Das war das Todesurteil für seine Freundin Daniela P. (1 aus Winzendorf (Niederösterreich) - und möglicherweise auch für K. selbst: Denn nach der Explosion der Panzergranate in einem Gemeindebau in der Luzegasse in Wien-Simmering am Mittwochabend, bei der die 18-jährige Schülerin getötet wurde, lag Markus K. am Donnerstag im AKH im künstlichen Tiefschlaf: Sollte er überleben, wird er schwerst behindert bleiben.
Die Wiener Polizei hat die Geschichte rekonstruiert: Markus K., beschäftigungslos, hatte aus der Granate einen Briefbeschwerer basteln wollen. Seine Freundin hielt die Granate im Bad der Gemeindewohnung zwischen den Beinen, K. stand mit einem Elektrobohrer dahinter und versuchte, das Kriegsrelikt (es stammt vom Rückzug der Deutschen Wehrmacht im Jahr 1945) zu entschärfen. Doch durch die Reibungswärme explodierten die 60 bis 80 Gramm Sprengstoff im Zünder.
Der jungen Frau wurden beide Hände und ein Fuß abgerissen, oberhalb des Nabels klaffte eine große Wunde. Sie war sofort tot. K. erlitt Trümmerbrüche an den Füßen, Lungen-, Brustkorb- und schwerste Kopfverletzungen: Falls er überlebt, wird er blind bleiben.
Einen rechtsradikalen Hintergrund, der anfangs nicht ausgeschlossen worden war, hat die ganze Sache nicht: K. hat bis auf ein paar Patronen, die er ebenfalls am Montag gesammelt hatte, keine anderen Kriegsrelikte zu Hause. Die Schäden am Haus sind relativ gering, die anderen Mieter des Gemeindebaus konnten die Wohnungen noch in der Nacht auf Donnerstag wieder beziehen.
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Leuchturm







. Ps: Mach das Bitte nicht nochmal mit mir!!! Hatte schon einen Riesen Schreck bekommen, THE RETOURN OF LIVING MAINZER 
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