Eistauchen im Kulkwitzer See

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  • DirtyDiverDiver
    Landesfürst


    • 14.10.2007
    • 751
    • Aus der Ferne
    • CZ 20

    #16
    Zitat von ogrikaze
    Biosägekettenöl Irgendwie hab ich auf die Frage gewartet......
    Nee im Ernst, was anderes ist auch unter Tauchern verpönt und da wird auch aufgepasst!
    Genau, iss nich so wie im Wald das jeder seine Löcher offen lässt...
    Das Problem ist ganz einfach zu erklären ; Im Wald gibt es kein Schilf

    Gruss und gut Luft , Torte

    Wer nicht taucht der taugt nichts
    Ich tauche



    der User ist im September 2011 verschieden
    In stillem Gedenken - SDE

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    • Quertaucher
      Landesfürst


      • 29.06.2004
      • 832
      • Sachsen-Anhalt

      #17
      Na das sieht doch aber klasse aus. Bin richtig unzufrieden, dass wir hier mit solchen Sichtweiten nicht rechnen können.

      Dafür hatten wir kürzlich einen Tiefenrekord was das Außenwetter anbetraf und der hat uns sogar als Verein mehrfach in die Lokalpresse und dann auch noch auf Seite 1 gebracht: -17°.

      Und das Volk dachte wir spinnen. Dabei war es recht gemütlich in den Trockis und wer hätte schon was dagegen sich bei diesen Temperaturen in eine Gegend zu begeben, die 20° wärmer ist? Da war es also halbwegs kuschlig im Wasser. Na ja so ähnlich jedenfalls...

      Gruß

      dER qUERTAUCHER
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      Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix, oder er darf nicht

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      • seewolf
        Heerführer


        • 06.12.2005
        • 4969
        • Schöneweide
        • Ebinger Uvex 710,Metromag 880 Schiebestangenfinder Minelab XS-2 PRO & Whites IDX PRO

        #18
        Cool,ist das ein Fluß oder ein See? Was ist das da im Hintergrund sieht ja fast so aus wie die Markierungsboje einer Fahrrinne der Binnenschiffahrt.
        Gruß andreas
        S.S.S.S

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        • Quertaucher
          Landesfürst


          • 29.06.2004
          • 832
          • Sachsen-Anhalt

          #19
          Hai,

          das ist unser Vereinsgewässer ein Kiessee, der mit Ausbildungsplattformen und Markierungsboje versehen ist. Alles nicht wirklich dramatisch, aber für Eistauchen bei Bodennebel schon gut geeignet. Leider nur 2-3m Sicht z.Z.

          Es geht auch anders. Manche kriegen auch dicht unter dem eis einen Tiefenrausch oder üben einfach nur mal wie es ist, wenn einem die Maske vom Gesicht getreten wird.

          Gruß
          dER qUERTAUCHER
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          Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix, oder er darf nicht

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          • Erdspiegel
            Heerführer


            • 16.07.2008
            • 7044
            • zwischen Schutt & Scherben
            • Spatengabel,Kartoffelharke,Fisher CZ-6a,XP-Gmaxx II

            #20
            Zitat von ogrikaze
            Biosägekettenöl
            Was ist denn eine Biosäge?



            Interessante Fotos einer frostigen Aktion.Recht kühn,diese Angelegenheit mit einem Naßanzug anzugehen.
            Welche Neoprenstärke sollte denn ein Trocki zum Eistauchen haben?

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            • Quertaucher
              Landesfürst


              • 29.06.2004
              • 832
              • Sachsen-Anhalt

              #21
              Zitat von Erdspiegel
              Was ist denn eine Biosäge?



              Interessante Fotos einer frostigen Aktion.Recht kühn,diese Angelegenheit mit einem Naßanzug anzugehen.
              Welche Neoprenstärke sollte denn ein Trocki zum Eistauchen haben?
              Hai,

              eine Biokettensäge ist z.B. in einen Hai integriert, den man aber leider in unseren Breiten selten zur Hand hat, um Eislöcher freizulegen....

              Beim Trocki kommt es auf alle Fälle eher auf den unterzieher an, der die Wärme hält. Aber da die meisten Eistauchgänge wegen nachdrängender Vereinskameraden um die 15 Minuten lang sind, hält sich das Frieren auch in Grenzen. Die Zeit könnte und hat man auch schon locker in einem 7mm Naßtauchanzug absolviert. In unseren tieferen Seen sind auch im Sommer 4°, nur eben kein Eis drauf.
              der Trocki ist aber hier die eindeutig komfortablere Wahl.

              Gruß

              dER qUERTAUCHER
              Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix, oder er darf nicht

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              • Erdspiegel
                Heerführer


                • 16.07.2008
                • 7044
                • zwischen Schutt & Scherben
                • Spatengabel,Kartoffelharke,Fisher CZ-6a,XP-Gmaxx II

                #22
                Zitat von Quertaucher
                Hai,

                eine Biokettensäge ist z.B. in einen Hai integriert, den man aber leider in unseren Breiten selten zur Hand hat, um Eislöcher freizulegen....

                Beim Trocki kommt es auf alle Fälle eher auf den unterzieher an, der die Wärme hält. Aber da die meisten Eistauchgänge wegen nachdrängender Vereinskameraden um die 15 Minuten lang sind, hält sich das Frieren auch in Grenzen. Die Zeit könnte und hat man auch schon locker in einem 7mm Naßtauchanzug absolviert. In unseren tieferen Seen sind auch im Sommer 4°, nur eben kein Eis drauf.
                der Trocki ist aber hier die eindeutig komfortablere Wahl.

                Gruß

                dER qUERTAUCHER
                Danke,mein Wissenshunger wurde bestens gestillt.
                Der Hintergrund ist,das ich eine gelegentlich Flachwassersuche in Erwägung ziehe,wenn die Wetterlagen etwas frischer werden.Preiswerte Neoprenwatthosen taugen nichts;das war aus verschiedenen Anglerforen herrauszulesen.Gute Exemplare sind fast so kostspielig wie ein wasserdichter Kombi.Außerdem besteht dabei immer die Gefahr in unwegsamen Terrain abzusaufen.
                Also Vollkörperkondom mit dementsprechender Unterbekleidung und Wattstiefel aus dem Anglershop wären da meine Vorstellung um herbstlichen Temperaturen zu trotzen.

                Gruß,Erdspiegel

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                • curious
                  Heerführer


                  • 25.04.2004
                  • 3859
                  • Köln
                  • tesoro/ebinger

                  #23
                  Zitat von Quertaucher
                  In unseren tieferen Seen sind auch im Sommer 4°, nur eben kein Eis drauf.

                  Das ist aber sehr ungewöhnlich, in der Technik geht man immer von einem Grundwasser Temperaturwert bei 10° aus, in eurer Gegend habe ich extra nachgeschaut liegt der Wert zwischen 8 und 12.


                  Vorstellbar wären 4° bei Speisung durch einen Gletscherbach, selbst der würde sich nach kurzer Zeit erwärmen. Der Bodensee hat aktuell 3,3° , keine Ahnung wo gemessen.

                  Dazu kommt, das je tiefer der See, desto wärmer müsste er nach unten hin sein. (im Winter bei stehendem Gewässer) Allerdings wäre es nur wenige Kelvin (auf 100m 3°. Der tiefste deutsche See wäre der Bodensee (254m) gefolgt vom Starnberger (127,7 m ).
                  Bei diesen niedrigen Temperaturen wäre der Einsatz von Wärmepumpen nicht mehr rationell, die aber in eurer Gegend am häufigsten im ganzen Bundesgebiet sind.




                  Zitat:
                  Die Grundwassertemperatur ist nahe der Oberfläche von der Umgebungs- und Lufttemperatur und der Sonneneinstrahlung beeinflusst, mit zunehmender Tiefe nimmt sie durch die Erdwärme zu. Das aus Brunnen geförderte Grundwasser hat eine Temperatur, die der mittleren Umgebungstemperatur des Grundwasserleiters entspricht.

                  Im Sommer dringt Sonnenwärme in den Boden und im Winter wird diese Wärmeenergie abgegeben, weshalb Temperaturschwankungen nahe der Oberfläche am größten sind und mit zunehmender Tiefe abnehmen. In etwa 20 m Tiefe ist ein Jahrestemperaturgang in der Regel nicht mehr festzustellen, die dort zu messende Temperatur entspricht der mittleren Jahrestemperatur. Die Wärmeenergie breitet sich zeitlich verzögert in die Tiefe aus mit einer Phasenverschiebung von etwa einem halben Jahr in 10 m Tiefe, so dass dort im Sommer niedrige und im Winter hohe Grundwassertemperaturen auftreten (Abb. 1).
                  Abb.1: Jahreszeitliche Verschiebung der Temperatur des Grundwassers in 7 bis 9 m Tiefe. Messung 1 m unter Grundwasserspiegel (siehe Grundwasserstand).
                  Unterhalb dieser Zone mit Temperaturschwankungen nimmt die Temperatur aufgrund der Eigenwärme der Erde zu, und zwar um durchschnittlich 3 °C pro 100 Meter Tiefe. Das ist ein mittlerer Temperaturgradient, der regional variieren kann.



                  Quelle:http://www.hlug.de/medien/wasser/gru...temperatur.htm




                  Erkläre mal bitte einem Nichttaucher, wie die Temperaturen bei diesen Seen zustande kommen, da würde ich gerne was dazulernen.


                  Gruß Alex

                  Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
                  Woddy Allen
                  यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेन

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                  • splash
                    Ritter


                    • 07.07.2004
                    • 577
                    • Bremen u. S-H
                    • Augen, Haende

                    #24
                    Moin moin,

                    eine wissenschaftliche, fundierte Erklaerung habe ich nicht, es ist mehr persoenliches Erleben und da sagt mir mein Tauchcomputer das es oft ab 9m bzw. Sprungschicht recht kalt wird, oft so um 6C.
                    Bsp.


                    Unser Vereinssee ist ein ausgebaggerter, Grundwasser gesp. Moorsee in den unteren Schichten recht sauerstoffarm auch hier ist es 'unten' recht froestelig. Erklärung hier, wenig Grundwasserzufluss, keine Durchmischung von Oberflaechenwasser mit den unteren Wasserschichten.

                    Gruss
                    ______________________________________
                    Suche Fotos und Dokumente von folgenden Einheiten:
                    PzJgErsKp 22, PzJgErsKp 58, GrenRgt 401, GrenRgt 435, GrenRgt 380, PzAbt 215, PzJgAbt 33, PzSchLehrKp Putlos

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                    • de59
                      Einwanderer


                      • 21.08.2006
                      • 2
                      • Schwaben

                      #25
                      Hallo,

                      das "Grundwasser" ist (Temperaturmäßig) nicht gleichzusetzen wie das Wasser in einem Grundwassersee. Das Grundwasser im Erdreich wie es für Wärmepumpen ausgenutzt wird, hat eine relativ konstante Temperatur, die mit der Tiefe zunimmt, da kaum ein Wärmeaustausch mit der Oberfläche stattfindet.

                      Anderst beim See: hier kühlt im Winter das Oberflächenwasser ab und sinkt nach unten. Da Wasser bei 4° Celsius seine größte dichte erreicht, bleibt das 4° kalte Wasser auf dem Grund liegen und wird auch nicht mit dem noch kälteren Oberflächenwasser vermischt.
                      Wird das Oberflächenwasser wieder wärmer, kann es sich nicht mit dem 4° Wasser vermischen, da es wieder "leichter" ist als das 4° Wasser.


                      Grüße
                      Thomas

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                      • curious
                        Heerführer


                        • 25.04.2004
                        • 3859
                        • Köln
                        • tesoro/ebinger

                        #26
                        Zitat von de59
                        Hallo,

                        das "Grundwasser" ist (Temperaturmäßig) nicht gleichzusetzen wie das Wasser in einem Grundwassersee. Das Grundwasser im Erdreich wie es für Wärmepumpen ausgenutzt wird, hat eine relativ konstante Temperatur, die mit der Tiefe zunimmt, da kaum ein Wärmeaustausch mit der Oberfläche stattfindet.

                        Anderst beim See: hier kühlt im Winter das Oberflächenwasser ab und sinkt nach unten. Da Wasser bei 4° Celsius seine größte dichte erreicht, bleibt das 4° kalte Wasser auf dem Grund liegen und wird auch nicht mit dem noch kälteren Oberflächenwasser vermischt.
                        Wird das Oberflächenwasser wieder wärmer, kann es sich nicht mit dem 4° Wasser vermischen, da es wieder "leichter" ist als das 4° Wasser.


                        Grüße
                        Thomas
                        Absolut einleuchtend, genau wie Luft sinkt auch kaltes Wasser ab, das Prinzip der Schwerkraftheizung, hätte ich wissen müssen. Danke für die Nachhilfe!


                        Übrigens, Willkommen im Forum! Schau dir mal die Beiträge unter Neuvorstellung an, da findest du schnell Kontakte.
                        Gruß Alex

                        Selbst eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag richtig.
                        Woddy Allen
                        यहां तक कि एक टूटी हुई घड़ी ठीक दो बार एक दिन है. वुडी एलेन

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                        • Quertaucher
                          Landesfürst


                          • 29.06.2004
                          • 832
                          • Sachsen-Anhalt

                          #27
                          Zitat von Erdspiegel
                          Danke,mein Wissenshunger wurde bestens gestillt.
                          Der Hintergrund ist,das ich eine gelegentlich Flachwassersuche in Erwägung ziehe,wenn die Wetterlagen etwas frischer werden.Preiswerte Neoprenwatthosen taugen nichts;das war aus verschiedenen Anglerforen herrauszulesen.Gute Exemplare sind fast so kostspielig wie ein wasserdichter Kombi.Außerdem besteht dabei immer die Gefahr in unwegsamen Terrain abzusaufen.
                          Also Vollkörperkondom mit dementsprechender Unterbekleidung und Wattstiefel aus dem Anglershop wären da meine Vorstellung um herbstlichen Temperaturen zu trotzen.

                          Gruß,Erdspiegel
                          Hai,

                          ich würde mir in der Bucht einen gebrauchten Trilaminattrocki schießen. Die bekommt man oft schon sehr billig und meistens haben die richtige Füßlinge dran. Das erspart die Watstiefel, in die Du mit dem Teil dann ohnehin nicht mehr hineinkommst. Sind halt "Ganzkörperwatstiefel". Etwas Thermowäsche drunter und gut.
                          Ich habe so auch schon sehr schön im Bergwerk gearbeitet, wenn höheres Wasser anstand.

                          Zu den Wassertemperaturen: Wasser ist bei 4° am schwersten und sinkt deshalb nach unten. Gibt es keine massive Durchmischung des Sees, so bleibt das das ganze Jahr über so. Im Winter hat das den putzigen Effekt, dass es in den tieferen Wasserschichten etwas wärmer wird, als direkt unter dem Eis, aber eben nur etwas wärmer.

                          Wir wären sehr froh, wenn dort die Temperatur im Sommer auf 10° ansteigen würde...

                          Gruß

                          dER qUERTAUCHER
                          Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nix, oder er darf nicht

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                          • seewolf
                            Heerführer


                            • 06.12.2005
                            • 4969
                            • Schöneweide
                            • Ebinger Uvex 710,Metromag 880 Schiebestangenfinder Minelab XS-2 PRO & Whites IDX PRO

                            #28
                            Zitat von Quertaucher
                            Hai,

                            das ist unser Vereinsgewässer ein Kiessee, der mit Ausbildungsplattformen und Markierungsboje versehen ist. Alles nicht wirklich dramatisch, aber für Eistauchen bei Bodennebel schon gut geeignet. Leider nur 2-3m Sicht z.Z.

                            Es geht auch anders. Manche kriegen auch dicht unter dem eis einen Tiefenrausch oder üben einfach nur mal wie es ist, wenn einem die Maske vom Gesicht getreten wird.

                            Gruß
                            dER qUERTAUCHER
                            Schau dir mal die Falten über den Augenbrauen an

                            See-Elefanten frieren halt nicht.
                            Gruß andreas
                            S.S.S.S

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