Das Einmessen und Dokumentieren der Funde können in der Sammlung aber ein Bild über die Region vermitteln. Es nützt da natürlich nichts, wenn die Koordinaten in Deiner Schublade liegen. Natürlich ist damit jetzt nicht jeder Hosenknopp gemeint, aber selbst ältere Münzen können, auf Dauer dokumentiert, in ihrer Gesamtheit schon etwas aussagen.
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Haargenau bekommst Du mit Deinem Taschen-GPS sowiso nichts eingemessen.
Das Einmessen und Dokumentieren der Funde können in der Sammlung aber ein Bild über die Region vermitteln. Es nützt da natürlich nichts, wenn die Koordinaten in Deiner Schublade liegen. Natürlich ist damit jetzt nicht jeder Hosenknopp gemeint, aber selbst ältere Münzen können, auf Dauer dokumentiert, in ihrer Gesamtheit schon etwas aussagen. -
Oh man. Frage ich eigentlich nie, weil es mich nicht interessiert aber arbeitest du mit dem Amt zusammen? Die Frage ist nicht böse gemeint, mir gehts auch nicht um NFG und den ganzen Kram..Natürlich, da die Objekte die sich in der Oberfläche befinden dort ja nicht festgewachsen sind und sich mitbewegen.
Und eines vergisst man auch sehr schnell :
Wenn der Landwirt wieder neue Erde auf seinem Acker kippt um diesen wieder aufzufüllen.
Dort findet eine Fundverschiebung statt.
Funde die nie auf diesem Acker gelegen haben sind plötzlich da und fehlen an anderer Stelle.
Deswegen die Frage : wieso soll man ein Objekt per GPS haargenau einmessen, wenn es eh vorher niemals dort gelegen haben "könnte".
Trotzdem sollte man natürlich den Fundort in eine Karte eintragen, aber metergenau per GPS ist wohl übertrieben.
Antike Funde per GPS einzumessen macht sehr wohl Sinn. Klar gibt es Fundverlagerungen aber die fallen manchmal wesentlich geringer aus als gedacht. Gerade um die Größe von Siedlungen, Gräberfelder usw. zu dokumentieren ist das Einmessen per GPS unverzichtbar. Auch Einzelfunde die ans Licht kommen, können nach Jahre langen Begehungen entscheidenen Hinweise geben. Wie soll das ohne GPS oder Skizze per TK funktionieren?Es ist gut, daß die Menschen unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, glaube ich, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh.
(Henry Ford)Kommentar
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Naja, 3-5 Meter Differenz ist eigentlich schon ganz akzeptabel...
So sieht's aus!Das Einmessen und Dokumentieren der Funde können in der Sammlung aber ein Bild über die Region vermitteln. Es nützt da natürlich nichts, wenn die Koordinaten in Deiner Schublade liegen. Natürlich ist damit jetzt nicht jeder Hosenknopp gemeint, aber selbst ältere Münzen können, auf Dauer dokumentiert, in ihrer Gesamtheit schon etwas aussagen.Es ist gut, daß die Menschen unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, glaube ich, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh.
(Henry Ford)Kommentar
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Laut dem Amt (Studienergebnisse) verschieben sich Funde durch landwirtschaftliche Nutzung nur um maximal 5 Meter, da z.B. immer wieder entgegengesetzt gepflügt wird, um die Erde nicht an einer Ackerkante anzuhäufeln.Auch Mitgewinner Fotowettbewerb März/April 2013
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Ach Gott, das ist doch immer völlig unterschiedlich, das ist abhängig von so vielen Faktoren...Es ist gut, daß die Menschen unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn wenn sie es täten, glaube ich, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh.
(Henry Ford)Kommentar
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Interessant.

Wenn ich eine Streufläche mit 400 Scherben/Funden habe, dann ist der Träng der Funde zuerst nicht relevant.
Die Funde werden eingemessen und durchgesehen, was es da an Scherben/Funden gibt.
Bodenscherben, Randscherben, verzierte Scherben, normale Scherben, Zeitstellungen, andere Funde, wie Ziegel, Metall, Silix
Das alles in den Computer gefüttert und es ergibt ein nettes Bild.
Nach dem nächsten Pflügen wieder raus und das Spiel noch mal. Jetzt weicht das Bild vom ersten Bild ab.
Noch einmal und man sollte nun die Abweichung bestimmen können. Zwar nicht ganz 100 prozentig aber ausreichend genau.
Hierdurch kann man dann auch erkennen, was ggf. Fremdeintrag durch Erde ist/nicht zu der Fundsituation paßt.
Aber wer macht so eine Aktion schon?
Cu
SnowyKommentar
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Ich muss dem Basti voll zustimmen, bin auch Ehrenamtlicher und das einmessen lohnt immer bei älteren Dingen. In einem Jahr taichen an einer Stelle zwei Münzen auf, das Jahr darauf wieder und anhand von den GPS- Daten kann man die Stelle immer wieder finden und sich vielleicht auf der Suche nach dem Hort machen. Schon oft geschehen hier. Dann rückt der Archi mit Kran an und alles wird rausgeholt. Letztes Jahr war sogar noch das Tongefäß dabei, was im 30jährigen als Münzversteck diente.Kommentar





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