Geldaufbewahrung

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  • Feldmann
    Geselle


    • 18.03.2007
    • 52
    • zu Hause

    #16
    Geldaufbewahrung

    Moin zusammen,

    bedingt durch den Tagebau Garzweiler II und der damit verbundenen Aufgabe von ganzen Dörfern, sind in unserer Ecke schon ein paar Münzfunde entdeckt worden.

    Unter anderem dieser hier:



    Im Dreißigjährigen Krieg vergruben einige Wohlhabende ihr Vermögen u.a. unter dem Misthaufen, wie Archeologen bei Ausgrabungen feststellten.

    Als Kind habe ich früher oft in den Sommerferien beim Bauern mein Taschengeld verdient, und wurde Zeuge als wir beim ausheben der Erde Löcher für Fundamente einer Scheune, ein Tongefäß mit Münzen aus dieser Zeit fanden.

    Ebenfalls wurden bei Ausgrabungen unterirdische Gänge in Belmen gefunden, die im Zickzack entlang der Dorfstraße bis in den Nachbarort Elfgen unter die Kirche reichten und von dort aus die Dorfstraße entlang weiterlief. Wie sich später herausstellte war es ein Fluchtweg, der im Dreißigjährigen Krieg entstand.

    Interessiere mich sehr für die Geschichte meiner "Heimat".

    Gruß Manfred
    Mit freundlichem Gruß Feldmann

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    • sanitoeter2000
      Ritter


      • 08.05.2007
      • 448
      • Bayern, Chiemsee
      • Minelab Equinox 800

      #17
      Zitat von IG Phoenix
      ... Vielleicht hat ja der eine oder andere unseren Bericht in der DSM gelesen über das Möbelversteck von Hermann Göring ...
      In welcher Ausgabe war das?
      "Wer nur dass tut was er immer getan hat, bekommt nur das was er immer bekommen hat!"

      Ich arbeite offen & ehrlich mit den Ämtern zusammen - offiziell & ehrlich mit Genehmigung - so wie es sein soll!!
      "Wer ohne eine NFG nach Bodendenkmälern sucht, egal ob auf dem Acker, im Wald oder auf Gräbern bzw. in diesen, macht dies illegal!"

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      • Spatenknecht
        Bürger


        • 19.05.2008
        • 145
        • Hessen
        • Tesoro Tejon,XP Deus

        #18
        Hi!
        Meines Wissens nach wurde einiges unter der Feuerstelle vergraben (wobei damit wohl eher unter dem Lehmboden des Hauses gemeint war) und sicher nicht alles dort vergraben wurde, da diese Vorgehensweise sehr verbreitet war und die Menschen, vor denen man sein Vermögen schützen wollte, das sicher auch wussten...
        Ansonsten denk Dich doch einfach mal hinein in so ein Haus...wo würdest Du etwas verstecken? Meine Favoriten wären ausgehöhlte Balken oder hohle Stufen.
        Für die größeren Geldbeträge natürlich eine andere "Bank" bzw. mehrere davon, irgendwo in der Pampa..........
        Pessimisten sind Optimisten mit Lebenserfahrung.

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        • Immelmann
          Heerführer


          • 23.12.2004
          • 5638
          • Hessen

          #19
          Zitat von aquila
          Vielleicht gibt von Euch Meinungen oder Erkenntnisse zu folgender Frage.

          Wo haben eigentlich die Menschen, nachdem sich allgemein die Geldwirtschaft durchgesetzt hat ihr Geld aufbewahrt? Ich meine besonders die ländliche Bevölkerung, die mit der ganzen Familie raus aufs Feld mussten. Trugen die ihre paar Groschen immer mit sich oder haben sie das Ersparte im Katen versteckt oder konnten sie es irgendwo zentral lagern?

          Banken im heutigen Sinne fürs Volk gabs ja nicht.

          LG Aquila
          Die Menschen auf dem Land hatten ja nicht besonderst viel.
          Wenn mal etwas über war wurde das bestimmt irgendwo versteckt.

          Beim sondeln habe ich mal mehrere Münzen auf einen Fleck gefunden, drumherum waren wohl mal Papierscheine gewickelt.
          Ist wohl dem Bauern aus der Hosentasche gefallen.
          Meine Rechtschreibfehler sind mein Eigentum, unanfechtbar, natürlich immer gewollt, und einfach knorke
          "Semper Fi - you rat, you fry!"

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          • sirente63
            Banned
            • 13.11.2005
            • 5348

            #20
            Hallo
            Man muss nur richtig suchen.

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            • nobsen
              Bürger


              • 11.08.2008
              • 114
              • NRW

              #21
              Hallo Zusammen!

              Ich kann mich schwach in meine Kindheit zurück erinnern und weiß, dass bei mir in unmittelbarer Nähe Kinder beim Spielen in einem sehr alten und unbewohnten Haus einen Topf mit Silbermünzen gefunden haben. Der Krug mit den Münzen soll in/am Ofen eingemauert gewesen sein.

              Das Haus wurde kurz danach abgerissen, weil es einer Friedhofserweiterung weichen musste. Es gehörte zu einem sehr kleinen und vor allem sehr alten Weiler, der schon lange Zeit verlassen war (fraglich, ob man ihn damals schon als Wüstung bezeichnen konnte).

              Zu dem Münzfund habe ich mal vor ein paar Jahren rudimentär recherchiert, aber nichts gefunden. Ich müsste mal das Zeitungsarchiv durchforsten, denn ich meine mich zu erinnern, dass die Zeitungen seinerzeit darüber berichtet hatten.

              Allgemein meine ich, dass Schatzverstecke von Privatleuten entweder im Haus oder dicht beim Haus liegen müssten. Im Haus würde ich ihn aber nur verstecken, wenn es sich um ein halbwegs festes Haus handelt. Auch wenn Münzen nicht unbedingt verbrennen, so wird es sicherlich schwierig, sein Erspartes in den verkohlten Trümmern eines Hauses zu suchen.
              Ich würde so ein Versteck immer nah am Haus (im Boden) anlegen. Da hab ich es immer im Blick, ohne das andere etwas ahnen und ich komme relativ schnell und unproblematisch ran.
              Verstecke weiter entfernt (bspw. an Wegkreuzungen, Bäumen, Brunnen, etc.) dienten wohl eher für Handelsleute, die ihre Wertsachen vor Zollstationen oder sonstigen gefährlichen Gebieten zu schützen versuchten. Ein Bauer wird sein Geld dagegen sicherlich ganz in der Nähe seines Hauses verstecken.
              Im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bauern ihr Geld - auch, wenn es nicht viel war - immer mit sich herumtrugen. Viel zu gefährlich: man konnte ausgeraubt werden oder das Geld verlieren.
              Ich tippe also, dass die Mehrzahl ihr Geld im Boden ganz in der Nähe ihrer Wohnstätte versteckt haben!

              @ Feldmann
              Aus welcher Ecke von NRW kommst Du denn? Ich interessiere mich auch sehr für Regionalgeschichtliches und komme aus dem südlichen Erftkreis (sorry: Rhein-Erft-Kreis).

              Gruß
              nobsen

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              • Feldmann
                Geselle


                • 18.03.2007
                • 52
                • zu Hause

                #22
                @ Feldmann
                Aus welcher Ecke von NRW kommst Du denn? Ich interessiere mich auch sehr für Regionalgeschichtliches und komme aus dem südlichen Erftkreis (sorry: Rhein-Erft-Kreis).

                Gruß
                nobsen

                Hallo nobsen,

                Ich komme aus dem Rhein-Kreis Neuss, wohne in der Gemeinde Jüchen.

                Gruß Manfred
                Mit freundlichem Gruß Feldmann

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                • nobsen
                  Bürger


                  • 11.08.2008
                  • 114
                  • NRW

                  #23
                  @ Feldmann
                  Ist dann ja doch ein wenig entfernt, so dass es weniger Überschneidungen geben wird.

                  Gruß
                  nobsen

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                  • Chliff
                    Lehnsmann


                    • 08.01.2009
                    • 34
                    • Thüringen
                    • ACE 250

                    #24
                    Hallo,

                    wir haben vor zwei Jahren einen Alten Bauernhof abgerissen (über 200 Jahre alt).
                    Dort war hinter einem Wandregal was in die Wand eingelassen war ein " Safe". Aber nur ein ganz einfacher Dünnwandig und mit normalem Schlüssel.

                    Es war aber trotzdem eine Qual das Ding auf zu bekommen!
                    War leider nichts drin.

                    Da wir das alte Holz von dem Bauernhof nicht zerstören durften hatten wir auch genügend Zeit an den anderen üblichen Stellen zu schauen wie Dachkasten und Fussbodendielen.

                    War aber nichts besonderes darunter außer Kleingeld vom Reich.

                    Ich habe aber schon mal bei einem Dachabriss einen Mantel der Luftwaffe gefunden. Der aber in einem so schlechten Zustand war das man ihn nicht mehr gebrauchen konnte.

                    Gruß Chliff
                    Wer anderen eine Grube gräbt, der brauch ein Grubengrabgerät !!!!!

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