Dass ein Soldatentrupp fürs Verbergen eines Metallvolumens von höchstens zwei Bierkistln zwei Meter reingräbt, halte ich ein wenig für unwahrscheinlich. Der Boden ist zwar relativ einfach wegzuschaufeln, aber trotzdem. Oder wäre das gar nicht so unwahrscheinlich? Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit/Erfahrung, wo so wenig militärisches Zeug so aufwendig verborgen worden wäre?
Verbergunsaufwand...
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Verbergunsaufwand...
Gegen Ende des Krieges wurde einiges auch im Boden versenkt, sei es Waffen, Munition, Hurrablech, Dokumente.
Dass ein Soldatentrupp fürs Verbergen eines Metallvolumens von höchstens zwei Bierkistln zwei Meter reingräbt, halte ich ein wenig für unwahrscheinlich. Der Boden ist zwar relativ einfach wegzuschaufeln, aber trotzdem. Oder wäre das gar nicht so unwahrscheinlich? Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit/Erfahrung, wo so wenig militärisches Zeug so aufwendig verborgen worden wäre?Stichworte: - -
Ich zweifle stark an das auch nur ein Soldat je Munition oder Waffen vergraben hat. Wozu?
98% sind nach Kriegsende in Gräben/Flüsse/Seen/Müllöcher usw gewandert, Motto, "Aus den Augen aus dem Sinn". Was verbuddelt wurde waren private Waffen von Zivilisten die sie sichern wollten oder Waffen von Untergrundgruppen die "weiterspielen" wollten. Oder Bunker die verschüttet wurden. Eingebuddelt hat das niemand, die waren auch alle faul, wie heute. Ich kenne zwar einen Fall aber das war auch nach dem Krieg und das waren Buben die was gefunden hatten.Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen. -
Naja... sich zurückziehende Truppen haben auch nicht immer alles mitgenommen, da wurde auch vieles verbuddelt, für den Fall man kommt zurück vielleicht... oder weil man keine Transportkapazitäten mehr hatte?Genossen und Genossinnen! Geniesset den genuß der Genossenschaften, denn es könnte vorkommen, dass die
Nachkommen mit dem Einkommen der Vorkommen nicht auskommen und daher umkommen!
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Du hast nicht jedient wa? Vielleicht im Einzelfall aber in der Regel bleib liegen was überflüssig war. Zu ballern gabs bis zum Schluss genug, lokale Engpäße mal weggelassen. Und was nicht überflüssig war wurde mitgeschleppt
Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.Kommentar
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Oha ! Der FE hat zum Kriegsende gedient und kann nachvollziehen was hundertausende, unterschiedliche Menschen mit ihren Brocken gemacht haben ?-)
Ich kann nur sagen man findet an den unmöglichsten Stellen die unmöglichsten Sachen und oft ist der Sinn des Ortes der Entsorgung auch nicht nachzuvollziehen ;-(
Zudem hab ich noch keinen Platz gefunden der ausschließlich für die Entsorgung von WKII Relikten reserviert wurde !-O
Nicht zu vergessen das auch vieles absichtlich oder auch unabsichtlich während und nach dem Krieg noch in tiefere Erdschichten verbracht wurde ...
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Sollten da Hinweise oder Gerüchte bestehen das etwas verbuddelt wurde ? Dann sag ich nur "Milchkanne"
Viel Spaß beim suchen !
Tief stechen und weit schmeissen.
HubiGruß
Hubertus
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig."
Albert EinsteinKommentar
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Klar, gab von allem übergenug. Nur, daß die "lokalen Engpässe" eben gerne mal flächen- und regimenterumfassend waren. Und selbst wenn Lager und Depots voll waren mit Benzin, Essen, Muni und Waffen (was sie nicht waren), hat das dem Landser "on the road" oder im Schützengraben relativ wenig genutzt.
Mein Vater hat vor Gefangennahme noch seine Pistole verbuddelt - mit einem Rahmen Munition.
Gruß ZappoKommentar
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Nein aber er war beim Militär. Etwas das du wohl kaum von dir behaupten kannst. Ich tippe mal du warst schön im warmen bei den Omis und hast mit Pfannen hantiert. Geh einfach mal in deiner eingeschränkten Sicht davon aus das jemand der sich seit mehr als 20 Jahren mit Verbergungen und Suche beschäftigt sich solche Aussagen nicht ausdenkt. Ich weiß ja das so ein Denkvorgang nicht für jeden ein Spaziergang ist aber dafür gibt es ja andere die man fragen kann
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Wenn du noch keinen Platz zur Entsorgung gefunden hast liegt das wohl an der mangelnden Fähigkeit solche Orte zu finden. Es gab massig Orte wo zentral Munition gesammelt wurde und entsorgt, gesprengt, verklappt, verbuddelt. Meist wurde das Zeug einfach in die Schützengräben oder Stellungen geworfen. Mach dir doch einfach mal den Spass und benutze das Netz, da finden sich spannende Sachen! Nicht immer nur Katzenvideos anschaun
Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.Kommentar
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Heute wieder dünnhäutig ?
Es geht um die Frage wie eine Person behaupten kann, zu wissen wie sich tausende verhalten haben, ihre Kram entsorgt oder versteckt haben und dann so pauschale Aussagen zu treffen.: So tief liegt nix !
"Ich war beim Militär !" und andere haben sich nur die Eier geschauckelt und sind Vollidioten ? Danke ! Die Aussage spricht für sich ....
Ich glaub zum Kriegsende gabs genug "Soldaten", 15 jährige, Volksstrum, Opis aus dem WK I, Nazis denen der Popo auf Grundeis ging, die nicht professionell beim Militär gelernt haben wie man Waffen wegschmeißt.
Und wer richtig liest ist im Vorteil: ausschliesslich - d.h. manchmal verbirgt sich unter dem WK Müll auch noch was anderes da tausende Jahre vorher und ein paar Jahrzehnte nacher auch noch Metall im Boden landete.
Was an "Militärgerümpel" rumliegt kann ich nachvollziehen da wir hier im "Ruhrkessel" doch noch so einige Hinterlassenschaften entsorgen lassen müssen. Angefangen mit Munition, Handgranaten, Panzerfaust, 2cm, 8.8 ....
Die Fliegerbomben die beim Baggern zutage kommen nicht zu vergessen.
Gruß
HubiGruß
Hubertus
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Albert EinsteinKommentar
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Ich weiß wovon Du redest

Und das war definitiv vergraben und nicht entsorgt....
Und bitte denn guten Ton im Umgang miteinander bewahren...
Es geht schon wieder in eine komische Richtung
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Wenn du des lesen mächtig wärst hättest du entdecken können das ich "überwiegend" geschrieben habe, also nicht in jedem Fall. Aber was juckt das wenn man so schön rumtösen kann.
Und meine Beurteilung resultiert nun mal aus eigenem erleben beim Militär und 20 Jahren Suche. Ich weiss das ist dir schnurz aber versuch das mal zu respektieren. Im Gegensatz zu dir kann ich nämlich einiges vorweisen und schnacke nicht nur rum.Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.Kommentar
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Gar nicht weit von mir weg gibt es ein Dorf, etwas abgelegen.
Ich habe mich mit einem 88-jährigen Herrn unterhalten und der hat erzählt,
was abgegangen ist, als bei Kriegsende die Franzosen kamen und die Verwaltung
übernommen haben.
Das wurden jegliche Waffen, egal ob Schrotflinten oder Vogelbüchsen oder Pistolen samt
Munition in Karsthöhlen bzw. -spalten entsorgt.
Hinterher flogen Führerbilder, Abzeichen und alles, was mit Nazis und Wehrmacht zu tun hatte.
Keiner wollte ein Risiko eingehen, da schlimme Strafen drohen, wenn man mit so etwas erwischt wurde!
Dann wurde zugebuddelt und aus den Augen aus dem Sinn.
Er hat damals selbst mit die Schippe geschwungen.
Diesen Wald gibts immer noch, da wurde nichts überbaut.....
Gruß NorbertKommentar
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Das wird der Wigbold gerne hören
Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.Kommentar
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Wigbold hats gehört...und mir ne Pn geschrieben, aber ich kann nicht antworten
Mal ein paar Worte dazu....
Ich weiß ziemlich genau, wo zwei dieser verschütteten Karstspalten sind
Ich werde aber den Teufel tun und dort anfangen zu buddeln!
Erstens ist dort mit Sicherheit noch anderes als nur normale Muniton entsorgt worden
Zweitens sind diese Spalten teilweise sehr tief und instabil und ich werde dort sicher nicht bäuchlings reinkriechen!
Ich kenne eine kleine offene Spalte, die sehr tief ist und in der man deutlich Wasser gluckern hört.
Wirft man Steine rein, dauert es ziemlich lange, bis das Klackern und Poltern aufhört....
Wenn man in so einer Spalte den Abgang macht, wird man nicht mehr gefunden...
Im weiteren Umkreis, quasi in der gesamten Gegend, gibt es sehr viele Dolinen
und die sind nicht alle uralt.....
Ich habe noch rund 8 Jahre bis zum Ruhestand....und den möchte ich gerne erleben und genießen...
Das ist das Risiko nicht wert.
Gruß
NorbertKommentar
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Kurios das sich immer genau die sich auf „gesunden“ und „Verstand“ berufen, weder das eine noch das andere ihr eigen nennen dürfen.Kommentar
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Pffff............. mal etwas die Sonde geschwungen, etwas gebuddelt, was findet man: nen alten vergammelten Klappspaten. 20 Jahre mindestens alt.
Aber wenigstens scheint meine Nase hier am Ort nicht allzu falsch angezeigt zu haben. Auch wenn wohl einer vor mir den Wurm aus der Erde gezogen hat
...oder einen der Würmer, oder nur versucht hat....
S'gibt ja die alte Sucherregel: Wo eins liegt, gibts noch mehr!
ps: persönliche Kabbeleien bitte nicht bei Sir's Themen ausleben!Kommentar





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