Der Nazi-Schatz vom Nettenscheid …

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  • Columbo
    Heerführer


    • 12.07.2020
    • 1437
    • Bayern

    #1

    Der Nazi-Schatz vom Nettenscheid …

    … ist ein ungelöstes Geheimnis.

    Die Urgroßmutter von Thomas Wollust war 1945 Zeitzeugin einer groß angelegten Vergrabungsaktion der Nationalsozialisten. Es ist verbrieft, dass der verschüttete Schatz hinter einer Panzertür liegt.

  • Lucius
    Heerführer


    • 04.01.2005
    • 5907
    • Annaburg;Sachsen-Anhalt
    • Viel zu viele

    #2
    Soo geheim scheint das Geheimnis ja nicht zu sein, wenn da so viel im Netz drüber zu finden ist. Ehrlich gesagt, klingt es wie die übliche Räuberpistole mit den Häftlingen, den SS-Wachen, den LKW und den Kisten. Fehlen eigentlich nur noch die Schüsse, mit denen die unglücklichen Häftlinge als unerwünschte Zeugen dahingerafft wurden.
    Und der berühmte Tiger im Dorfteich, respektive der versunkene Panzer im Sumpf, findet ja auch seine Erwähnung.
    Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
    P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??

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    • Bergedienst
      Heerführer


      • 16.09.2019
      • 1950
      • TH

      #3
      Zitat von Lucius
      Soo geheim scheint das Geheimnis ja nicht zu sein, wenn da so viel im Netz drüber zu finden ist. Ehrlich gesagt, klingt es wie die übliche Räuberpistole mit den Häftlingen, den SS-Wachen, den LKW und den Kisten. Fehlen eigentlich nur noch die Schüsse, mit denen die unglücklichen Häftlinge als unerwünschte Zeugen dahingerafft wurden.
      Und der berühmte Tiger im Dorfteich, respektive der versunkene Panzer im Sumpf, findet ja auch seine Erwähnung.
      Jo iss den jetzt scho wida Sauregurkenzeit?
      Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist, nur die anderen müssen leiden. Genauso ist das, wenn man dumm ist.

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      • Sorgnix
        Admin

        • 30.05.2000
        • 26399
        • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
        • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

        #4
        Na, hört sich ja Sensationell an!

        ... und erinnert im Detail an die Geschichte vom Fellberg.
        Da hatte die Oma auch ...
        Und es endete in einer genehmigten Baggeraktion, wo ein halbes Naturschutzgebiet auf links gedreht wurde ...
        etwas übertrieben gesagt, aber die Aktion wurde dann unterbunden, unterbrochen, irgendwann zum Ziel gebracht
        Das Ende vom Lied war: Der Stollen war leer ...
        Natürlich entsteht dann sofort das neue Gerücht: Es war im ANDEREN Stollen ...

        Ungefähr so ist das System.

        Aber wenn man vorher schon immer alles besser weiß, braucht man ja gar nicht erst ...

        Als echter Sucher schiebt man natürlich alle Bedenken zur Seite.
        Natürlich forscht man da!!!
        Ich überlasse das aber lieber denen, die vor Ort wohnen. Die sind allein durch die Anwesenheit vor Ort
        jedem Auswärtigen haushoch überlegen. An Zeit, denn man theoretisch jeden Tag mal "kurz" nach
        Feierabend, während andere nur alle 3 Wochen am WE mal können ...
        Und der Draht zu Einheimischen, evtl. Zeitzeugen, der fällt denen auch leichter. Denn man "kennt"
        automatisch mehr Leute, als wenn ein Fremder am Samstag in der Tankstelle mal jemanden anquatscht.

        Die Story hört sich auf jeden Fall interessant an!

        Danke!
        Jörg
        Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
        zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

        (Heiner Geißler)

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        • Lucius
          Heerführer


          • 04.01.2005
          • 5907
          • Annaburg;Sachsen-Anhalt
          • Viel zu viele

          #5
          Die Geschichte an sich, ja. Aber die Ausschmückung.... Es ist die Kombination der Zutaten, die es unglaubwürdig klingen lässt, praktisch die "Man nehme..."-Liste für ein Hollywood-Nazischatz-B-Movie.
          Beispiele?:
          Schatz im Stolpsee:
          Zeitzeuge:
          "Da kamen LKW, mit Häftlingen, bewacht von SS-Leuten, die ruderten mit Kisten auf den See und kamen ohne wieder, und dann wurden die Häftlinge erschossen"
          Funde bis heute: Schätze: 0, sterbliche Überreste: 0

          Schatz im Stollen nahe Romkerhall
          Zeitzeuge:
          "Da kamen LKWs mit Kisten, die fuhren in den Stollen. Und KZ-Häftlinge, von der SS bewacht. Die wurden hinterher alle erschossen...."
          Funde bis heute: Schätze: 0, sterbliche Überreste: 0

          Stollen am Flugplatz Altenburg
          (wo schon Ehmke nach dem BZ gesucht haben soll)
          Zeitzeuge:
          "Da mussten Häftlinge den Stollen bauen, bewacht von der SS. Und dann kamen nachts LKW. Und die Häftlinge wurden alle erschossen, die Leichen liegen bis heute im versprengten Stollen..."
          Der Stollen war bei seiner Öffnung besenrein....
          ...
          Dann:
          Die meisten hier haben das Buch "Ignorierte Geheimobjekte Hitlers" von Henry Hatt. Dort endet praktisch jede(!) Objektbeschreibung mit diesem Märchen.
          Und alle diese Geschichten haben eines gemein: Kein Schatz, keine Häftlingsleichen.
          Andersrum: Bei den Verlagerungen, welche wirklich entdeckt wurden, gab es dieses Standartmärchen nicht.

          Daher meine Skepsis ob dieses Zeitzeugenberichtes.
          Desweiteren hab ich in der Anfangszeit meines Hobbies einige Gespräche mit Augenzeugen von Flugzeugabstürzen geführt. Kurz, die Geschichten wurden im Laufe der Zeit immer bizarrer und ließen sich nicht mit der Faktenlage in Einklang bringen. Daher traue ich solchen Zeitzeugen eher begrenzt.

          Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
          P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??

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          • Bergedienst
            Heerführer


            • 16.09.2019
            • 1950
            • TH

            #6
            Zitat von Lucius
            Die Geschichte an sich, ja. Aber die Ausschmückung.... Es ist die Kombination der Zutaten, die es unglaubwürdig klingen lässt, praktisch die "Man nehme..."-Liste für ein Hollywood-Nazischatz-B-Movie.
            Beispiele?:
            Schatz im Stolpsee:
            Zeitzeuge:
            "Da kamen LKW, mit Häftlingen, bewacht von SS-Leuten, die ruderten mit Kisten auf den See und kamen ohne wieder, und dann wurden die Häftlinge erschossen"
            Funde bis heute: Schätze: 0, sterbliche Überreste: 0

            Schatz im Stollen nahe Romkerhall
            Zeitzeuge:
            "Da kamen LKWs mit Kisten, die fuhren in den Stollen. Und KZ-Häftlinge, von der SS bewacht. Die wurden hinterher alle erschossen...."
            Funde bis heute: Schätze: 0, sterbliche Überreste: 0

            Stollen am Flugplatz Altenburg
            (wo schon Ehmke nach dem BZ gesucht haben soll)
            Zeitzeuge:
            "Da mussten Häftlinge den Stollen bauen, bewacht von der SS. Und dann kamen nachts LKW. Und die Häftlinge wurden alle erschossen, die Leichen liegen bis heute im versprengten Stollen..."
            Der Stollen war bei seiner Öffnung besenrein....
            ...
            Dann:
            Die meisten hier haben das Buch "Ignorierte Geheimobjekte Hitlers" von Henry Hatt. Dort endet praktisch jede(!) Objektbeschreibung mit diesem Märchen.
            Und alle diese Geschichten haben eines gemein: Kein Schatz, keine Häftlingsleichen.
            Andersrum: Bei den Verlagerungen, welche wirklich entdeckt wurden, gab es dieses Standartmärchen nicht.

            Daher meine Skepsis ob dieses Zeitzeugenberichtes.
            Desweiteren hab ich in der Anfangszeit meines Hobbies einige Gespräche mit Augenzeugen von Flugzeugabstürzen geführt. Kurz, die Geschichten wurden im Laufe der Zeit immer bizarrer und ließen sich nicht mit der Faktenlage in Einklang bringen. Daher traue ich solchen Zeitzeugen eher begrenzt.
            Das wäre doch lustige wenn man mal die KI eine Maske erarbeiten lässt. Thema: Wie bastel ich meinen eigenen NAHHAZIII Schatz. Mit wichtigen Eckdaten wie IMMER SS! IMMER!!!!, immer Streng geheim!" usw
            Wenn man tot ist, ist das für einen selber nicht schlimm, weil man ja tot ist, nur die anderen müssen leiden. Genauso ist das, wenn man dumm ist.

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            • Lucius
              Heerführer


              • 04.01.2005
              • 5907
              • Annaburg;Sachsen-Anhalt
              • Viel zu viele

              #7
              Da braucht man keine Künstliche Intelligenz dafür. Eigentlich nicht mal natürliche. Einfach die richtigen Schlagworte eingestreut, und schon beginnen einige zu hecheln.
              Mein Therapeut hat mir geraten, die Namen der Menschen, die ich hasse, auf kleine Zettel zu schreiben, sie ins Feuer zu werfen und zuzusehen, wie sie verbrennen. Das habe ich getan, und ich muss sagen, jetzt fühle ich mich viel besser.
              P.S. Was mache ich jetzt mit den Zetteln??

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