Expo - Semiautomatik

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  • Romata

    #1

    Expo - Semiautomatik

    Da bin ich wieder!

    Danke Heimdall für Deine Antwort bei meiner ersten Frage!

    Nun hätte ich gerne gewusst, was genau die Semiautomatik
    bewirkt. Denn sie soll ja die bestmögliche Stabilität des Gerätes sicherstellen und versucht dabei so nah wie möglich an die gewünschte Sensivity-Einstellung heranzukommen.

    Bis dahin ist es ja klar. Nur was ist dann der Unterschied zu einer Semiautomatikeinstellung auf max. 33 und einer
    Eigeneinstellung, in der das Gerät ebenfalls stabil läuft (Bsp. 26) ? Man sollte doch meinen, daß die Automatik bei
    dem "Wunsch" nach maximaler Leistung (Wert 33) doch besser
    läuft, als die manuelle Einstellung von dem Wert X ?

    Wenn die Automatik dann ja selber die Sensitivität einstellt, stellt sich natürlich auch hier die Frage wie häufig sie das in welchem Zeitabstand macht. Nutzt sie dabei auch die "Noise Cancel"-Option (die optimale Frequenzauswahl für den entsprechenden Boden), was ja nicht sein dürfe, da die Spule in diesem Modus nicht geschwenkt werden darf...?

    Durch welche Einstellung kann man die Sensitivität noch beeinflussen. Z.B. durch "Iron Mask" etc. ?


    So genug Fragen für jetzt, weitere folgen...bestimmt
    Und Heimdall: Danke schon mal für Deine Antwort!

    Gruß Fund Romata
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  • Ritter

    • 01.06.2000
    • 377
    • NRW
    • Minelab E-Trac

    #2
    Hallo Romata!

    Da ich wenig Zeit habe, nur ersteinmal ganz kurz:

    Die Semiautomatik sucht die für die Umgebung maximal mögliche Empfindlichkeitsstufe, bei der das Gerät 100%ig stabil läuft. Sie versucht sich dabei deinen voreingestellten Empfindlichkeitsbereich zu weit wie möglich zu nähern. Leider liegt der vom Gerät ermittelte Bereich aber meist sehr weit unten. Ich kann zwar nicht genau sagen welcher Bereich ermittelt wurde, schätze aber das er in den meisten Fällen bei ca. 8-16 liegt. Die Empfindlichkeits- und Suchtiefeneinbuße ist somit erheblich.

    Ich kann daher nur abraten die Semi-Automatik zu aktivieren. Nur in ganz seltenen Fällen mußte ich bisher die Automatik bemühen (z.B. bei wirklich extremen Eisenstreungen). Die Suchleistungseinbuße liegt bei ca. 30%, also genau soviel wie der Explorer dem XLT überlegen ist.

    Die Empfindlichkeit läßt sich nicht weiter als 32 steigern.
    Gruss & Gut Fund
    Heimdall

    Kommentar

    • Romata

      #3
      Danke Heimdall schonmal!

      Stimmt es ist 32 und nicht 33!
      Man sieht, daß ich mir diese Empfindlichkeitsstufe noch nicht gemerkt habe, alldiweil nicht einsetztbar...

      Nur wozu schon einen Wert vorwählen bei Semiautomatik, wenn
      diese eh auf ihren vorgegebenen Wert läuft?

      Welche Sensitivität benutzt Du so in der Regel?

      Gruß Fund Romata

      Kommentar

      • Ritter

        • 01.06.2000
        • 377
        • NRW
        • Minelab E-Trac

        #4
        >> Stimmt es ist 32 und nicht 33!

        Ja, nicht nur das. Du fragtest ja ob sich die Empfindlichkeit noch weiter als 32 steigern läßt. Nein, leider ist dies nicht möglich - bei 32 ist Schluss. Du kannst aber durch Steigerung von GAIN indirekt noch einiges an Tiefe herausholen da nun leiseste Signale hörbar werden. Die beste Leistung hast du bei GAIN = 10 und RECOVERY = DEEP. Allerdings ist das Signalspektrum dann fast nicht mehr auswertbar, vor allem bei starken Eisenstreuungen nicht, da das Gerät auf winzigste Metallteilchen (Bodenmineralisation?) anschlägt.

        >> Nur wozu schon einen Wert vorwählen bei Semiautomatik, wenn diese eh auf ihren vorgegebenen Wert läuft?

        Hm, die Automatik reguliert sich wohl je nach Bodenverhältnissen jedesmal auf einen anderen Wert, allerdings liegt der grundsätzlich im Bereich absoluter Stabilität. Der ist wohl bei 16 oder tiefer gewährleistet. Wenn es die Bodenverhältnisse erlauben regelt die Automatik den Empfindlichkeitswert höher. Ich kann aber nicht sagen wie häufig dies geschiet. Ich denke mal innerhalb von Sekundenbruchteilen.

        >> Welche Sensitivität benutzt Du so in der Regel?

        Ich suche fast immer mit SENS = 32 und habe noch nie Probleme gehabt. Wenn ich nur Nägel ausblende (= sehr empfehlenswert) habe ich sogar fast immer einen kontinuierlichen Threshold. Eine Verringerung des Wertes auf 26 oder weniger hat natürlich auch eine (maginale) Einschränkung der Suchleistung zur Folge.
        [Editiert von Heimdall am 11-01-2001 um 19:18]
        Gruss & Gut Fund
        Heimdall

        Kommentar

        • Romata

          #5
          Danke Heimadall!

          >>> Die beste Leistung hast du bei GAIN = 10 und RECOVERY = DEEP. Allerdings ist das Signalspektrum dann fast nicht mehr auswertbar, vor allem bei starken Eisenstreuungen nicht, da das Gerät auf winzigste Metallteilchen (Bodenmineralisation?) anschlägt.

          Da frage ich mich nur, was GAIN=10 und REC=DEEP
          mit Eisen zu tun hat? Wenn BSP. mit DiscPattern Eisen = 0 suche ist Eisen doch so gut
          wie Ausgeblendet. Warum bringt dann GAIN= Signalverstärkung und DEEP= nochmalige Verstärkung von Tiefensignalen dann
          mehr Eisen rein, obwohl ich es wegblende?


          >>> nur Nägel ausblende (= sehr empfehlenswert) habe ich sogar fast immer einen kontinuierlichen Threshold.

          Das heisst, Dein Monitor ist "blank" und wählst dann nur reject=nails aus? Hast Du dann nicht ALLE größeren
          Eisenteile mit drin? Dann habe ich also mehr Tiefenleistung
          wenn ich schon alleine nur IRONMASK=BLANK und NAILS=REJECT
          wähle. Mhhh, da wäre es dann aber sicherlich angebracht
          im FERROUS Mode zu suchen, oder?

          UND: ISt der Treshold wirklich notwendig? Mich nervt der auf dauer, weil ich dann später zu hause noch überall das
          Summen höre !

          So Heimdall, reicht mal wieder...bis später!

          Sorry, wenn ich so viele Fragen stelle, aber ich muss
          WISSEN aufsaugen!

          Gruß Fund Dirk
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          • Ritter

            • 01.06.2000
            • 377
            • NRW
            • Minelab E-Trac

            #6
            Hallo nochmals !

            >> Da frage ich mich nur, was GAIN=10 und REC=DEEP mit Eisen zu tun hat?

            Nicht unbedingt Eisen. Durch GAIN=10 und RECOVER=DEEP werden halt leiseste Signale verstärkt, auch diese die eigentlich "Fehlortungen" sind. Ich denke das Gerät ist dann so empfindlich das es auf die Bodenmineralisation anschlägt.

            >> Das heisst, Dein Monitor ist "blank" und wählst dann nur reject=nails aus?

            Genau.

            >> Hast Du dann nicht ALLE größeren Eisenteile mit drin?

            Ja, aber auch mittelgroße Eisenteile werden ausgeblendet. Ich habe bisher in dieser Einstellung bisher ausgesprochen selten Eisen ausgegraben.

            >> Dann habe ich also mehr Tiefenleistung wenn ich schon alleine nur IRONMASK=BLANK und NAILS=REJECT wähle.

            Wie schon gesagt: Indirekt schon. Du wählst allerdings nicht IRONMASK=BLANK sodern DISKPATTERN=BLANK.

            >> Mhhh, da wäre es dann aber sicherlich angebracht im FERROUS Mode zu suchen, oder?

            Eigentlich schon, hatte ich ja auch schon gesagt. Ich habe mich aber nun so sehr an CONDUCT gewöhnt, daß ich auch in dieser Einstellung damit suche. Alufolie sowie Kleinteile aus unedelen Metallen, kleine Münzen etc. kannst du viel besser durch die Konduktivität identifizieren als durch die Eiseneigenschaften. Es kann daher passieren das du bei Folie eine "sehr gute" Ortung (hohe Signalfrequenz) erhälst. Das möchte ich ebend vermeiden, daher die Suche mit CONDUCT.

            >> UND: ISt der Treshold wirklich notwendig? Mich nervt der auf dauer, weil ich dann später zu hause noch überall das
            Summen höre !

            Der Threshold ist sehr wichtig. Dies ist die Ansprechschwelle. D.h. bei zu niedrigem Threshold benötigt die Sonde ein relativ starkes Ortungssignal um anzusprechen, dies ist dann ein Suchleistungsverlust. Bei zu hohem Threshold ergeben auch leise Signale ein zu starkes Signal und werden z.T. von "Fehlortungen" überlagert. Am besten du wählst einen noch gerade hörbaren Threshold. Wenn ich mit Kopfhörer suche liegt meine Threshold-Einstellung bei 7.

            >> Sorry, wenn ich so viele Fragen stelle, aber ich muss
            WISSEN aufsaugen!

            Kein Thema!

            P.S. Deine Homepage finde ich klasse.
            [Editiert von Heimdall am 12-01-2001 um 12:21]
            Gruss & Gut Fund
            Heimdall

            Kommentar

            • Romata

              #7
              Dank Dir Heimdall!

              Noch eine erstmalig letzte Frage, bevor ich dieses Wissen
              umsetzte:

              welcher Audiomode scheint für Dich der Sinnvollere?
              Normal, A1,A2 oder A3?


              >>>P.S. Deine Homepage finde ich klasse.
              Vielen dank. Es liegt bei mir noch einiges auf der Festplatte, was noch rein sollte, aber...der Explorer hat mich halt im Bann.

              JA, ICH BIN EIN "HUNTER"-JUNKY...und ich bin gerade auf TURKY! Ich muss raus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! )


              Gruß Fund Romata
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              • Ritter

                • 01.06.2000
                • 377
                • NRW
                • Minelab E-Trac

                #8
                Hallo Romata!

                Der Audiomode A3 erscheint mir der sinnvollste. In diesem Modus bekommst du meines Erachtens die besten und homogensten Ortungssignale. Auch für sehr tiefliegende Objekte ist dieser Modus bestens geeignet. Laut Hersteller soll die Trennschärfe bei sehr dicht nebeneinander liegenden Objekten nicht mehr so gut sein, aber wann hat man diesen Fall mal?

                Gibt es eigentlich jemanden der einen anderen Audiomode bevorzugt? Wenn ja, warum?
                Gruss & Gut Fund
                Heimdall

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