Ich legte sie für ein paar Tage in Weinessig (5% Säure) ein und bürstete die Schnalle gelegentlich mit einer harten Zahn- und einer kleinen Rundbürste ab. Als der Rost soweit entfernt war, legte ich den Fund in Wasser ein, welches ich ab und zu wechselte.
Die Edelstahlschüssel stellte ich bei starken Minusgraden auf die Fensterbank bis die Wasseroberfläche gefroren ist. Währendessen brachte ich einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen und legte die Schnalle mittels kleiner Zange hinein und kochte diese 5 - 10 min.Wasser und Fund ließ ich zusammen vor der Wohnungstür abkühlen.
Währendessen heizte ich den Ofen auf 200 Grad vor, um mir mein Mittagessen zuzubereiten. Als ich es hineinschob, kam auch die Schnalle mit auf Gitter, die dann ca. 30 min. trocknete.
Anschließend legte ich sie zum Abkühlen wieder auf die Fensterbank. Dieses dauernde zusammenziehen und Ausdehnung des Fundes sollte innerliche, noch vorhandene Rostreste absprengen.
Ich schliff die Schnalle dann mit 800er und 1000er Schleifpapier überall glatt und reinigte zum Schluß den Fund mit einer Stahldrahtrund- und Pinselbürste mit einem Proxxon-Feinbohrschleifer.
Am Ende legte ich das Stück in WD 40 ein.
Da ich eine funktionalität der federbelasteten Schnalle (Edelstahlfeder) wieder herstellen wollte, wiederholte ich alle Schritte nochmal.
Trotzdem ließ sie sich nicht mehr beweglich machen....
Hier das vorher und nachher: IMG_20251226_154656.jpg IMG_20251226_154708.jpg IMG_20251228_132144.jpg IMG_20251228_132203.jpg



Kommentar