side scan sonar

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  • Xerxes
    Heerführer

    • 18.03.2001
    • 1304
    • Brandenburg-Preußen
    • Euro Sabre, Compass

    #1

    side scan sonar

    oder etwas anderes gesucht, womit ich einen seegrund von der seeoberfläche aus nach metall absuchen kann.

    danke im voraus sagt

    xerxes
  • Claus
    • 24.01.2001
    • 6219
    • Bernau bei Berlin
    • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

    #2
    Theorie und Praxis

    Das Side Scan ist schon ein geeignetes Gerät um einen grossen See effektiv und gründlich abzusuchen.

    ABER, es bedingt, neben der tiefgreifenden Kenntnis des Gerätes und der Bedienung der verschiedensten Peripheriegeräte auch komplexe Kenntnisse in Nautik und Navigation.

    So musst du beispielsweise mit einer konstanten Geschwindigkeit, die über der eines Ruderbootes liegt, fahren. Die abgefahrenen Bahnen müssen genau paralell sein und der jeweilige Standort muss kontinuierlich mittels D-GPS aufgezeichnet werden, damit du nachher die interessanten Stellen auch wiederfindest.

    Wenn es dir jetzt noch nicht vergangen ist: der Preis eines solchen Gerätes bewegt sich in Höhen, die jede Schatzsuche unrentabel machen.
    ...und verleihen würde ich so ein Gerät niemals!

    Greife lieber auf "normale" Technik zurück. Eine Grossschleife zum Beispiel, die du unter dem Boot über den Seegrund bewegst.

    claus
    Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

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    • azrael
      Lehnsmann


      • 13.03.2004
      • 28

      #3
      unterwasserobjekt prospektion

      einfach und preiswert mit einer sogenannten förster-sonde (magnetometer), wurde auch als ogf-w nachgebaut, oder etwas komfortabler mit einem gradiometer (mehrere varianten und preisklassen) und auswertungs-software.

      gruss an alle

      Kommentar

      • hopfenhof
        Heerführer

        • 16.03.2003
        • 2906
        • sa
        • Xlt,Deus,Sea Hunter,Aquanaut,Förster-Ferrex&Sensys-Magneto,Propointer

        #4
        mach es mit dem ofg am besten von mem schlauchboot aus an dem du unten ein loch mit klappe hast dort kannst du ganz leicht das ofg herablassen ohne das es einer erahnt ein wenig gerödel obenrauf und gut dann nimmst du ein garmin oder ähnlich und gibst bei jedem guten signal einen festpunkt ein (500 haste ja meistens) hi hi
        dann brauchst du nur noch später mal diese stellen abtauchen indem du dann an den vom gps gezeigten punkten eine boje setzt.
        übrigens hab ich heute mit dem herrn breuer von tb elektronik ein ausgiebieges gespräch geführt bezüglich bau eines ähnlich wie das ofg funktionierendes pi systhem
        ist genial und ich neme es für den nächsten sommer in meine planung auf warscheinlich mit dem großteil elektronik in der spule integriert
        kannst dich ja mal bei mir melden per pn
        micha
        Belächle niemanden der einen Schritt zurück macht denn er könnte nur Anlauf nehmen wollen.

        Kommentar

        • argus410
          Lehnsmann


          • 31.08.2004
          • 28

          #5
          Hallo.

          Also das SSK 100 ist wohl das bekannteste Side Scan Sonar. Man muss aber die See tiefe beachten. Abstrahl winkel und See tiefe sind für die Absuch breite entscheident. Also Gewässer ab 40 m sind geeignet für ein Side Scan sonar. Für alles andere ist ein OGF W und ein besseres Sonar zb. von Ferro pilot ausreichend. Echoscan 8 oder das Matrix eignen sich am besten.

          Gruß Hans

          Kommentar

          • teckie468
            Geselle


            • 23.04.2004
            • 93
            • oberfranken
            • minelab excalibur

            #6
            Also meines Wissens nach zeichnet ein Side Scan Sonar lediglich ein sehr genaues reliefartiges Bild des Grundes auf , kann aber kein MEtall orten

            Ich war mal mit dem holländischen Schiff "Fogo Isle" auf der Nordsee zum Wracktauchen unterwegs, die hatten so ein Teil

            Es wird ein sogenannter Tow-Fish hinter dem Schiff hergezogen, der mit dem Anzeigegerät über kabel verbunden ist

            Es ist ein Geduldspiel mit so einem Gerät etwas zu orten
            Nichts ist mächtiger als die Anziehungskraft des Abgrunds

            Kommentar

            • teckie468
              Geselle


              • 23.04.2004
              • 93
              • oberfranken
              • minelab excalibur

              #7
              HAbe mich nochmal schlau gemacht, für den Zweck Metalle von der Oberfläche zu orten braucht man ein Protonen-Resonanz Magnetometer, siehe auch bei
              Nichts ist mächtiger als die Anziehungskraft des Abgrunds

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              • jobidi
                Banned
                • 13.08.2003
                • 417
                • Wilhelmshaven

                #8
                Hallo,

                @teckie : sehr richtig bemerkt. es handelt sich bei einem sonar nämlich nicht um ein metallsuchgerät sondern um ein bildgebendes verfahren mittels schallwellen. es kann benutzt werden, dinge die auf dem grund liegen (oder im sediment vergraben sind) dreidimmensional abzubilden. gleichwohl erlauben moderne sonargeräte auch rückschlüsse auf die beschaffenheit gefundener materialien.

                EINSPRUCH möchte ich erheben gegen die Aussage, daß es ein gedultsspiel sei, mit side scan etwas zu suchen. es gibt kaum eine bequemere art gewässer abzusuchen. ist das gewässer allerdings groß, ist das gedultsspiel natürlich auch nicht größer als mit anderen ortungsmethoden.

                Was die Einsatztiefe eines side scan betrifft, so gibt es inzwischen schon varianten die einen einsatz ab 15 meter wassertiefe erlauben und dabei gute resultate erzielen. grundsätzlich ist es allerdings richtig, daß die breite der suchstreifen mit abnehmender wassertiefe immer geringer wird, also mehr suchstreifen gefahren werden müssen.
                was die geometrie der suchstreifen betrifft hat der clausi allerdings inzwischen nur noch bedingt recht. moderne rechnertechnik an ein gps gekoppelt macht es nämlich möglich, die bilder exakt zu berechnen, auch wenn die bahnen nicht ganz gerade sind :-) alles in allem ist ein side scan zusammen mit einem aktuellen notebook und gutem gps eine geniale sache um unkompliziert in akzeptabler zeit etwas im wasser zu suchen.

                gruß

                jo
                PADI --- Produce Another Diving Idiot ...or.... Put Another Dollar In

                Real divers don´t die --- they only get deeper

                Kommentar

                • Xerxes
                  Heerführer

                  • 18.03.2001
                  • 1304
                  • Brandenburg-Preußen
                  • Euro Sabre, Compass

                  #9
                  erst einmal vielen dank für eure zuschriften. werde mir mal eine genaue planung machen was sich am besten eignet.
                  g+f
                  xerxes

                  Kommentar

                  • Claus
                    • 24.01.2001
                    • 6219
                    • Bernau bei Berlin
                    • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                    #10
                    Zitat von jobidi
                    was die geometrie der suchstreifen betrifft hat der clausi allerdings inzwischen nur noch bedingt recht. moderne rechnertechnik an ein gps gekoppelt macht es nämlich möglich, die bilder exakt zu berechnen, auch wenn die bahnen nicht ganz gerade sind :-) alles in allem ist ein side scan zusammen mit einem aktuellen notebook und gutem gps eine geniale sache um unkompliziert in akzeptabler zeit etwas im wasser zu suchen.

                    gruß

                    jo
                    hmmm, ich dachte da an kostengünstig...

                    Wenn schon per GPS das Signal wiederfinden, dann doch bitte etwas genauer als +/- 10 m

                    Die Technik, die du da ansprichst, beginnt damit, dass du den LVA erst mal 250,- Euronen auf den Tisch legst für einen Vermessungspunkt.
                    Dort stellst du dann, dein nicht vorhandenes Referenzgerät auf und gibst ihm die richtige Koordinate ein, DANN erst hast du auf deinem Empfänger ein Signal, das auf den cm stimmt.

                    Mit einem TaschenGPS ist das nicht so einfach mal gemacht...

                    Wer der Meinung ist, sein GPS Gerät wäre genauer, möge es doch einfach mal über eine längere Zeit an einer Stelle liegen lassen und ab und zu mal die Werte ablesen
                    Sekunden (manchmal auch Minuten!) in Meter umrechnen klappt ja noch, oder?

                    claus
                    Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

                    Kommentar

                    • hopfenhof
                      Heerführer

                      • 16.03.2003
                      • 2906
                      • sa
                      • Xlt,Deus,Sea Hunter,Aquanaut,Förster-Ferrex&Sensys-Magneto,Propointer

                      #11
                      Zitat von claus
                      Sekunden (manchmal auch Minuten!) in Meter umrechnen klappt ja noch, oder?

                      claus
                      da läst ja einer den larry raushängen ich kann dat jedenfalls so aus dem stegreif nich hab ich ja noch nie gebraucht :effe :effe
                      Belächle niemanden der einen Schritt zurück macht denn er könnte nur Anlauf nehmen wollen.

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                      • jobidi
                        Banned
                        • 13.08.2003
                        • 417
                        • Wilhelmshaven

                        #12
                        Hallo @all,

                        die ganze kunst bei der sache ist. auf dem schiff einen punkt einzumessen und relativ von diesem punkt in möglichst großem abstand zueinander 3 gps-empfänger zu positionieren. diese 3 gps-empfänger werden dann auf einen koordinatenrechner geschaltet, der nun in der lage ist, die relative position zu einem (selber) festgelegten fixpunkt ziemlich genau zu bestimmen. dieser rechner wird dann an den eigentlichen auswertungsrechner fürs sidescan per lan oder x25 angeschlossen.
                        es gibt übrigens noch eine andere alternative, die von einigen eingesetzt wird. die legen (in nicht allzutiefem gewässer) ihren fixpunkt am meeresgrund per signalgeber selber fest. der kann dann auch per gps im kreuzverfahren eingemessen werden.
                        dir variante mit den 3 gps-empfängern funzt übrigens schon recht gut bei einem schiff mit 8 meter länge und 2,5 metern breite :-) wenn nicht reicht, kann man auch durch stangenwerk die maße des schiffen vergrößern :-)

                        gruß

                        jo
                        PADI --- Produce Another Diving Idiot ...or.... Put Another Dollar In

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                        • Claus
                          • 24.01.2001
                          • 6219
                          • Bernau bei Berlin
                          • Pulse Star II pro, modifiziert ...und einen guten Freund mit Bergeunternehmen :-)

                          #13
                          oder

                          du machst einfach bei jedem Signal ein fettes Kreuz auf die Bordwand!
                          Sollte aber schon ein wasserfester Stift sein! :effe

                          claus
                          Vertrauen ist eine sehr zerbrechliche Angelegenheit!

                          Kommentar

                          • Tarzan
                            Ritter


                            • 03.02.2004
                            • 328
                            • Bühl BW
                            • Auge, Nase, Ohr...

                            #14
                            aha...

                            ...jetzt dämmerts auch bei einer alten Landratte .....daher kommt der Name Kreuzer

                            Matze
                            seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich Tiere

                            Gott schuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war. Auf weitere Versuche hat er verzichtet! Mark Twain

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                            • jobidi
                              Banned
                              • 13.08.2003
                              • 417
                              • Wilhelmshaven

                              #15
                              ein wenig mehr ehrfurcht bitte mein lieber klausi. immerhin funzt das ganze ziemlich genau. daß ihr auch nicht einmal ernst bleiben könnt

                              gruß

                              jo
                              PADI --- Produce Another Diving Idiot ...or.... Put Another Dollar In

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