Alarmanlage für Unterwasserschätze

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  • ogrikaze
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    • 31.10.2005
    • 11352
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    • Aktuell: DEUS, ORX, CZ21, MI 4, Garrett THD, Abgelegt: Blisstool,ACE250, Minelab Excalibur, Minelab Terra 70, Goldmaxx Power, Rutus Solaris

    #1

    Alarmanlage für Unterwasserschätze

    Alarmanlage soll Unterwasserschätze vor Räubern schützen
    Archäologie-Diebe sollen an Hand ihrer charakteristischen Geräusche identifiziert werden - Prototyp der Anlage wird in der Nähe von Bodrum getestet
    London/Bodrum - Zahllose antike Schiffswracks am Meeresgrund sind vor allem für Diebe archäologischer Fundstücke eine große Verlockung. Zum Schutz dieser Wracks hat nun ein türkischer Forscher ein neuartiges Warnsystem entwickelt, das illegale Schatzsucher am Plündern hindern soll.
    Tuncy Akal vom TÜBITAK-Marmara Research Center in Kocaeli hat gemeinsam mit seinem Team ein Warnsystem entwickelt, das illegale Eindringlinge anhand ihrer akustischen Signale erkennt. Das Meer ist auch unter der Wasseroberfläche keinesfalls leise. Neben Geräuschen, die durch Wind und Wellen oder auch Lebewesen verursacht werden, gibt es jede Menge Lärmquellen, die vom Menschen stammen - wie etwa der gesamte Schiffsverkehr.
    Charakteristischer Lärm
    Akal glaubt, dass man aus der gesamten Geräuschkulisse jene von typischen Wrackräubern ziemlich genau identifizieren kann. Dazu setzt der Experte auf Vektor-Sensoren, die die Herkunft der Schallwellen aufnehmen und spezifische Sequenzen identifizieren können.
    In den allermeisten Fällen suchen sich Plünderer Wracks in relativ entlegenen Regionen aus, die sie mit Schnellbooten aufsuchen. Der Klang der Schiffsschraube solcher Boote verursacht ein ganz spezielles akustisches Signal, das bereits verrät, dass jemand in das Territorium eingedrungen ist. Um einen Fehlalarm zu verhindern, überwacht das System genau, ob der Motor in der Nähe des Wracks abgeschaltet wird oder nicht.
    Beim nächsten Schritt achtet das System darauf, ob die Eindringlinge mit Tauchgeräten zum Meeresboden unterwegs sind. Auch die Sauerstoffblasen, die beim Ausatmen unter Wasser entstehen, verursachen Geräusche, die von einer schwimmenden Boje aus über Funk an eine Landstation gesendet werden.
    Prototyp im Test
    Akal meint, dass das System zwar nicht zu 100 Prozent ausgefeilt sei, da Räuber auch mit Ruderbooten zu den Wrackstellen gelangen könnten. "Das ist allerdings eher auszuschließen, denn dafür braucht man doch sehr viel Equipment", so der Forscher. Auch Tauchsysteme, die die ausgeatmete Luft nicht ins Wasser abgeben und dadurch leiser sind, stellen eine Herausforderung für das Warnsystem dar. Akal und sein Team wollen einen Prototyp des Systems in der Nähe von Bodrum beim Wrack eines bereits gefährdeten römischen Schiffes testen. (pte/red)
    Quelle: http://derstandard.at/
    Gruß Sven

    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.
    Eventuell vorhandene Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Unterhaltung.

  • Wolfo
    Oberbootsmann
    Heerführer


    • 02.11.2006
    • 1466
    • Heiðabýr
    • Oculus

    #2
    Klingt nicht grade zuverlässig, würde ich meinen.
    Wie die Störgeräusche filtern wollen, will ich mal gerne wissen, geschweige denn die Kosten.


    Kein Berg zu tief!

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    • berti071
      Ritter


      • 06.02.2006
      • 591
      • 19374
      • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

      #3
      Moin.

      Im militärischen Bereich, zur Sicherung von Schiffen wird ein ähnliches System schon seit Jahren angewandt.

      Jeder Atemregler gibt ein bestimmtes Geräusch von sich, auch die Düsen von Kreislaufgeräten sind unter Wasser sehr gut zu unterscheiden, somit läßt sich ein "Eindringling" bemerken und Alarm schlagen, oder auf Wunsch auch die Mine zünden :-)

      Allerdings habe ich gehört das es auch eine rel. hohe Fehlerquote bei diesen Systemen gibt.

      Fische haben ja eine Schwimmblase die bei der jeweiligen Tiefe auch mal abströmen kann, diese Geräusche in der Nähe der Sensoren lösen Fehlalarm aus weil kein Unterschied zu Kreiseldüsen besteht ;-)

      Auf gut Deutsch:

      Heringe furzen wie Dräger LAR V- Geräte !!


      lg

      Nils
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      • Sorgnix
        Admin

        • 30.05.2000
        • 26211
        • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
        • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

        #4
        ... und wie wird der Alarm gemeldet??

        Schwimmt da dann an der Oberfläche ne Boje, die per Funk Alarm schlägt?
        ... oder ein Unterseekabel bis an Land, und dann per Funk oder weiter Kabel?

        Fragen über Fragen ...

        Bei Version 1 erübrigt sich ja dann nebenbei auch die eigene Recherche bzw. Investition in ein Ortungssystem - man braucht ja nur nach der Boje Ausschau zu halten ...

        Ich denke mal, der Technische Aufwand ist ein wenig groß.
        Für ne Überwachung einer UW-Bergungsstelle der Archäologen mag das angehen, auch für besonders gefährdete oder exponierte Lagen ...
        Im großen Rahmen wohl eher weniger. Wo liefen die "Kabel" zusammen, wer überwacht 24h am Tag, wer wartet so etwas ...

        skeptischerweise
        Jörg
        Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
        zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

        (Heiner Geißler)

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        • berti071
          Ritter


          • 06.02.2006
          • 591
          • 19374
          • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

          #5
          @wolfo

          Da gibt es keine Störsignale zu rausfiltern. Es werden nur die bekannten Geräusche wahrgenommen.
          Ankerketten, Atemregler, Luftblasen, Kreislaufgeräte, Delfine mit Brechstange etc..


          @ Sorgnix.

          Die Übertragung kann per Ultraschall erfolgen, das reicht für ein paar Kilometer.
          Größere Strecken werden einfach mit Zwischensonden überbrückt und am Ende als Funksignal ausgegeben.

          So, und ähnlich funktionieren ja auch die seismologischen Sonden die z.B. in Tsunamigebieten oder UW- Vulkangebieten verankert werden.
          Auch die Sensoren die einige Staatsküsten vor U-Booten oder sonstigen "Angreifern" bewachen "funken" auf Ultraschall.

          Getauchte U-Boote verständigen sich sogar per Ultaschall- Sprachverbindung.

          Ein einfaches Alarmsignal unter Wasser, über eine weite Strecke, einer einzelnen Sonde zuzuordnen sollte kein Problem darstellen, jedenfalls kein Technisches!

          lg

          Nils
          Zuletzt geändert von berti071; 03.08.2008, 10:37.
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          • berti071
            Ritter


            • 06.02.2006
            • 591
            • 19374
            • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

            #6
            Wobei, nach längerem Überlegen:

            Warum nimmt man nicht einfach ein bis zwei Ultraschall- Bewegungsmelder nach Sidescansonar- Prinzip?

            Bewegende Masse könnte man in der Größe doch bestimmt Ein- oder Ausschließen, das nicht bei jedem Delfin oder Kabeljau der Alarm losschlägt.....
            Reichweiten haben die Teile doch auch in ausreichender Menge...hmm.

            Infrarot- bzw. Wärmebildsensoren wären wohl zu teuer, aber das sicherste, da der Mensch ja das wärmste Tier am Ort wäre ;-)

            Nils
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            • Wolfo
              Oberbootsmann
              Heerführer


              • 02.11.2006
              • 1466
              • Heiðabýr
              • Oculus

              #7
              Mit Störsignalen meinte ich unbekannte bzw. ähnliche Signaturen. ;-)
              Ich dachte dabei an die Uboot-Horchtechnik, die ja mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat. ( ala: "Wieso klingt dieser Kümo wie ne russische Alphaklasse")


              Kein Berg zu tief!

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              • berti071
                Ritter


                • 06.02.2006
                • 591
                • 19374
                • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

                #8
                Gut Pfad, mein Freund ;-) BdP??

                Ah, ja die Problematik besteht bei den bekannten Systemen, siehe Heringspups.

                Aber ein "einfacheres System" das eben nicht Lebenswichtig ist kann ja auch einfacher aufgebaut sein.
                Das mit den anfahrenden Booten halte ich für Übertrieben, obwohl es für ein erstes Scharfschalten wohl sinnig wäre.

                Danach könnte man einfache Regeln erstellen die eine Alarmkette auslösen:

                Heranfahrendes Boot, Motor aus, Ankerkette, absteigender Taucher, aufsteigende Luftblasen, mechanische Bearbeitung des Wracks (Brechstange, Spül- oder Saugarbeiten, Pressluftgeräte etc.)

                Die Schallausdehnung unter Wasser ist um einiges Schneller und Weittragender als an Luft (deshalb kann man Geräusche zwar gut hören, aber Entfernung und Richtung schlecht einschätzen!).

                Ein einfaches Alarmsignal, danach Verbindung mit einer Radarstation um Festzustellen ob ein Boot an Stelle X ankert und dann los.

                Sollte nicht Unlösbar sein.

                Nils
                Dieser Beitrag wurde 23x mal editiert, User steht unter Überwachung der Administratoren!

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                • Wolfo
                  Oberbootsmann
                  Heerführer


                  • 02.11.2006
                  • 1466
                  • Heiðabýr
                  • Oculus

                  #9
                  Volltreffer, BdP stimmt.
                  Fragt sich nur, wielange noch, evt. wird bald mal "umgebündelt", der BdP ist auch nimmer dass, was er mal sein sollte.
                  Auch (Alt-) Pfadfinder?

                  GP,
                  Wolfo


                  Kein Berg zu tief!

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                  • berti071
                    Ritter


                    • 06.02.2006
                    • 591
                    • 19374
                    • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

                    #10
                    Mit 16 in den BpP Lübeck eingetreten, Ortsgruppe Travemünde, Wölflingsführer. (Oh Gott, 20 Jahre her!!)

                    GEILE ZEIT!!!

                    Ja, immer diese Scheiß Vereinsmeierei, traurig!!

                    Aber die Uniform hab ich noch! Hat mir nach dem Austritt gute Dienste beim Trampen geleistet, habe nie länger als 10 min. an der Autobahnzufahrt gestanden, lol.

                    Gut Pfad ;-)

                    Nils
                    Dieser Beitrag wurde 23x mal editiert, User steht unter Überwachung der Administratoren!

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                    • Wolfo
                      Oberbootsmann
                      Heerführer


                      • 02.11.2006
                      • 1466
                      • Heiðabýr
                      • Oculus

                      #11
                      BdP Lübeck, da gibt es noch den Stamm Kolibri...
                      Travemünde, Seepfadfinder?
                      Oder war dass noch im alten BDP, *grübel*...
                      Da müsstest du ja die Pfeilpfadfinder kennengelernt haben, und den Jochen Düring, dass war ja damals auch so ein Bund "mit Freunden und Feinden", mal freundlich formuliert.
                      Nja, ich bin was Pfadfinder hier im Norden angeht, dauerhaft am Sammeln und forschen =).

                      Meiner ist der Domzoo
                      Kennst du evt. noch Fischli, Sterti, Heika, die müssten damals aktiv gewesen sein ?

                      Jau, trampen hat was.
                      wobei ich da schon viele tragikomische Begegnungen hatte...
                      Aka, "Leute von der FDJ nehmen wir doch immer gerne mit" in MecPom, wobei sowas ja noch harmlos ist...

                      GP,
                      Wolfo


                      Kein Berg zu tief!

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                      • berti071
                        Ritter


                        • 06.02.2006
                        • 591
                        • 19374
                        • Lorenz P3, Schiebel,Ebinger UW720C, Förstersonde Ferrex 4021

                        #12
                        Das ist nu über 20 Jahre her, kann mich nicht wirklich mehr daran Erinnern, aber

                        Heika!!!!

                        Wenn die zusammen mit Ulrich G. aus Travemünde den Stamm aufziehen wollte, dann war ich dabei ;-)

                        "Von der Festung dröhnt,
                        mit derber Männerstimme...."

                        Hehehe, da war ich der Lauteste ;-)

                        Trampen....

                        "Och, schön das sie die HJ wieder aufmachen!" war mein "Bester", ohne Hintergedanken richtung Verarsche von dem Opi.!

                        lg

                        Nils
                        Dieser Beitrag wurde 23x mal editiert, User steht unter Überwachung der Administratoren!

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                        • Wolfo
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                          Heerführer


                          • 02.11.2006
                          • 1466
                          • Heiðabýr
                          • Oculus

                          #13
                          ...Raubritter, Raubritter, wie weit ist unser Land?
                          Raubritter, Raubritter, wie weit reicht unsre Hand...
                          dass singen wir immer noch ;-).

                          Wobei ich eher zur Gemeinschaft der notrisch klampfenden oder trommelnden Ruhestörer gehöre...

                          Ich habe mal einen ehemaligen Wikingjugendfunktionär beim Trampen erwischt..., das war mein bisheriger Rekord...


                          Kein Berg zu tief!

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