Jetzt wird's kompliziert ...

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  • 2augen1nase
    Heerführer


    • 13.03.2007
    • 5567
    • Chemnitz
    • keiner.. leider

    #1

    Jetzt wird's kompliziert ...

    Also, ich habe vor Jahren auf dem Grunstück meiner Oma mitten im Wald einige Kugeln aus massivem Stahl gefunden, alle auf einem haufen. Sie hatten einen durchmesser zwischen 4 und 8 cm und waren teilweise mal mit Stoff umwickelt (hingen reste dran) Leider habe ich keine Bilder, weil alles was ich damals ausgebuddelt habe haben meine Großeltern schnell wieder verschwinden lassen.
    Hoffe ihr könnt mit der Beschreibung was anfangen. Das Gebiet wurde erst in den 60er Jahren zum Baugebiet. Was vorher da war konnte ich noch nicht rausfinden, an eine militärische Nutzung kann ich nicht glauben. Vielleicht fällt jemandem was ein.
    Danke im Voraus
    Genossen und Genossinnen! Geniesset den genuß der Genossenschaften, denn es könnte vorkommen, dass die
    Nachkommen mit dem Einkommen der Vorkommen nicht auskommen und daher umkommen!
  • malat
    Landesfürst


    • 26.09.2006
    • 958
    • Litauen/ Jetzt Essen

    #2
    HAlt nicht wieder rufen hier das ich Verschoerungssachen aufmache !!

    Kann das sein das diesese Kugeln was mit den alten Atomreaktor aus dem 2 ten Weltkrieg was zu tun hatte ...

    Kommentar

    • Alfred
      Heerführer

      • 23.07.2003
      • 3840
      • Hannover/Laatzen
      • Augen, Nase, Tastsinn

      #3
      Wilde Theorie

      Aber unser Autor kommt aus Hassloch, nicht aus Haigerloch
      Schoen´ Gruss

      I would never want to be a member of a group whose symbol was a
      guy nailed to two pieces of wood. ~ George Carlin ~

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      • Niels
        Bürger


        • 19.05.2007
        • 157
        • Thüringen
        • Garrett ACE 150

        #4
        Ich würde ja einfach mal auf gute alte Kanonenkugeln tippen! Die wurden ja auch mit Stoff ins Rohr gesteckt, damit das Gas die möglichst große Wirkung hat!-!-!

        Niels.
        Thüringen ohhhh...Thüringen!-!-!

        Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.
        Zitat: Charles de Gaulle


        Suche alles über:
        14.(Pz.Jg.) Kompanie/Sturm-Regiment Pz.AOK. 1 - 254.Infanterie-Division
        Oberstleutnant Kölle - Rgt. Kommandeur
        Pz.Zerstörer Kp. 482 - 208.Infanterie-Division

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        • 2augen1nase
          Heerführer


          • 13.03.2007
          • 5567
          • Chemnitz
          • keiner.. leider

          #5
          hmmm.. also fundort war damals erfenbach bei kaiserslautern.. mich würde wundern was kanonenkugeln mitten im wald amchen? vor allem warum der stoff sehr gut erhalten war. Die Kugeln fand ich ca in 20 cm tiefe. sorry dass ich keine bilder habe.
          was könnte das nur gewesen sein???
          Vielleicht Kugeln aus nem übergroßen Kugellager???? aber warum dann stoff??
          Genossen und Genossinnen! Geniesset den genuß der Genossenschaften, denn es könnte vorkommen, dass die
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          • dragon_66
            Heerführer


            • 07.09.2005
            • 1642
            • Duisburg

            #6
            Vielleicht ist etwas "Brainstorming" notwendig:

            Warum werden Stahlkugeln in Stoff eingewickelt oder verpackt? Wahrscheinlich, weil die Oberfläche zu schützen ist. Abgesehen von der Idee der Kanonenkugel.

            - In welchem Zustand waren eigentlich damals Deine Funde? Sahen die Kugeln irgendwie neu aus oder doch schon "Jahrhunderte" alt. -

            Gab es Industrie oder technische Anlagen in der Nähe?

            U.s.w.

            Vielleicht sollte der Finder eine Ableitungskette aufstellen und daraus resultierende Eventualitäten mit dem Umfeld abstimmen.

            Trotzdem - interessante Geschichte.
            Grüße aus dem POTT
            Glückauf - der Andre

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            • 2augen1nase
              Heerführer


              • 13.03.2007
              • 5567
              • Chemnitz
              • keiner.. leider

              #7
              keine industrie im umkreis von 10 km, gebiet erst seit 1960 oder 70 bebaut, fundteife ca 20 -30 cm. Kugeln waren verrostet, allerdings nicht irgendwie glatt oder so. Stoff war weiß.
              Also ich schließe Kanonenkugeln aus, weil in dem erdboden dort sich niemals ein stoff über mehrere Jahrhunderte halten würde. Mir hat mal ein Kollege erzählt, ea hätte früher mal Bomben gegeben die mit Kugeln gefüllt waren. Gab es das tatsächlich oder?? Keine ahnung von sowas. denn wenn das so wäre könnte es ja sein, dass mein uropa die gesammelt hat weil err sie vielleicht irgendwann mal für irgendwas benutzen wollte... Kein plan...
              vielleicht hjabt ihr ja ne idee
              Genossen und Genossinnen! Geniesset den genuß der Genossenschaften, denn es könnte vorkommen, dass die
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              • malat
                Landesfürst


                • 26.09.2006
                • 958
                • Litauen/ Jetzt Essen

                #8
                Alfred stimmt war Haigerloch .....mann wird alt !!!

                Kommentar

                • malat
                  Landesfürst


                  • 26.09.2006
                  • 958
                  • Litauen/ Jetzt Essen

                  #9
                  HAbe was gefunden ! Das ist eine moeglichkeit ! Man mueste so eine Kugel finden und untersuchen ...ob zum Beispiel wirklich Stahl oder Uran ( es gab Urankugel ) (aber denke ich kann man ausschliessen oder rostet Uran ... ) ( Alles spekulativ ..solange man die Kugel nicht sieht ! )

                  Die Rohstoffe zur Zementherstellung lagerten in der Nähe des Dorfes und wurden Tagebaumässig abgebaut. Im Steinbruch wurde der Kalkstein gewonnen und mit einem Steinbrecher zerkleinert. Bis 1949/ 50 wurde das Material mit einer Feldbahn, danach mit einer rund 1100 m langen Transportanlage zum Werksgelände befördert.
                  In der Sandgrube westlich vom Werksgelände gelegen, wurde Sandstein als Zuschlagstoff zum Rohmaterial abgebaut und per Förderband der Verarbeitung zugeführt. Zur Weiterverarbeitung musste das erdfeuchte Material restlos getrocknet werden. Dieses geschah in der Mahltrocknungsanlage. Diese Anlage umfasste einen Rohsteinbunker mit einem Fassungsvermögen von 1800 Tonnen, eine Doppelhammermühle und eine Rohmühle mit 3 m Durchmesser. In dieser Rohrmühle wurde das Gestein mittels Stahlkugeln zerkleinert, und danach in Mischsilos auf die erforderliche Mischung eingestellt wurde

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                  • El Manganito
                    Bürger


                    • 02.11.2006
                    • 188
                    • Ilfeld/Süd-Harz
                    • in Arbeit!

                    #10
                    Hi,
                    viele Gesteine, die zu Gesteinsstaub zermahlen werden,wie z.B. Flußspat,Schwerspat, Kalisalze u.ä. werden, wie malat das schon erklärte, mit Rohrmühlen gemahlen. Diese bestehen aus einem riesigen Stahlrohr, ich glaube etwa 30 m lang, welches sich in Schräglage dreht. Oben kommen Gestein und Stahlkugeln rein , unten kommt das Mahlgut raus. Zement wird im Drehrohrofen hergestellt. Die Zuschlagstoffe sind davor in anderen Rohrmühlen auf eine geringe Körnung gebracht worden. Im Drehrohrofen wird dann das Mahlgut unter Wärmezuführung auf eine Körnung von 0,07 mm gemahlen. Heraus kommt Zement. Es gibt also bei solchen Betriebsabläufen verschiedene Rohrmühlen mit unterschiedlichen Größen von Stahlkugeln. Was aber alle gemeinsam haben, sind die Abnutzungserscheinungen. Die Kugeln werden oval und später sehen sie aus wie flache gefüllte Schüsselchen. Diese Dinger kann man in solchen Industriebrachen relativ häufig finden, auch ohne Suchgerät. Ich habe schon öfter Anfragen wegen diesen Stahleiern bekommen, deshalb habe ich versucht, die Herkunft etwas umfangreicher zu erklären.
                    Das bedeutet, dass die gefundenen Stahlkugeln vielleicht für diesen Zweck gedacht waren, aber nicht zum Einsatz gekommen sind.
                    Und vielleicht stimmt doch die Version mit den Kanonenkugeln?
                    Glück Auf !
                    Jürgen

                    Moral ist die positive Balance des Verstandes!
                    J.W., 25.04.2004

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                    • Klausie
                      Heerführer


                      • 15.04.2006
                      • 1044
                      • Pfalz

                      #11
                      @malat Ja Uran rostet man kennt da Uranoxid, kommt auch in der Natur vor, meist in der Nähe wo das Uran auch ist.

                      Aber warum waren sie in Stoff eingewickelt, das es beim Mahlen keinen Krach macht??
                      Zuletzt geändert von Klausie; 10.07.2007, 02:33.
                      Patriae inserviendo consumer.


                      Gruß

                      Klausie

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                      • 2augen1nase
                        Heerführer


                        • 13.03.2007
                        • 5567
                        • Chemnitz
                        • keiner.. leider

                        #12
                        das denke ich mir auch.. noch dazu: diese dorf liegt in einer denkbar unstrategischen lage für ne industrie. mir ist auch nix bekannt was auf kanonankugeln Rückschlüse ziehen lässt. Wie gesagt, kann leider keine Bilder liefern da die dinger von meinen Großeltern entsorgt wurden. Auch kann ich heute aus fmiliären Gründen auch nicht mehr dort auf die Suche gehen.. Vielleicht fällt ja jemandem doch noch was ein.. falls nicht.. VIELEN DANK FÜR DIE MÜHE DIE IHR EUCH GEAMCHT HABT
                        Genossen und Genossinnen! Geniesset den genuß der Genossenschaften, denn es könnte vorkommen, dass die
                        Nachkommen mit dem Einkommen der Vorkommen nicht auskommen und daher umkommen!

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                        • El Manganito
                          Bürger


                          • 02.11.2006
                          • 188
                          • Ilfeld/Süd-Harz
                          • in Arbeit!

                          #13
                          Hi,
                          da keine Funde mehr zur Verfügung stehen, kann man da nicht weiter diskutieren. Aber ich denke, einige Möglichkeiten sind erörtert worden, so dass bei späteren Funden leichteres Arbeiten ist. Das mit dem Uran ist übrigens kompletter Blödsinn, es lohnt sich nicht, weitere Worte darüber zu verlieren .
                          Glück Auf !
                          Jürgen

                          Moral ist die positive Balance des Verstandes!
                          J.W., 25.04.2004

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