anhänger: wie alt?
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Vielleicht eine Riemenzunge????
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken...
-Novalis-Kommentar
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Mein erster Verdacht ging in Richtung "schoen verzierter Handtuchhaken".
Halt sowas wie das, nur ein anderes Motiv
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Hatte man damals schon Handtücher?
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken...
-Novalis-Kommentar
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Ja aber wie alt ist es denn nun?
Soviel ich weiß hatten die Kelten doch diese spiralförmigen Ornamente oder Kreisel oder wie auch immer...Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken...
-Novalis-Kommentar
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Zuletzt geändert von sheepybird; 18.05.2007, 19:45.Hausfrauentip #21 : Salat schmeckt viel besser wenn er kurz vor dem servieren durch Steaks ersetzt wird.
AVRI*SACRA*FAMES
quid non mortalia pectora cogis, auri sacra fames (?Wozu treibst du nicht die Herzen der Menschen, verfluchter Hunger nach Gold!?)Kommentar
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Renaissance und konservativ?
Meinst Du da nicht eher das Mittelalter?
Renaissance war eine Epoche, in der die Menschen praktisch neu erwacht sind.
Und nackte Damen und Herren gab es damals zur Genüge, vor allem auch in der Bildhauerei.Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht, die Nacht entdecken...
-Novalis-Kommentar
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Die Renaissance, also die Wiedergeburt der Antike, war von starken Gegensätzen geprägt: Der Humanismus lehrte ein neues, freies Welt- und Menschenbild und fand seinen Ausdruck in einer Blütezeit der Künste und einer weltzugewandten Lebensauffassung. Gleichzeitig florierte ein beängstigender „Antihumanismus“, der sich in Hexenprozessen, Scheiterhaufen, Aberglaube, blutigen Religionskriegen äusserte. Auch werden wir feststellen, dass die Frauen in den späteren Jahren der Renaissance wieder eine zunehmende Restriktion erfuhren und in ihren Rechten und Freiheiten immer mehr eingeschränkt wurden.Töchter waren also von Geburt an eine doppelte Last für ihre Familien: Es galt nicht nur, ihre Keuschheit zu bewahren, sondern auch, für ihre Mitgift zu sorgen.
Die meisten Frauen heirateten und kamen so unter die „Herrschaft“ eines Mannes. Durch die Ehe waren die Gatten vor dem Gesetz eine Person geworden, und „diese Person war der Mann“. Eine Tochter oder Witwe ohne Vater bzw. Gatten erhielt einen männlichen Vormund. Der Mann schuldete der Frau „instruzione, correzione, sostentazione“ = Belehrung, Besserung, Unterhalt; die Frau schuldete dem Mann „timorazione, famulazione, ammonizione“ = Furcht, Dienst, Ermahnung. Wie die Gelehrten jener Zeit sagten, waren Männer aktiv und stark, warm und trocken, Frauen lethargisch und schwach, kalt und feucht. Das hysteros, der Schoß der Frau, wanderte irrational in ihrem Körper umher und verursachte die kräfteraubende und quälende „Hysterie“, eine Krankheit. Schon der Anblick einer Frau „verdirbt notwendig und endgültig alle Sitten“.
Die Frau wurde auf das Heim reduziert und zum Schweigen und zur Schlichtheit verpflichtet. Sie musste ihren Ausdruckswillen völlig zurücknehmen, ihren Körper, ihre Stimme, ihren Schmuck. Dies ist auch ein Zeichen der christlichen Sexualfeindlichkeit. Ihre Kleidung und ihr Schmuck gehörten nicht ihr, sondern dem Mann. Ihre Aufgabe war es, für ihn damit zu repräsentieren.
Häusliche Gewalt wurde akzeptiert, da Frauen der Besserung bedurften. Gewalt konnte den letzten Ausschlag zum Scheitern der Ehe geben, kam aber auch in der normalen ehelichen Beziehung vor. Nach der Scheidung war der Mann verpflichtet, für den Unterhalt der Frau zu sorgen.
Durch das Bewahren ihrer Jungfräulichkeit wurde die Frau aus den Zyklen von Sexualität und Geburt herausgenommen und von dem negativen Image der Verführerin befreit. Die Tugend der Keuschheit, eine rein passive Leistung, war etwas, das für jede Frau erreichbar war. So hofften viele Frauen, durch Selbstverleugnung eine Vorrangstellung zu erreichen, die die Welt ihnen sonst nicht gewährte.
Die Renaissance war ein Zeitalter einzigartiger weiblicher Heiligkeit und gleichzeitig eines der außergewöhnlichen Brutalität gegenüber Frauen.
Die Renaissance war reich an Gegensätzen und Extremen, die besonders auch die Frauen zu spüren bekamen. Die Renaissance war ein „männliches“ Zeitalter, vom Geist dominiert und durchdrungen. Sie brachte Großartiges hervor, eine Fülle an neuen Erkenntnissen, Erfindungen und Entdeckungen. Sie erweiterte den Horizont des Menschen ganz gewaltig. Vielleicht ist es in einer solchen Zeit nur ganz natürlich, wenn dieses strahlende Licht einen Schatten wirft? Der Schatten traf die Frauen, die in ihre Schranken gewiesen wurden, die sie zu durchbrechen begonnen hatten. Man erkannte ihre Fähigkeiten und ihre Stärke und wollte dies nicht zulassen.
Quelle: http://www.neue-akropolis.de/index.p...331&Itemid=118Zuletzt geändert von sheepybird; 18.05.2007, 20:46.Hausfrauentip #21 : Salat schmeckt viel besser wenn er kurz vor dem servieren durch Steaks ersetzt wird.
AVRI*SACRA*FAMES
quid non mortalia pectora cogis, auri sacra fames (?Wozu treibst du nicht die Herzen der Menschen, verfluchter Hunger nach Gold!?)Kommentar




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