Fotowettbewerb „Mai 2026“

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  • Columbo
    Heerführer


    • 12.07.2020
    • 1474
    • Bayern

    #1

    Fotowettbewerb „Mai 2026“

    Das Thema für diesen Monat ist „Brauchtum“.
    Freue mich schon auf die rege Teilnahme und die vielen Bilder.



    Es gilt immer noch zu beachten:

    * Jeder User darf ein Bild einstellen.
    * Die Bilder dürfen nicht verlinkt sein und es müssen eure eigenen sein!
    * Diskussionen zum Bild nicht in diesem Beitrag. Öffnet dafür einen neuen Thread.
    * Ein passender Titel zum jeweiligen Bild ist wichtig u. eine kurze Beschreibung wäre wünschenswert!
    * Der Wettbewerb läuft vom Ersten bis zum Letzten jeden Monats.
    * Die Abstimmung läuft dann 14 Tage.

    Viel Spaß

    ​​
  • Nauta
    Geselle


    • 12.11.2020
    • 72
    • 12345

    #2
    Ostereier.

    Sie gehören wohl unstrittig zum Brauchtum unseres christlichen Abendlandes - angefangen bei den eher schlicht gefärbten Werken unserer Kinder bis hin zu in höchstem Maße künstlerisch gestalteten Arbeiten aus den verschiedensten Materialien und in den verschiedensten Arten der Bearbeitung.
    Volkskundliche Institute verfügen über beachtliche Sammlungen.
    Das Bild der hier vorgestellten Exemplare ist dieser Tage in einem dem Thema gewidmeten Museum in Nesselwang entstanden - ein Besuch wird meinerseits bei Aufenthalt in der Gegend sehr empfohlen.

    Was ist denn mit dem Rest der Fotografen - ich bitte euch, einen Brauch wird es doch in euerem Umfeld geben ... und wenn es das alljährliche Kampfzuprosten zugunsten des Abstinenzlervereines Hiesigenrortes und Vergebung ist ...



    easteregg.jpg
    Grüße

    Gesine

    Kommentar

    • affenbrotbau
      Landesfürst


      • 26.08.2004
      • 961
      • Los Belones, Spanien

      #3
      Naja, das Bild habe ich zwar schon in einem anderen Thread gepostet.
      Aber es ist eben das einzige, das mir zum Thema einfällt:
      Das jährliche Dorffest zu Ehren des heiligen San Isidro, des Schutzpatrons von Los Belones.

      Keine Ahnung, weshalb diese hübschen Mädchen dort rumsitzen?
      Ob Hochzeit, Schönheitswettbewerb, oder Heiratsmarkt...
      Im Hintergrund spielt jedenfalls die Dorfkapelle bisweilen einen Tusch.
      (Direkt nach einem heftigen Gewitter.)
      Dorffest.jpg
      Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zu Verbrechen. (Papst Leo XIII)

      Kommentar

      • Sorgnix
        Admin

        • 30.05.2000
        • 26459
        • Pöhlde - (=> Süd-Nds.)
        • Große Nase, Augen, Ohren, Merlin, Whites XLT, Tesoro, Nokta Impact, Rutus, Minelab XTerra, OGF-L, UW 720C, Mariscope Spy, Chasing M2 Pro ...

        #4
        "... ist doch jedes Jahr das gleiche"
        sprach meine langjährige Ex und wollte nicht mitkommen

        Das zieht fast zwangsläufig das Todesurteil des Dorfmenschen gegenüber dem Stadtmenschen nach sich ...

        Das IST Brauchtum!
        über Generationen hinweg - das OSTERFEUER

        IMG_3540.jpg
        Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hat
        zu tun mit der Blödheit ihrer Bewunderer ...

        (Heiner Geißler)

        Kommentar

        • Columbo
          Heerführer


          • 12.07.2020
          • 1474
          • Bayern

          #5
          Die lange Stang wird seit Jahrhunderten auf den „Heiligen Berg Niederbayerns“ getragen. Ein Teil einer solchen ist im Heimatmuseum auf dem Bogenberg zu sehen. Geschrieben steht daneben folgendes:

          „Die Wallfahrt mit der „langen Stang" ist heute ein „Markenzeichen" des Bogenberges und der Stadt Bogen. Seit mehr als 500 Jahren wallfahren die Bewohner von Holzkirchen jährlich zu Fuß zum Bogenberg und bringen eine übergroße Votivgabe.

          Zum einen ist diese Wallfahrt ein Beispiel für eine mehrtägige Fußwallfahrt. Anlass soll Ende des 15. Jahrhunderts eine Borkenkäferplage in den Wäldern um Holzkirchen gewesen sein. Aufgrund fehlender Quellen ist eine genaue Datierung nicht möglich. Jedenfalls gelobten die Holzkirchener eine jährliche Wallfahrt zum Bogenberg. 1518 wird diese erstmals schriftlich erwähnt.

          Bis heute legen die Holzkirchener die etwa 72 Kilometer Weg zu Fuß in zwei Tagen am Pfingstfest zurück. Es handelt sich um eine Laienwallfahrt mit „Wallfahrtsführer". Der längste Teil der Strecke verläuft unspektakulär; Die Wallfahrer gehen, beten und tragen dabei die liegende Kerze auf den Schultern. Erst nach der Ankunft in Bogen erhalten die Holzkirchener verstärkt öffentliche Aufmerksamkeit. Am Stadtplatz wird die übergroße Votivgabe aufgerichtet und anschließend stehend den Bogenberg hinauf getragen. Oben findet sie ihren Platz in der Wallfahrtskirche, nahe dem Gnadenbild.

          Zum anderen ist diese Wallfahrt ein Beispiel für die Entwicklung von einer „normalen" zu einer „besonderen". Die Opfergabe der Holzkirchener, eine mit rotem Wachs umwickelte, fast 13 Meter lange Fichtenstange, war erstmals den Aufklärern als Besonderheit aufgefallen: Sie bespöttelten sie als „Hopfenstange" (Johann Pezzl, 1784). Später fand die auffällige Votivgabe positive Resonanz:
          Sie wurde zum beliebten Bildmotiv, sogar Gegenstand zahlreicher Filme. Vor allem seit den 1920/30er Jahren hat man die Holzkirchener Wallfahrt als Besonderheit der Bogenberger Wallfahrten hervorgehoben und gefördert.“


          Weitere Infos und Bilder dazu ->hier


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