Schöner Scheunenfund

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  • Betonwurm
    Bürger


    • 15.05.2006
    • 127
    • Karlsruhe

    #1

    Schöner Scheunenfund

    Hallo Leute,

    vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen. Habt Ihr eine Ahnung wo das schöne Teil seinen Ursprung hat, oder wo man Infos darüber finden kann.

    Danke für Eure Mithilfe
    Angehängte Dateien
  • fleischsalat
    Moderator

    • 17.01.2006
    • 7795
    • Niedersachsen

    #2
    Die Abmessungen wären interessant...
    Willen braucht man. Und Zigaretten!

    Kommentar

    • Erdspiegel
      Heerführer


      • 16.07.2008
      • 7102
      • zwischen Schutt & Scherben
      • Spatengabel,Kartoffelharke,Fisher CZ-6a,XP-Gmaxx II

      #3
      Ein Faschinenmesser,Artillerie o. Pioniere.
      M 1831
      Zuletzt geändert von Erdspiegel; 03.06.2010, 23:17.

      Kommentar

      • Öschi
        Heerführer


        • 05.11.2005
        • 2555
        • Niedersachsen, LKA Hildesheim
        • Adleraugen ;-)) und ein wahnsinnig gutes Gespür!

        #4
        Faschinenmesser wäre auch meine Vermutung gewesen wegen dem markanten Messinggriff...
        Quidquid agis prudenter agas et respice finem

        Kommentar

        • Betonwurm
          Bürger


          • 15.05.2006
          • 127
          • Karlsruhe

          #5
          Gesamtlänge 63 cm, Griff 15 cm, Breite der Schneide 4,5 cm

          Kommentar

          • Betonwurm
            Bürger


            • 15.05.2006
            • 127
            • Karlsruhe

            #6
            Super passt wie die Faust aufs Auge

            Aber was ist ein Faschinenmesser?

            Ich weiß was jetzt kommt

            OK ich such mal selbst

            Danke nochmal für die schnelle Antwort.

            PS: Wie kommt das in meine Scheune???

            Kommentar

            • Ricko2
              Geselle


              • 29.12.2009
              • 77
              • Münster / Hessen
              • Ich brauch auch keinen!

              #7
              Hallo !

              Such doch noch weiter ( wer suche der finde ??? )

              Gruss A S Ricko2
              Es geht immer weiter ..oder auch nicht ?

              Kommentar

              • DaddyCool
                Heerführer


                • 12.08.2008
                • 1618
                • Deutschland
                • XP Deus v5.2, Garrett PP

                #8
                Zitat von Betonwurm
                PS: Wie kommt das in meine Scheune???
                Naja, sind Kyrillische Schriftzeichen drauf...wird wohl einem Russen gehört haben. Wie das Teil nach Karlsruhe kommt..!? Frag mal Opa ob der gegen die Russen ins Feld gezogen ist und ein "Andenken" mitgenommen hat.
                Nec soli cedit !

                DSU outside

                Kommentar

                • Wolfo
                  Oberbootsmann
                  Heerführer


                  • 02.11.2006
                  • 1466
                  • Heiðabýr
                  • Oculus

                  #9
                  Für die ganz Faulen
                  Faschinenmesser

                  Französisches Mle 1831, sehe ich auch so.
                  Zuletzt geändert von Wolfo; 04.06.2010, 09:07.


                  Kein Berg zu tief!

                  Kommentar

                  • Herr Wolf
                    Ritter

                    • 11.08.2003
                    • 573
                    • Houston, TX. U.S.A.
                    • keinen

                    #10
                    FASCHINEN*

                    Faschinen, walzenförmige Strauchbündel, deren man sich beim Wasser-, Wege- und Batteriebau, zur
                    Herstellung von Dämmen, Unterbau von Wegen, Bekleiden von Böschungen sowie beim Eindecken
                    von Hohlbauten bedient. Die F. der Artillerie sind 3 m lang, 30 cm dick und durch 10 Drahtbunde zu-
                    sammengeschnürt. Die F. der Pioniere: a) Bekleidungs-, Krönungs- und Decksaschinen, 3,8 m lang,
                    25 cm dick, 10 Drahtbunde; b) Senkfaschinen zum Übergang über nasse Gräben, 1 m lang, 25 cm
                    dick, 3 Bänder mit 2 eingebundenen Ziegelsteinen; c) Wasserfaschinen, 2,5-3 m lang. nur auf der
                    Stammseite bis zur Mitte mit 3 Bändern gebunden, häufig Steine eingeschlossen, an den Bundstellen
                    25 cm dick; d) Würste, 6-12 m lang, 10 bis 15 cm dick, alle 50 cm 1 Bund. Beim Batteriebau dienen
                    die F. als Grundfaschinen, um den darauf gesetzten Schanzkörben festen Halt zu geben, als Krönungs-
                    faschinen zur Erhöhung der Schanzkörbe, als Ankerfaschinen zum Verankern der letztern, als Deckfa-
                    schinen auf Deckhölzern oder Schienen bei Eindeckungen. Die F. werden in der Faschinenbank, einer
                    Reihe kreuzweise in die Erde geschlagener starker Pfähle, gefertigt, indem man das Strauchwerk mit
                    der Faschinenwürge, zwei starken Pfählen, auf etwa ein Drittel ihrer Länge durch eine Kette verbunden,
                    zusammenschnürt, mit Draht oder Bindeweiden gebunden und an den Enden gerade abgeschnitten. Die
                    F. müssen fest und gleich sein, weil sonst mit ihnen nicht gerade zu bauen ist. Es kann altes, nicht zu
                    brüchiges und starkes (nicht mehr als 4 cm am Stammende dickes) Strauchwerk zu F. verwendet werden;
                    das Faschinenmesser (s. d.) dient zum Strauchhauen wie Beputzen etc. der F. Beim Bau werden die F.
                    mit 1 m langen Faschinenpfählen festgepflöckt.

                    FASCHINENMESSER*

                    Faschinenmesser, ein Hau- und Schneidemesser von 30-40 cm langer, etwa 8 cm breiter Rücken-klinge
                    mit nach der Schneide zu gekrümmter Spitze und Holzgriff zum Strauchhauen beim Faschinenmachen.
                    Bei der deutschen Feldartillerie heißt das Seitengewehr der Fußmannschaften auch F.


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                    • Septimius
                      Heerführer


                      • 10.01.2009
                      • 3990
                      • Königreich Bayern

                      #11
                      Übrigens hatten die Grenadiere des 18. Jhdts. bisweilen Beile dabei, um Fachinenbündel herzustellen, mit denen dann Gräben von Befestigungen zur Erstürmung aufgefüllt wurden und Bewehrungen einzureissen, aber das nur als Zusatzinfo.
                      Gruß Septi

                      ------------------------------------------------------

                      Jahresabschlußfotowettbewerbsgewinner Dezember 2010

                      "Tapferkeit und Edelmut vergranten auch den kleinsten Wicht zum Helden!"
                      Jebediah Springfield

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                      • Wolfo
                        Oberbootsmann
                        Heerführer


                        • 02.11.2006
                        • 1466
                        • Heiðabýr
                        • Oculus

                        #12
                        Deshalb marschieren die Pioniere der Fremdenlegion auch heute noch bei Umzügen mit Äxten über der Schulter .


                        Kein Berg zu tief!

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                        • Septimius
                          Heerführer


                          • 10.01.2009
                          • 3990
                          • Königreich Bayern

                          #13
                          Jau, und dicke Bärte und feine Schürzchen ergänzen das Bild ganz nett
                          Gruß Septi

                          ------------------------------------------------------

                          Jahresabschlußfotowettbewerbsgewinner Dezember 2010

                          "Tapferkeit und Edelmut vergranten auch den kleinsten Wicht zum Helden!"
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