Ackersuche erlaubt/unerlaubt?????

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • bernd32
    Einwanderer


    • 07.09.2005
    • 3

    #1

    Ackersuche erlaubt/unerlaubt?????

    Hallo Leute,

    Wie schon überall gelesen sind die Chancen ja am besten auf dem Acker was zu finden. Im Forum sind die meisten Fundsachen ja auch daher.. Jetzt meine Frage: Um auf einem Acker suchen zu dürfen brauch man doch ein Genehmigung vom Besitzer (Bauer) wo bekommt ihr die her? Wird gewartet bis der auf seinem Traktor vorbei kommt und dann gefragt? Ich habe einen Tesoro und bin heiss aufs suchen aber bis jetzt war ich nur im Wald und da sind die Funde ziemlich spärlich gewesen. Kann mir jemand eine Tipp geben? Wie macht ihr das immer? Ich kann mir vorstellen das ein Bauer sauer wäre, wenn man ihm das ganze Feld zertrampelt....

    Danke im voraus für eure Hilfe und das feedback.

    Gruss,

    bernd
  • coolmoe-d
    Einwanderer


    • 13.05.2004
    • 11
    • NRW
    • Tesoro Compadre SE

    #2
    Moin Bernd!

    Zu jedem Acker gehört nunmal ein Hof, durch nachfragen kann man ziemlich schnell heraus bekommen wo dieser ist. Also flugs zum Hof gedüst, nachgefragt wer dort was zu sagen hat und munter losgefragt!

    Du merkst schon: Fragen über Fragen!

    Und immer freundlich bleiben, das ist die halbe Miete!

    Gruß und viel Erfolg!
    Wenn Du bis zum Hals in der Scheisse steckst - dann lass den Kopf nicht hängen!

    Kommentar

    • zirpl
      Heerführer

      • 15.09.2002
      • 1729
      • Bei den 7 Zwergen
      • Tesoro Cortez

      #3
      Genau!!

      Immer nach den Ackern fragen die grad abgeerntet und frisch umgepflügt worden sind. Sehr hilfreich sind ein paar alte Münzen in der Hosentasche zum vorzeigen. Dann klappts auch mit dem Bauern.

      Zirpl

      Kommentar

      • snoopy9
        Ratsherr


        • 15.10.2005
        • 242
        • Köln
        • Tesoro Tejon,Tesoro Vaquero 2 Germania, Tesoro Lobo Supertraq

        #4
        hi bernd hier haste noch von mir ein paar tipps zur fundsuche.





        Acker

        Äcker sind für die große Mehrzahl aller Sondengänger der Hauptplatz zum Suchen! Nach guter Recherche kann hier alles gefunden werden. Funde aus wüst gefallenen Orten aller Zeiten, Militaria, Neuzeit etc. etc. Das Graben fällt leicht und das Fundspektrum ist hier am größten, man findet hier am meisten.


        Alte Mühlen

        Die Müller vergangener Zeiten waren in der Regel angesehene und auch reiche Zeitgenossen. An Mühlen herrschte ein Lieferverkehr, alles musste von Hand abgeladen werden, man kann sich ausrechnen, dass auch an diesen Stellen eine erhöhte Fundquote für alte Münzen existiert.


        Alte und einzeln stehende Bäume

        Auffällige große Bäume an Lichtungen oder Wegrändern dienten häufig als Treffpunkt, Markierung und Pausenplatz.



        Anhöhen in Tal Ein- und Ausgängen / Aussichtspunkte

        An diesen Stellen existierten häufig Wachttürme um herannahende Gefahren schneller zu erkennen. Im Verbund mit anderen Wachttürmen in Sichtweite, dienten diese auch häufig als Kommunikationsnetz, sprich als eine Art „Frühwarnsystem“.



        Brücken / Furten

        Römer warfen beim Überqueren von Brücken mit guten Wünschen verbundene Münzen in das Wasser. An Furten entlang historischer Wege wurden die Pferde getränkt und es wurde gerastet.



        Brunnen und Bootsanleger


        Brunnen und Bootsanleger sind immer gut für die Suche mit Bergungsmagneten. In Brunnen finden sich häufig Waffen, Munition, DM- Münzen, Reichsmünzen ( Nickel ), alte landwirtschaftliche Geräte etc. An Bootsanlegern finden sich Werkzeuge, Angelhaken, Motorteile bis hin zum kompletten Außenborder.



        Burgen und Ruinen

        Hier ist die Suche genehmigungspflichtig! Interessant ist das Umfeld von Burgen besonders außerhalb der Wallanlagen. Zu der typischen Fundpalette der Burgensuche gehören Münzen, Armbrustbolzen, Waffen und dazugehörige Teile, Pferdegeschirr, Ringe, Schlüssel, Schlösser, Gürtelschnallen etc. Unterhalb der ehemaligen Aborte und an Küchenfenstern finden sich vermehrt Besteckteile, Münzen und Schmuck.





        Felsen / Felsformationen / Menhire

        Felsen, Felsformationen und besonders einzeln stehende Menhire sind häufige Kult- und Opferplätze, Treffpunkte und können sogar uralte Sternenwarten sein. Hier kann das volle Fundspektrum gefunden werden, und es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf Frühgeschichtliche Funde.





        Historische Fachwerkhäuser /
        Alte Kellergewölbe – Weinkeller


        Wenn der Besitzer zustimmt sollte bei einer Renovierung der Fußboden prospektiert werden. Alte Fachwerkhäuser wurden häufig wieder neu überbaut. Alte Gewölbe- und Weinkeller sind sehr interessant, auch hier sollten unbedingt die Wände mit dem Detektor abgeschwenkt werden.



        Höhlen / Felsvorsprünge

        Höhlen boten schon im Altertum Schutz vor der Witterung und dienten als Wohn- Opfer- Begräbnisstätte und Schatzversteck. Die Suche in Höhlen ist sehr vielversprechend! Genauere Betrachtung verdienen die hintersten, untersten Winkel und Felsenwandschlitze. Achtung! Höhlen keinesfalls zwischen Oktober und April betreten, in vielen Höhlen überwintern Fledermäuse, wenn sie im Winterschlaf gestört werden müssen sie elend sterben! Helfen sie mit, diese wundervollen und seltenen Tiere zu schützen! Beachten sie auch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Im Buchhandel gibt es eine Vielzahl von guten Höhlenführern.


        Hohlwege / Hohlwegbündel /
        Mittelalterliche Fernstrassen


        Deutschland ist überzogen von alten Hohlwegen, Wege die vor langer Zeit benutzt wurden und später brach fielen. Früher herrschte einmal auf diesen Wegen reger Betrieb.

        Das Wasser vertiefte im Laufe vieler Jahre die Hohlen, so das wir heute teils tief eingeschnittene Wege sehen. Die Suche an diesen Wegen ergibt ein breites Fundspektrum das bis zurück in die Bronzezeit reichen kann.



        Quellen und Moore

        Viele Quellen und Moore waren schon den Germanen heilig und den Göttern wurden an diesen Stellen, aus einer Vielzahl heute vermuteter Gründe, geopfert.

        Selbst Menschenopfer wurden bis ins frühe Mittelalter an den Quellen dargebracht. Erst im Zuge der Christianisierung wurden diese barbarischen Rituale verboten und unter Strafe gestellt.



        Schlachtfelder

        Schlachtfelder gibt es in Europa seit mehr als 2500 Jahren, wer ein römisches Schlachtfeld entdeckt, hat großes Glück. Aber meistens sind es dann doch die aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Auf diesen Plätzen findet sich eine Vielzahl von Militaria, Münzen, Waffen aller Art, Abzeichen, Erkennungsmarken, Embleme, Knöpfe und leider auch noch gefährliche Munition aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Wenn man es schon nicht lassen kann dort zu suchen, sollte mit einer erhöhten Vorsicht gegraben werden!



        Spiel- und Kirmesplätze,
        Parkanlagen, alte Jahrmarktplätze


        Fundwahrscheinlichkeit 100 %, auch hier sind neuzeitliche Münzen garantiert. Bei der extremen Verschrottung solcher Plätze ist allerdings viel Geduld erforderlich.


        Strände / Badeseen / Alte Flussbäder

        Fundwahrscheinlichkeit auch hier 100 %. Münzen und Schmuck sind garantiert. Fleißige Sucher haben nicht selten ihren Urlaub damit finanziert. Nicht auszuschließen sind auch Funde von alten Münzen oder anderen wertvollen Metallobjekten die als Strandgut angeschwemmt wurden.


        ich hoffe das ich dir einwenig helfen konnte!

        lg


        snoopy
        Zuletzt geändert von snoopy9; 01.11.2005, 11:47.

        Kommentar

        Lädt...