Kampfeinheiten vorzubereiten, bevor sie zu ihren Regimentern stießen.

    Feldpostbelege belegen die Existenz dieser Einheit im Jahr 1917 (spezifisch April bis Juli 1917).

    Im Frühjahr 1917 befand sich der Verband im Osten, oft im Bereich um Kowel (heutige Ukraine).

    Gruß
    Zardoz
    Das Dilemma der Menschheit ist, dass die Idioten so selbstsicher und die Intelligenten so voller Zweifel sind. (Oscar Wilde)

    Kommentar

    • Zardoz
      Heerführer


      • 27.02.2004
      • 4171
      • Hasufurth
      • 6.Sinn

      #3
      Der durchgestrichene Truppenteil....

      Das Landsturm-Infanterie-Bataillon Schlettstadt (oft Teil des XIV. Armeekorps)
      wurde im Ersten Weltkrieg aus älteren Jahrgängen für Wachaufgaben und den Grenzschutz aufgestellt. Es gehörte zur Struktur der 334 planmäßigen Landsturm-Bataillone, die bei Kriegsbeginn 1914 mobilisiert wurden, um die Heimatfront zu sichern.

      Ursprünglich für Sicherungsaufgaben, Wachdienste im Hinterland oder im besetzten Elsaß/Lothringen vorgesehen.

      Landsturmeinheiten bestanden aus Männern, die nicht mehr in der aktiven Armee oder Reserve dienten, oft bis zum 42. Lebensjahr oder älter.

      Bataillone im XIV. Armeekorps (wie Schlettstadt) waren im oberrheinischen Raum/Südbaden stationiert.

      Viele dieser Bataillone wurden später im Krieg umgegliedert oder in Landwehr-Regimenter integriert, um an die Front zu gehen.

      Schlettstadt (heute Sélestat) war eine wichtige Garnisonsstadt im Reichsland Elsaß-Lothringen.

      Gruß
      Zardoz


      Das Dilemma der Menschheit ist, dass die Idioten so selbstsicher und die Intelligenten so voller Zweifel sind. (Oscar Wilde)

      Kommentar

      • WAG
        Ratsherr


        • 17.11.2014
        • 284
        • Belarus

        #4
        Zardoz,!!! Wunderschoen! Vielen Danke fuer deine Unterstzung.

        Zitat von Zardoz
        Das Feldrekrutendepot des Generalkommandos zur besonderen Verfügung (G.K. zbV) 55 war eine
        Ausbildungseinrichtung des Deutschen Heeres während des Ersten Weltkriegs.
        Hier die 1. Kompanie.

        Es war dem Generalkommando zbV 55 unterstellt, einem Großverband, der 1916 aufgestellt wurde und oft als Abschnitt Kowel (im Osten) fungierte.

        Feldrekrutendepots dienten dazu, frische Soldaten (Rekruten) nahe an der Front auszubilden und auf den Einsatz in den Kampfeinheiten vorzubereiten, bevor sie zu ihren Regimentern stießen.

        Feldpostbelege belegen die Existenz dieser Einheit im Jahr 1917 (spezifisch April bis Juli 1917).

        Im Frühjahr 1917 befand sich der Verband im Osten, oft im Bereich um Kowel (heutige Ukraine).

        Gruß
        Zardoz

        Kommentar

        • WAG
          Ratsherr


          • 17.11.2014
          • 284
          • Belarus

          #5
          Eigentlich der Temin/Begriff "Generalkommendo". Ist es Korps-Stab oder etwas anders?

          Kommentar

          • Zardoz
            Heerführer


            • 27.02.2004
            • 4171
            • Hasufurth
            • 6.Sinn

            #6
            Generalkommando
            war die
            oberste Kommando- und Verwaltungsbehörde eines Armeekorps, bestehend aus dem Kommandierenden General und seinem Stab. In Friedenszeiten zuständig für Verwaltung und Ausbildung, führte es im Krieg das Korps an der Front. Bei Mobilmachung übernahm ein „Stellvertretendes Generalkommando“ die territorialen Aufgaben im Wehrkreis.
            Es fungierte als Führungsebene zwischen Divisionen und Armeeoberkommando.
            Also Korps Ebene.


            Generalkommandos z. b. V. (zur besonderen Verwendung): Reine Kommandostellen im Ersten Weltkrieg, denen Einheiten je nach Bedarf zugeordnet wurden.

            Gruß
            Zardoz


            Das Dilemma der Menschheit ist, dass die Idioten so selbstsicher und die Intelligenten so voller Zweifel sind. (Oscar Wilde)

            Kommentar

            • WAG
              Ratsherr


              • 17.11.2014
              • 284
              • Belarus

              #7
              Danke fur die Erklarung

              Kommentar

              Lädt...