Alter Lauf, Büchse oder sowas

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  • alexanderb0_3
    Ritter


    • 26.12.2006
    • 314
    • Baden-Württemberg
    • Fisher F45, Augen, Ohren....

    #1

    Alter Lauf, Büchse oder sowas

    Hallo zusammen,

    in meinem Schützenverein dient dieses "Ding" als Gong bei den Sitzungen und es hat sich in der Vergangenheit jemand die Mühe gemacht ein Holzgestell und einen schönen Koffer drumherum zu bauen. Nun zum eigentlichen Objekt: Seit Jahrzehnten ist es in unserem Verein und keiner kennt die Herkunft mehr. Deshalb meine Bitte um kundige Unterstützung, ich bin zwar Schütze, Jäger, Wiederlader und Waffensammler, aber hier weiss ich auch nicht weiter: Maße siehe Bilder, Kal. ca. 15 mm. Im Lauf sind Züge erkennbar. Auf den ersten Blick ein Sägeabschnitt eines alten Büchsenlaufes. Aber: wahnsinnig massiv und das "Hinterteil" sieht mir fast noch nach Schmiederohling aus. Also richtige Vorderladerläufe sind am hinteren Ende genauer gearbeitet und weisen Halterungen für den Schaft auf.

    Wer hat eine Idee?

    Danke und schöne Ostertage,

    Alex Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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  • Deistergeist
    Moderator

    • 24.11.2002
    • 19799
    • Barsinghausen am Deister

    #2
    ⚒ Viel Glück. da bin ich gespannt.
    "The Man Who Saved the World" -S. J. Petrow-

    Kommentar

    • alexanderb0_3
      Ritter


      • 26.12.2006
      • 314
      • Baden-Württemberg
      • Fisher F45, Augen, Ohren....

      #3
      Ich auch. Kenne mich gut aus mit Waffen aber das Ding gibt mir Rätsel auf

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      • RedSun
        Bürger


        • 09.06.2011
        • 178
        • Bayern
        • Minelab E-Trac

        #4
        Hakenbüchse/Arkebuse?


        Alternativ dazu würde mir noch eine Kombination aus zwei Waffen z.B. aus Streitaxt/Keule in Verbindung mit einem Vorderlader, der im Griffstück verbaut war, einfallen.

        Einen abgeschnittenen Lauf sehe ich hier ebenfalls, auffällig ist auch der relativ groß gehaltene Zündkanal (Luntenschloss?), der uns hier weiter bringen könnte.

        Auf alle Fälle ein spannendes Rätsel. An der Lösung wäre ich auch interessiert.

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        • Sorgnix
          Admin

          • 30.05.2000
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          • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
          • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

          #5
          mir fehlt noch der Blick von der Seite!

          ... ne Haken- oder Wallbüchse sieht im hinteren Beireich eigentlich anders aus.
          Wenn denn aber der Lauf schon abgesägt ist, was spricht dagegen, daß da nicht
          auf jemand hinten im Schaftbereich rumgesägt hat??
          Quasi der Umbau von der "großen" Waffe auf eine kleine, handlichere ...

          Gruß
          Jörg
          Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
          zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

          (Heiner Geißler)

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          • alexanderb0_3
            Ritter


            • 26.12.2006
            • 314
            • Baden-Württemberg
            • Fisher F45, Augen, Ohren....

            #6
            Zitat von Sorgnix
            mir fehlt noch der Blick von der Seite!

            ... ne Haken- oder Wallbüchse sieht im hinteren Beireich eigentlich anders aus.
            Wenn denn aber der Lauf schon abgesägt ist, was spricht dagegen, daß da nicht
            auf jemand hinten im Schaftbereich rumgesägt hat??
            Quasi der Umbau von der "großen" Waffe auf eine kleine, handlichere ...

            Gruß
            Jörg
            Ich besorge bald ein Bild von der Seite. Das "Hinterteil" irritiert mich eben auch. Es weist keinerlei Befestigungsmöglichkeiten am Schaft auf. Außer, man hat es mittels Bändern oder Blechschellen im Schaft gehalten. Alles ist sehr massiv gearbeitet. Und irgendwie bleibe ich immer wieder an dem Gedanken hängen, dass es "unfertig" ist, so grob wie das Hintere Ende gearbeitet ist. Dagenen spricht natürlich, dass Züge vorhanden sind. Wer würde schon Züge einbringen und danach nochmal mit der Verformung unter Wärme beginnen. Macht auch wenig Sinn...

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            • RedSun
              Bürger


              • 09.06.2011
              • 178
              • Bayern
              • Minelab E-Trac

              #7
              Die Züge in den Läufen kamen ja erst so gegen Mitte des 17. Jahrhundert auf. Am Anfang waren sie noch geradlinig eingearbeitet für die Aufnahme der Schwarzpulverrückstände, später spiralförmig, um dem Geschoss den berühmten "Drall" zu geben. Haben wir bei unserem Objekt gerade Züge oder spiralförmig eingearbeitete Züge? Wie sieht es sonst innen im Rohr aus im Bezug auf Schussabgaben?

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