Erster Versuch, aber erst jetzt ...

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  • CJwally
    Lehnsmann


    • 11.10.2004
    • 25
    • Niedersachsen
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    #1

    Erster Versuch, aber erst jetzt ...

    Im letzten Jahr war ich mit einem Freund (Sondenbesitzer) mal in meinem kleinen Wald sondeln. Viel Hoffnung hatte ich nicht, da kein historisches Gelände, keine Kampfhandlungen, aber ganz ohne Ergebnis war der Versuch dann doch nicht. Das Gelände war vor dem Krieg Heide. Es befindet sich ein Hügelgrab drauf, davon sind noch mehr in der Umgebung. Merkwürdigerweise fanden sich einige Aluminiumplatzpatronen-Hülsen, wohl von einem amerikanischen Sturmgewehr, wie kommen die wohl in diesen Wald?? Amerikaner waren hier nie gewesen! Dann noch einige 8x57 Hülsen, vielleicht von Jägern, einige Pistolenhülsen und ein Teil von einem Zünder. Alle Funde (außer der Uhr, die hat der Sondenbesitzer bekommen) hab ich beim Landratsamt abgegeben. Nun frag ich mich, lohnt es sich vielleicht doch, da gelegentlich nochmal mit der Sonde reinzugehen? Gruß wally.
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    Zuletzt geändert von CJwally; 16.03.2006, 21:21. Grund: Ergänzung
  • Drusus
    Heerführer


    • 31.08.2005
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    • München, Bayern
    • Goldmaxx, was sonst?? ;)

    #2
    Hallo Wally,

    mein Rat: meide die direkte Nähe der Hügelgräber. Das ist ein Bodendenkmal und da kannst Du verdammt schnell sehr viel Ärger bekommen. Sowo darfst Du für gewöhnlich nicht mal mit Genehmigung suchen bzw. graben. Da musst Du schon Archäologe sein.

    Viele Grüße,
    Günter

    PS: was sagt denn das Landratsamt, wenn man mit alten Patronenhülsen ankommt?
    Zuletzt geändert von Drusus; 16.03.2006, 21:37.
    Quis custodiet ipsos custodes?

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    • CJwally
      Lehnsmann


      • 11.10.2004
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      #3
      Zitat von Atame


      PS: was sagt denn das Landratsamt, wenn man mit alten Patronenhülsen ankommt?
      Vielen Dank für den Hinweis, aber daß ich mit dem Hügelgrab nichts zuschaffen haben will, versteht sich von selbst....
      Im Landratsamt sitzt ein Beamter, der sich sehr mit Vorgängen und Hinterlassenschaften des letzten Krieges beschäftigt. Er war richtig happy, als ich ihm die Funde übergab. Auch wenn auf meinem kleinen Waldstückchen keine Kampfhandlungen stattfanden, so hat der Krieg doch auch hier seine Spuren hinterlassen. Unter den Fundstücken befand sich auch ein Teil eines Granatzünders, wie mir der Herr im Landratsamt bestätigte... Gruß Wally

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      • Drusus
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        • 31.08.2005
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        #4
        Hi Wally,

        das mit "keine Kampfhandlungen" kenne ich nur zu gut. In meinem heimatlichen Wald, von dem ebenfalls keine Kampfhandlungen bekannt sind, fand ich auch schon einiges an alter abgeschossener Munition - und zwar sowohl deutsche wie auch amerikanische. Kleinere Scharmützel müsste es demnach dort schon gegeben haben. Granatzünderteile (von Flak-Granaten) gibt’s hier leider sehr häufig - die geben so ein schönes Signal ab (da aus Alu oder Zink, auf alle Fälle nicht Eisen) und dann hat man am Ende nur so einen hässlichen Metallfetzen .

        Toll, dass Du so einen guten Kontakt zum Landratsamt hast - die hätten Dir ja theoretisch auch doof kommen können - besonders wenn man mit mehr Munitionsteilen ankommt. Wie z.B. bei diesem Herrn und seinem Bombenfind-Hund: http://www.michael-does.de/04aergerOA.htm

        Beste Grüße,
        Günter
        Quis custodiet ipsos custodes?

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