Kampfhandlungen in Sachsen
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Kampfhandlungen in Sachsen
Hallo an alle!Ich hätte da mal eine Frage,hat es zwischen dem 5.5.1945 und dem 9.5.1945 im Raum Dresden noch Kamfhandlungen mit der Roten Armee gegeben und wenn ja wo?(Ort)Denn zum Beispiel in Freiberg/Sachsen ist ein Friedhof für gefallene Rotarmisten,andererseits soll aber die Stadt Kampflos übergeben worden sein.Danke im vorraus für eure Auskünfte!!!Stichworte: - -
Den Einstieg hier ins Forum erleichtert meist ein kurzer Einstand in der Rubrik Neuvorstellungen.Hallo an alle!Ich hätte da mal eine Frage,hat es zwischen dem 5.5.1945 und dem 9.5.1945 im Raum Dresden noch Kamfhandlungen mit der Roten Armee gegeben und wenn ja wo?(Ort)Denn zum Beispiel in Freiberg/Sachsen ist ein Friedhof für gefallene Rotarmisten,andererseits soll aber die Stadt Kampflos übergeben worden sein.Danke im vorraus für eure Auskünfte!!!
Über Kampfhandlungen in der Gegend habe ich leider keine Ahnung...das Vorhandensein eines Friedhofes für Rotarmisten hat meines Erachtens nichts zu sagen. Wir haben hier einen Friedhof mit Alliierten Flugzeugbesatzungen die in weiten Teilen Bayerns gefallen sind und hier zentral beigesetzt wurden.Grüße aus Holzkirchen
Mr.T
Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.
Albert Einstein -
Hallo,
habe hier was gefunden:
Wälze heute Abend mal unsere ortskronik. Da war auch was zu lesen. Heimatort ist übrigens Possendorf bei Freital
Viele Grüße FalkKommentar
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Hallo Ramses,
stell dich doch bitte erstmal vor! Ich selbst glaube nicht das Anfang Mai in Sachsen noch gekämpft wurde. Leipzig war z. B. am 20. April eingenommen. Meines Wissens nach waren zu diesem Zeitpunkt nur noch Teile Schleswig-Holsteins und Bayerns unbesetzt.
MfG MarcusEin Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft
(Alexander von Humboldt)Kommentar
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Soweit ich weiß wurde da gar nicht gekämpft! Egal ob Amis oder Russen, jeder dachte vom anderen er wäre schon da und so ist das Gebiet Schwarzenberg bis Ende Mai , Anfang Juni 1945 gar nicht besetzt worden!Ein BASTARD kommt selten allein
Ich bin zwar nicht getauft,dafür aber geimpft!!!Kommentar
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aber ich dachte schon das es da oben ein wenig geknallt hat...wenn auch nur ganz wenigKommentar
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Ein BASTARD kommt selten allein
Ich bin zwar nicht getauft,dafür aber geimpft!!!Kommentar
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Tach,
es gab beim Vormarsch der Roten Armee Richtung Dresden zwischen Bautzen und Dresden mit SS-Einheiten noch vereinzelte Kampfhandlungen, was möglicherweise Absetzgefechte waren, da sich intakte deutsche Verbände befehlsgemäß ins Erzgebirge absetzen sollten. Großes war das nicht mehr.
Bekannt oder auch weniger bekannt sind auch kleinere Kampfhandlungen im Raum Schönefeld/Weißig ebenfalls mit SS- und Volkssturmeinheiten im April 45. War aber auch eher als klein einzustufen, da es sich wohl nur um Vorhuten und Erkundungstrupps der Roten Armee handelte.
Die Russen ließen sich auch auf nicht mehr viel ein, da die Sache eh gelaufen war. Wozu auch?
Ebenso an der Verbindungsstraße zwischen Radeberg und Dresden, dort gab es Stellungen u.A. vom Volkssturm und versprengten WH-Einheiten, dort kam es, wenn überhaupt, nur zu geringfügigen Aktivitäten, die Gräben und Stellungen sind zumindest heute noch sichtbar. Ein paar wenige Granattrichter sind dort noch bei ganz genauem Hinsehen noch zu lokalisieren. Muß aber nichts heißen, bekannt ist soweit ich weiß, nichts weiter von dort. Es gibt keine Aufzeichnungen, ich habe vor einigen Jahren mal deswegen recherchiert.
Dresden selber wurde übrigens erst am 8.5.1945 nach dem Zusammenbruch von der Roten Armee besetzt.
Der Einmarsch erfolgte über Bühlau die Grundstraße hinunter, dann über die Loschwitzer Brücke (Blaues Wunder) die als einzige noch intakt war, dann über das heutige Käthe-Kollwitz-Ufer über Johannstadt die Elbe entlang Richtung Innenstadt, zumindest was davon noch übrig war.
Die vom Gauleiter Mutschmann proklamierte "Festung Dresden" gab es nicht mal so richtig auf dem Papier, mal paar HJ-Jungs mit ner Panzerfaust im Park war schon fast alles, dann noch paar reaktivierte Kanonen von vor WK1 (!) ausm Zeughaus und paar ausgebaute, veraltete kurze 7,5cm KWK war so ziemlich alles, was in Dresden noch aufgestellt wurde, was auch soll denn dort noch zu verteidigen gewesen sein? Trümmer, Bombentrichter und Leichenberge? So dumm war zu dem Zeitpunkt keiner mehr um "König Mu" wie er im Volksmund hieß, noch irgendwas zu glauben. Mochte er noch so krakeelen und so tun als ob.
Ich stamme selber aus Dresden, ich habe diese und weitere Infos aus 1. Hand von meinen Eltern, Verwandten und anderen Zeitzeugen, die haben das alles selber gesehen und erlebt.
Gruß Andi!§ 307 StGB Herbeiführen einer Explosion durch Kernenergie
(1) Wer es unternimmt, durch Freisetzen von Kernenergie eine Explosion herbeizuführen und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert zu gefährden, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.
ICH MAG KEINE GRÜNE UND ICH MAG FEINSTAUB, WEIL DER WEISS; DAS ER VOR DEM UMWELTZONENSCHILD STEHENBLEIBEN MUSS, AUSSERDEM HAB ICHS GERNE WARM IN MEINEM ÖKOLOGISCH BEDENKLICHEM V8!!!Kommentar
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Hallo Andi,
vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Dem habe ich nicht zuzufügen und denke das alles geschrieben wurde.
MfG MarcusEin Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft
(Alexander von Humboldt)Kommentar
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Wo wir jetzt schonmal in Sachsen sind, kann mir vielleicht jemand was zu dem Gebiet zwischen Wernersgrün und Rodewisch, wo wohl ein paar Wehrmachtssoldaten oder SS Leute ihre Fahrzeuge verschwinden lassen haben, da sie von Ami´s und Russen umringt waren ?Kommentar





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