Arendsee

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  • Holck
    Heerführer


    • 16.09.2004
    • 2323
    • sachsen,in der nähe von dresden
    • Whites XLT,Ebinger 720

    #1

    Arendsee

    Mal ne Frage zum Arendsee,war dort einer dieses Jahr mal tauchen,wie sind momentan die Bedingungen vor Ort,Tauchgenehmigung erforderlich? Gruss Uwe
  • Quertaucher
    Landesfürst


    • 29.06.2004
    • 832
    • Sachsen-Anhalt

    #2
    Arendsee vom November 07

    Hai,

    wie ihr ja wißt, kann ich momentan nicht ganz so tauchen wie sonst, aber es wird schon langsam wieder.

    Deshalb weiß ich auch nicht, wie gerade die Sicht in diesem See ist.

    Leider schwankt das im Arendsee sehr häufig, was schnell mal abschreckend wirkt.

    So hatte ich auch im November 07 so schlechte Sicht, dass ich erst in tieferen Lagen etwas Genuß an diesem TG fand...

    Die sehr mäßigen Ergebnisse hänge ich hier mal mit ein paar Fotos von dem dort versenkten kleinen Wrack usw. an.

    Dazu noch ein Erlebnisbericht:

    Ein Wrack im Arendsee

    Mitte November 2007 hatte ich gehofft, dass die Sicht im Arendsee, der zwar als einer der tiefsten Norddeutschlands gilt, aber sehr launisch mit den Sichtweiten ist, sich besser gestaltet, als im Sommer.
    Aber wieder einmal etwas Pech gehabt.
    Die Bedingungen vor Ort sind für passionierte Taucher schon als überdurchschnittlich gut einzuschätzen. Wo gibt es noch einen kostenfreien Einstieg und einen freundlichen Hotelier, der zum Tauchen einlädt?
    Meldet man sich im Hotel "Deutsches Haus" beim Chef Burkhard Bannier (ist selbst Taucher), kann man gleich hinter dem Hotelgrundstück die nötigen Vorbereitungen treffen, um nach einem Abstieg über eine kleine Treppe schon am See zu landen.
    Dann sind noch 50m zu strampeln und man erreicht die Boje, die das Wrack anzeigt.

    Ja leider war die Sicht sehr mies- also für das Vorhaben ein paar Fotos vom Boot zu schießen.

    Auf Höhe des Wracks, zwischen 16-17,8m lag sie meistens nur zwischen 0,5 und 1m, was Fotoarbeiten doch sehr erschwert.

    Wassertemperatur 6°, damit 2 mehr als die Außenluft. Einige Fische dümpelten rund um das Wrack und träumten in der Dunkelheit (ab 3m Tiefe ist eine Lampe unerläßlich) vom nächsten Sommer. Das Wrack ist schnell umrundet, rein geht es wegen der beengten Verhältnisse besser nicht, wenn man dort nicht zur Dauerbesatzung werden möchte.

    Ich bin dann noch tiefer Richtung Norden getaucht (der Seegrund fällt hier allmählich ab) und ab 28m wurde die Sicht besser. Besser heißt 2-4m.

    Der Boden sieht dort sehr seltsam aus, mit einem Geflecht aus Schimmelbakterienkolonien, was aber auch die sog. Seekreide sein könnte.

    Die früher oft gerühmte Klarheit des Wasser dürfte Geschichte sein. Man muß schon etwas Glück mit dem Wetter und der Sicht haben, aber das sind in D tauchende Zeitgenossen ja gewöhnt.

    Siehe auch hier zur Wasserqualität:



    Ich bin dann noch bis etwas unter 40m getaucht, jedoch ist auch dort keine andere Struktur oder etwas wirklich Sehenswertes zu finden. Sieht alles aus wie im Gruselkabinett und irgendwann reicht der Anblick, zumal dort auch kein Fisch zu sichten war. Der Rückweg geht immer sanft den Hang hinauf und wenn alles klappt, landet man wieder am Einstieg und freut sich auf ein schönes Essen im Hotel direkt vor der Nase.

    Die vielen Schwebstoffe im Wasser führten dazu, dass unterhalb von 3m Wassertiefe Dunkelheit herrscht, der TG also nur mit Lampe durchzuführen ist, quasi wie ein Nachttauchgang.

    Gut Luft

    dER qUERTAUCHER
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    Zuletzt geändert von Quertaucher; 26.07.2008, 22:37.
    Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix, oder er darf nicht

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